Sonntag, 23 September 2007 23:01

Big Bend National Park

An der Zufahrtsstraße in die Chisos Mountains

Der Big Bend N. P. liegt im Südwesten von Texas, direkt an der Grenze zu Mexiko. Den Status eines Nationalparks hat dieser Park am 12. Juni 1944 erhalten und wird seither vom National Park Service verwaltet.

Durch seine Lage im südwestlichen Texas befindet sich der Nationalpark weit abseits der typischen Touristenrouten im Westen der USA. Big Bend, die "große Schleife" des Rio Grande, umschließt die Hälfte des Nationalparks. Auf eine Länge von 172 km bildet der Fluss die südliche Parkgrenze und gleichzeitig die Grenze der USA zu Mexiko. In Ost-West Richtung hat der Park eine Ausdehnung von immerhin knapp 90 km Luftlinie. Man muss die Wüste mögen, gerne etwas wandern und sich für Pflanzen und Vögel interessieren oder Ruhe und Einsamkeit suchen, dann ist dieser Nationalpark der richtige Ort.

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Sonntag, 23 September 2007 21:05

Banff National Park


Banff ist mitunter der bekannteste und älteste kanadische Nationalpark und niemand wird wohl bei seinem ersten Aufenthalt in der südwestlichen Ecke von Alberta um einen Besuch herumkommen.

Die kanadischen Rocky Mountains mit ihren unzähligen schneebedeckten Gipfeln ziehen jedes Jahr viele Besucher aus der ganzen Welt an und bilden gleichzeitig eine natürliche Grenze zwischen den Provinzen British Columbia und Alberta, wo sich auch die kontinentale Wasserscheide befindet. Der sich im Westen anschließende Yoho Nationalpark gehört schon zu British Columbia und ist bequem über den Trans Canada Highway zu erreichen, der quer durch den Banff Nationalpark führt und die beiden Ortschaften Banff und Lake Louise miteinander verbindet. In östlicher Richtung erreicht man auf derselben Straße in weniger als zwei Stunden Calgary.
Über den Icefield Parkway gelangt man zum Jasper Nationalpark im Norden und über den Vermillion Pass kann man dem Kootenay Nationalpark einen Besuch abstatten.

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Sonntag, 23 September 2007 20:27

Bandelier N. M.

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Parkeingang des Bandelier N.M.
Das Bandelier National Monument liegt im Nordwesten von New Mexico, etwa eine Autostunde westlich von Santa Fe. Den Status eines National Monuments hat dieser Park am 11. Februar 1916 erhalten. Zuerst wurde das Monument von der US Forstbehörde verwaltet, bevor es 1932 vom National Park Service übernommen wurde.

Seinen Namen verdankt der Park dem gebürtigen Schweizer Adolph F. A. Bandelier. Der Anthropologe durchstreifte dieses Gebiet von 1880 bis 1886 auf der Suche nach prähistorischen Ruinen und Hinterlassenschaften der Pueblo-Indianer. Er war der erste Völkerkundler, der sich eingehend mit den prähistorischen Indianerkulturen im Südwesten beschäftigte.

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Samstag, 22 September 2007 01:48

Arches National Park

 

Der Arches Nationalpark liegt im Südosten des Bundesstaates Utah. Der Park wurde 1929 als National Monument gegründet und ist seit 1971 Nationalpark.

Dieser Park besitzt hunderte natürlicher Steinbögen - die größte Sammlung dieser Art auf der Welt. Diese Steinbögen, Arches genannt, bestehen aus weichem, rotem Sandstein. Als sich darunter Salz löste, brach der Sandstein ein und verwitterte zu einem Labyrinth schmaler, senkrechter Felsgrate. Teile dieser dünnen Mauern brachen schließlich durch und die Arches entstanden. Überall erblickt man Steinbögen, riesige Pilzfelsen, Felstürme und Kuppeln aus glattem Slickrock, die in den Himmel ragen.

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Sonntag, 29 April 2007 13:18

Grand Canyon N. P.



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Grand Canyon
Der Grand Canyon N. P. liegt im nordwestlichen Arizona, direkt an der Grenze zu Utah. Den Status eines National Parks hat dieser Park am 26. Februar 1919 erhalten. Bereits am 11. Januar 1908 wurde der Grand Canyon zum National Monument erklärt und wird seit 1916 vom National Park Service verwaltet.

Grand Canyon, sein Name sagt es, eine Schlucht mit grandiosen Ausmaßen. An der breitesten Stelle liegen der Südrand und der Nordrand 30 km auseinander. Die Tiefe beträgt etwa 1500 m (gemessen vom Südrand). Dieser weltberühmte Einschnitt verdankt seine Existenz dem Colorado River. Dieser hat sich über Jahrmillionen in die verschiedenen Gesteinsschichten eingegraben. Vom oberen Canyonrand ist der Colorado leider nur an ganz wenigen Stellen zu sehen.

Jährlich besuchen mehrere Millionen Touristen dieses Naturwunder. Sie kommen überwiegend zum ca. 2100 m hoch gelegenen Südrand. Entlang des Canyons führt eine Parkstraße, an der sich zahlreiche Aussichtspunkte befinden. Allabendlich treffen sich Touristen an den Aussichtspunkten östlich vom Visitor Center und bestaunen das Farbenspiel, das die untergehende Sonne auf die Felswände zaubert.

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ImageFettnäpfchenführer USA - Mittendurch und Drumherum

Amerika ist allein durch die zahlreichen bei uns ausgestrahlten Fernsehserien allgegenwärtig. Manch einer fühlt sich daher als ob er schon mehrfach dort gewesen wäre und packt seine Koffer um beherzt seine Reise in diesen fernen Kontinent anzutreten. Kai Blum verrät jedoch schon im Titel seines Buches, dass den USA Neuling schon bereits bei seiner Ankunft ungeahnte Schwierigkeiten erwarten können.

"Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum" ist ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter. In Tagebuchform verfasst, begleitet er Thorsten und Susanne von Anfang an auf ihrem Trip. Selbst in harmlosen Alltagssituationen schafft es das Pärchen immer wieder von einem in das nächste Frettnäpfchen zu treten. Sie hätten das ein oder andere Mal genauso gehandelt? Sicherlich, denn die deutsche Lebensart unterscheidet sich teilweise eklatant vom amerikanischen"Way of Life". Das erkennen sie bei ihrer Lektüre sehr schnell. Da kommt ihnen Kai Blum rettend zu Hilfe. Er klärt die Missverständtnisse nach jeden Kapitel umgehend auf und zeigt ihnen einen Ausweg aus der peinlichen Lage.

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Letzte Änderung am Mittwoch, 13 Juni 2012 00:04
Dienstag, 14 August 2007 23:52

Fliegen ohne Jetlag

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Wie Sie ihre "innere Uhr" einfach umstellen

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Erscheinungsdatum: 2007
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Preis: 3,95 EUR

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Letzte Änderung am Donnerstag, 17 Februar 2022 23:39
Samstag, 27 Juni 2020 22:41

Erstes Lichtschutzgebiet an der Ostküste ausgewiesen

geschrieben von

Blick auf die Milchstraße vom Kathadin Loop Road OverlookDas Katahdin Woods and Waters Nationalmonument im US-Bundesstaat Maine wurde von der International Dark Sky Association (IDA) zum International Dark Sky Sanctuary ernannt und ist damit das erste internationale Lichtschutzgebiet an der amerikanischen Ostküste.

Die Auszeichnung als sogenanntes Lichtschutzgebiet oder Sternenpark würdigt den außergewöhnlich natürlich dunklen Nachthimmel des Monuments, der heutzutage eine Seltenheit ist und als besonders schützenswertes Gut betrachtet wird.

Katahdin ist das erste Schutzgebiet seiner Art in Maine und in der Region Neuengland.

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Letzte Änderung am Samstag, 27 Juni 2020 23:04
Sonntag, 23 Februar 2020 18:06

Mehr als Überführungen: Neuenglands Covered Bridges

geschrieben von

Flume Gorge BridgeDie Romantik der überdachten Brücken von Neuengland

Ob kurz, lang, rot, weiß, braun, an den Seiten offen oder komplett geschlossen - die überdachten Brücken gehören zu den historischen Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten Neuenglands.

Ein Großteil kann auch heute noch mit dem Auto überquert werden, manche sind allerdings nur zu Fuß oder mit dem Rad zugänglich.

Als Grund für den Bau der architektonischen Schönheiten aus Holz heißt es zum einen, die Dächer dienten dem Schutz des Gebälks vor Wettereinflüssen.

Eine andere Theorie besagt, die überdachten Brücken sähen wie Ställe aus und könnten daher von Tieren ohne Scheu überquert werden.

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Letzte Änderung am Donnerstag, 27 Februar 2020 10:47
Freitag, 13 Dezember 2019 17:49

Neu England: Eisenbahn zum Mond

geschrieben von

Pause auf dem Mount WashingtonDie steilste Bahnstrecke Nordamerikas feiert 150. Geburtstag

Vor etwas mehr als eineinhalb Jahrhunderten wandte sich der Eisenbahningenieur Sylvester Marsh im US-Bundesstaat New Hampshire an die politischen Entscheidungsträger, um die Erlaubnis zum Bau seines Traums zu erhalten: eine Dampfmaschine, die auf den Gipfel des Mount Washington fährt.

Erst wurde er für seine Idee belächelt und einige Kritiker spotteten sogar, man könne genauso gut eine Eisenbahn zum Mond bauen. Doch als er 5.000 Dollar seines eigenen Geldes investierte und darüber hinaus noch mehr sammelte, wurde seine Bitte bewilligt.

So entwarf und baute Marsh 1869 in Neuengland eine Zahnradbahn, die zur ersten Bergbahn der Welt und zur steilsten Bahnstrecke Nordamerikas werden sollte.

Veröffentlicht in New England
Letzte Änderung am Freitag, 13 Dezember 2019 18:10