Ausstellung zeigt Kunst der Chickasaw
Gegenwartskunst der Chickasaw-Ureinwohner zeigt eine Sonderausstellung des Mississippi Museum of Art in Jackson.
Die Ausstellung VISUAL VOICES: Contemporary Chickasaw Art zeigt bis zum 2. Juni 57 Arbeiten von 15 Chickasaw-Künstlern der Gegenwart. Thema der neuen Schau im Mississippi Museum of Art in Jackson ist die komplexe Beziehung zwischen dem Leben der Chickasaw-Ureinwohner in der US-amerikanischen Gesellschaft und ihrer reichen Stammesgeschichte und -kultur. Der Eintritt zum Mississippi Museum of Art ist kostenlos.
"Eines der wichtigsten Merkmale von VISUAL VOICES ist die ausgeprägte Individualität und Vielfalt, die in den ausgewählten Medien, Stilformen und Verfahren zum Ausdruck kommt", sagt die Kuratorin Dr. Manuela Well-Off-Man. "Was aber alle diese Arbeiten verbindet, ist das starke Bewusstsein der Künstler von ihrer Chickasaw-Identität." Well-Off-Man ist die Chefkuratorin des IAIA Museum of Contemporary Native Arts (MoCNA), das zum Institute of American Indian Arts in Santa Fe gehört. Sie hat an der Ruhruniversität Bochum in Kunstgeschichte promoviert, an der Universität zu Köln ihren Master im selben Fach gemacht und an der Universität Heidelberg ein Bachelor-Studium in Archäologie und Pädagogik absolviert.
Neubau mit mehr als 1.200 Quadratmetern mehr Ausstellungsfläche eröffnet am 11. Mai 2019
Neuer Ausstellungsbereich über Ost-Berlin
Am 11. Mai 2019 wird das International Spy Museum in Washington, DC an seinem neuen Standort an der L’Enfant Plaza wiedereröffnen. Das zuletzt genutzte Gebäude in der F Street in Washington, DC ist seit dem 1. Januar 2019 geschlossen, um einen reibungslosen Umzug zu gewährleisten. Erste Pläne für den mehr als 140 Millionen Euro teuren Neubau zwischen der National Mall und dem neuen Stadtviertel „The Wharf“ am Ufer des Potomac River waren 2015 veröffentlicht worden. Der Entwurf des futuristischen Gebäudes aus Glas und Stahl stammt vom Architekturbüro Rogers Stirk Harbour + Partners, das schon für das Centre Pompidou in Paris verantwortlich zeichnete.
Einen ganzen Bildungsurlaub könnte man in North Carolina verbringen. Der US-Bundesstaat an der Atlantikküste ist Heimat vieler Museen, Gedenkstätten und Galerien, von denen viele globale Anerkennung genießen. Geschichte wurde hier schon seit der Kolonialzeit geschrieben, im 20. Jahrhundert sogar Weltgeschichte politisch und technisch.
Platz nehmen darf man sich hier zwar nicht mehr, aber im alten Woolworth-Kaufhaus von Greensboro dreht sich alles um das wichtigste Sit-In (Sitzstreik) der amerikanischen Geschichte. Vier schwarze Studenten setzten sich 1. Februar 1960 an den nur weißen vorbehaltenen Restaurantcounter und wollten damit gegen die Rassentrennung demonstrieren. Mehrere Hundert andere unterstützten sie bis zum 25. Juli 1960 als die Trennung in weiße und schwarze Bereiche endlich aufgegeben wurde. Heute beherbergt das Kaufhaus das International Civil Rights Center and Museum - der Counter befindet sich noch am alten Platz. Zahlreiche Veranstaltungen, Theateraufführungen und Begegnungen mit Aktivisten der Bürgerrechtsbewegung geben einen sehr persönlichen Einblick in diesen Teil der US-Historie. (http://www.sitinmovement.org)
In der Country-Music-Metropole Nashville entsteht ein großes Museum für den 2003 gestorbenen Johnny Cash. Bauherr ist der Freund des Musikers und Sammler Bill Miller. Das Museum soll im kommenden Sommer eröffnen.
Johnny Cash wäre am 26. Februar 80 Jahre alt geworden. Der Gründer des The Johnny Cash Museum Bill Miller, ein langjähriger Freund des Musikers und Sammler, präsentierte am 14. Februar zusammen mit dem Oberbürgermeister der Hauptstadt von Tennessee Karl Dean die Pläne.
Neue Ausstellung im Virginia Museum of Fine Arts zeigt Elvis Presley-Fotografien von Alfred Wertheimer
Bis heute ist Elvis Presley, der King of Rock n Roll und erfolgreichster Solo-Musiker der Mitte des 20. Jahrhunderts, weltberühmt. Weniger bekannt jedoch ist sein Leben außerhalb des Rampenlichts. Das Virginia Museum of Fine Arts (VMFA) in Richmond gewährt vom mit der neuen Sonderausstellung Elvis at 21 bis zum 18. März 2012 einen Einblick. Zu sehen sind 56 Schwarz-Weiß-Fotografien aus dem Jahre 1956, aufgenommen von Alfred Wertheimer. Sie zeigen den 21 Jahre jungen Elvis Presley am Anfang seiner steilen Musikkarriere und vor dem Aufstieg zur Rock n Roll-Ikone hinter der Bühne und abseits vom Trubel der Musikbranche.
Nach umfassenden Renovierungsarbeiten zeigt Denvers größtes Kunstmuseum noch nie gesehene Artefakte der Ureinwohner Nordamerikas
Ab sofort zeigt das Denver Art Museum (DAM) zahlreiche noch nie gesehene Kunstwerke und historische Gebrauchsgegenstände der Ureinwohner Nordamerikas. Dank umgebauter und vergrößerter Ausstellungsräume im dritten Stock des Denver Art Museums ist die Ausstellung "American Indian Art" um rund 700 Exponate angewachsen, 650 davon wurden bis jetzt noch nie der Öffentlichkeit gezeigt.
Ein ganzes Ensemble von Museumsbauten hat der kalifornische Stararchitekt Frank Gehry an den Strand von Mississippi gestellt.
Das Ohr-O'Keefe Museum, dem "verrückten Töpfer von Biloxi" gewidmet, ist seit dem 8. November offen für Besucher. Die Eröffnungsausstellung zeigt unter anderem Andy Warhol, Jun Kaneko und 85 Werke von George Ohr selbst.
Drei neue Museen erweitern den Wells Fargo Cultural Campus in North Carolinas größter Stadt
Gleich drei neue Projekte sorgen für frischen Wind in Charlottes kulturellem Angebot: Voraussichtlich im Oktober 2010 wird das neue Mint Museum mit einer Ausstellungsfläche von nahezu 14.000 Quadratmetern im Herzen von Charlottes Finanzviertel eröffnen. Neben der Kollektion des alten Mint Museum of Craft + Design werden zeitgenössische Kunst sowie amerikanische und europäische Werke gezeigt. Ein Höhepunkt sind die Bilder des in North Carolina geborenen Malers und Karikaturisten Romare Bearden. Anlässlich der Eröffnung erwartet die Besucher ein besonderer Leckerbissen: Das eigens für den Neustart initiierte Projekt Ten Ten Ten sieht die Ausstellung der besten Handwerks- und Design-Künstler vor. Die Besucher bekommen Werke des Glasdesigners Danny Lane aus Großbritannien zu sehen sowie Stücke des Schmuckdesigners Ted Noten aus den Niederlanden oder des Möbeldesigners Joseph Walsh aus Irland. Nähere Informationen hierzu gibt es unter www.mintmuseum.org.
Der Gettysburg National Military Park im Süden von Pennsylvania ist um eine Attraktion reicher: Im neu eröffneten Bürgerkriegsmuseum und dem daran angegliederten Besucherzentrum werden auf anschauliche Weise die Geschichte der Schlacht von Gettysburg von 1863 erzählt. In dem neuen Gebäude, das sich architektonisch am 19. Jahrhundert orientiert und das sich optisch hervorragend in die ländliche Umgebung einfügt, hat man auf allerneuste Technik im Inneren aber nicht verzichtet. Somit wird dem Besucher jede Möglichkeit geboten, sich dem Thema anzunähern. Finanziert wurde das 135-Millionen-Dollar-Projekt durch großzügige Spenden von Unternehmen und Privatpersonen.
Ein neues Museum im US-Bundesstaat Mississippi erzählt den Werdegang der lebenden Blueslegende B. B. King und vermittelt tiefe Einblicke in das wirtschaftlich arme, aber musikalisch reiche Baumwollland des Mississippi Delta.
Das B. B. King Museum in Indianola verfolgt eine Musikerkarriere, die in den Clubs dieser Kleinstadt begann und den "Blues Boy" Riley B. King nach ersten Plattenaufnahmen im Jahr 1949 im nahen Memphis zum Weltstar des Blues aufsteigen ließ. Zu sehen sind Kostüme, die berühmten Gitarren namens "Lucille" und 14 Grammy-Trophäen sowie persönliche Exponate aus dem Besitz des Musikers. Schaukästen, Musikstationen und Filme zeigen, wie auf den Baumwellfeldern der ärmsten Region des ärmsten Bundesstaates der USA der Blues entstand - eine eigenständige Form amerikanischer Kultur, die bis heute auf die Populärmusik der ganzen Welt ausstrahlt.
Flugzeuge, Aliens, große Kunst und kleine Kinder - wo die Zukunft schon im Museum steht: Ausstellungsvielfalt im amerikanischen Nordwesten
Der pazifische Nordwesten der USA ist dem Rest der Welt eben immer voraus: Die Zukunft ist hier schon im Museum gelandet, ganz genau im Science Fiction Museum and Hall of Fame in Seattle. Der Bundesstaat Washington beweist mit einigen der weltweit originellsten Museen, dass diese äußerst spannend und unterhaltsam sein können. Luftfahrt- und Sci-Fi-Museen lassen den uralten Traum vom Fliegen erwachen, Kunstmuseen erinnern an die vielfältigen kulturellen Einflüsse, die in diesem Teil der USA aufeinandertrafen - und selbst für Kinder gibt es hier ein eigenes Museum. Die Eintrittspreise liegen meistens unter der Zehn-Euro-Marke - nicht zuletzt dank des günstigen Wechselkurses. Und wer klug plant, kommt sogar gratis ins Museum.
Ab dem 27. September finden Besucher das Museum of Arts and Design am Columbus Circle
Das New Yorker Museum of Arts and Design kurz MAD bezieht am 27. September ein markantes neues Gebäude am Columbus Circle direkt am südwestlichen Rand des Central Parks. Die Konstruktion wurde von Brad Cloepfil vom Architektenbüro Allied Works entworfen. Das mehr als 5.000 Quadratmeter große Museum bietet den Besuchern im Rahmen des Eröffnungs-Wochenendes am 27. und 28. September zwischen 10 und 18 Uhr freien Eintritt und widmet sich der Verknüpfung von Handwerk, Kunst und Design.
Wiedereröffnung des nationalen Geschichtsmuseums der USA nach umfangreicher Renovierung am 21. November 2008
Ab Herbst 2008 steht eines der beliebtesten Museen in Washington DC wieder Besuchern offen. Denn am 21. November öffnet nach rund zweijährigem Umbau das National Museum of American History seine Pforten. Rund vier Millionen Besucher werden dann wieder pro Jahr in dem ehrwürdigen Gebäude an der National Mall erwartet.
Fünf Jahre, zwölf Millionen Dollar und unzählige Pinselstriche hat die Renovierung des größten Rundgemäldes Nordamerikas gekostet: Am 26. September wird das Cyclorama von Gettysburg der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es misst 115 mal 13 Meter und ist eines von drei weltweit noch erhaltenen übergroßen Rundbildern. Das historische Gemälde stellt die Schlacht von Gettysburg (1863) dar und ist das Glanzstück der Ausstellung im modernen Museum und Besucherzentrum.
Kaum abgestiegen im Azalea Inn, unserer romatischen Bleibe im genauso romantischen Savannah, fällt mir der Flyer des "Roundhouse Railroad Museums" in die Hände.
Als bekennender Eisenbahn-Fan ist ein Besuch dort natürlich ein "Muss", zudem das Gelände in Laufweite des Stadtkerns und der diversen anderen Sehenswürdigkeiten von Savannah liegt. Die Broschüre macht durchaus Lust auf mehr: Großer Lokschuppen mit funktionsfähiger Drehscheibe, ein Modell von Savannah in Baugröße H0, die älteste transportable Dampfmaschine der USA und nicht zuletzt zahlreiche gepflegte Lokomotiven und Waggons.
In St. Petersburg können beim „Gallery Walk“ einmal im Monat zwölf Kunstsammlungen außerhalb der Öffnungszeiten besucht werden
Kunstinteressierte Besucher Floridas sind einmal pro Monat eingeladen, auch abends durch die zahlreichen Ausstellungen in Downtown St. Petersburg zu spazieren, ohne Eintritt dafür zu zahlen. Die Downtown Arts Association (DAA), ein gemeinnütziger Zusammenschluss von über 30 Galerien und Museen, will mit dem Second Saturday Gallery Walk die Bandbreite der lokalen Kunstszene vermehrt ins Bewusstsein von Einheimischen und Besuchern rücken. Hierfür verlängern die zwölf teilnehmenden Kunstsammlungen immer am zweiten Samstag eines Monats ihre Öffnungszeiten und bringen ausstellende Künstler, Galeristen und Besucher zusammen.
Kulturell hatte Louisiana schon immer viel zu bieten und vor allem die Vielfalt fasziniert viele nationale und internationale Besucher: von lokaler Kunst im Odgen Museum über neu-modern im New Orleans Museum of Art bis hin zu Architektur und Geschichte. Nun hat die Museumslandschaft temporär sowie langfristig Zuwachs bekommen.
National Museum of Crime & Punishment im Zentrum der amerikanischen Hauptstadt gibt Einblicke in die Welt der Verbrecher und Polizeiermittler
Vor wenigen Tagen hat ein neues, interaktives Museum in der amerikanischen Hauptstadt Washington DC eröffnet: Das National Museum of Crime und Punishment hält für seine Besucher interessante Informationen aus dem Bereich der Verbrechen bereit – von Requisiten aus Hollywood-Kriminalspielfilmen bis zu historischen Ausstellungsstücken aus dem realen Alltag der Polizeiermittler. Fans der CSI-Fernsehserien können sich außerdem auf Einblicke in die Welt der Forensik freuen.
Beim 30. „Museum Mile Festival“ am 3. Juni können neun bedeutende Museen in New York City kostenlos besucht werden
Am 3. Juni findet in Manhattan das 30. Museum Mile Festival statt. Alle neun Museen, die sich entlang der 5th Avenue zwischen der 82. und 105. Straße aneinander reihen, können an diesem Tag kostenlos besucht werden. Dazu zählen das Metropolitan Museum of Art, das Solomon R. Guggenheim Museum und das Museum of the City of New York. Aber auch die Neue Galerie New York, das Jewish Museum und das Museo del Barrio sind mit von der Partie. Das Goethe Institut, das Cooper-Hewitt National Design Museum und das National Academy Museum vervollständigen das umfangreiche Besichtigungsangebot.
In New York öffnet das Sports Museum of America : Von Legenden bis zu den heutigen Stars – Erstes und einziges Sportmuseum der USA mit umfassender Sammlung
Manhattan ist um eine Attraktion reicher: Am 7. Mai 2008 öffnet das Sports Museum of America, das mit einer umfangreichen Sammlung rund um das Thema Sport seine Besucher begeistern wird. Angefangen von Legenden bis zu den heutigen Stars, werden die Helden, die Teams, die Fans und die Triumphe der verschiedenen Sportarten beleuchtet. Es ist das erste und einzige Sportmuseum der USA mit umfassender Sammlung.