Freitag, 28 September 2007 12:19

Yosemite N. P.

Der Yosemite N. P. liegt in Kalifornien, etwa 300 km östlich von San Francisco in der Gebirgswelt der Sierra Nevada. Den Status eines Nationalparks erhielt dieser Park bereits am 1. Oktober 1890. Seit 1916 wird er vom National Park Service verwaltet.

Die Gründung des Yosemite N. P. hängt unmittelbar mit dem Namen John Muir zusammen. Er setzte sich vehement für die Gründung des Parks und den Erhalt der Natur ein, hatte aber leider mit dem Schutz von Natur und Landschaft wenig Erfolg. Denn die Natur wurde in den ersten 20 bis 30 Jahren nach der Gründung des Parks von Gold- und anderen Erzsuchern, von Viehzüchtern und von Holzfällern stark beeinträchtigt. Erst der National Park Service machte diesem Treiben ein Ende.

Veröffentlicht in Nationalparks, Kalifornien
Freitag, 28 September 2007 09:43

Yoho N. P.


Image
Emerald Lake Lodge am gleichnamigen See
Der Yoho Nationalpark schließt sich westlich an den Banff Nationalpark an und gehört schon zu British Columbia. Sowohl der Trans Kanada Highway als auch die Bahnlinie über den Kicking Horse Pass führen durch den 1.313 qkm großen Nationalpark, so dass einen der Weg von Golden nach Banff oder umgekehrt zwangsläufig durch diesen Hochgebirgspark führt. Der einzige Ort im Park ist Field, in dessen Nähe sich auch das Visitor Center befindet.

Die Cree Indianer gaben dem Park seinen Namen: "Yoho" ist in ihrer Sprache ein Ausruf des Staunens. Besichtigt man den Park, dann versteht man sicher auch, dass der Name äußerst passend gewählt wurde - beeindruckende Naturlandschaften und majestätische Gletscher bestimmen das grandiose Landschaftsbild.

Veröffentlicht in Nationalparks
Freitag, 28 September 2007 09:12

Yellowstone N. P.


Image
Geysir
Der Yellowstone N. P. liegt in der nordwestlichsten Ecke von Wyoming und erstreckt sich in einem schmalen Streifen auch auf die Staaten Idaho sowie Montana. Er ist der erste und somit der älteste Nationalpark weltweit. Den Status eines National Parks hat dieser Park bereits am 1. März 1872 erhalten. Seit 1916 wird er vom National Park Service verwaltet.

Es waren Trapper (Fallensteller), die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in diese noch unbekannten, fast unzugänglichen Bereiche der Rocky Mountains vorstießen. Die Erzählungen und Berichte der Trapper über das Yellowstone Gebiet waren so unwirklich, dass man ihnen damals zuerst gar nicht glaubte. So dauerte es ein halbes Jahrhundert, bis dieses Gebiet intensiver erkundet wurde. Erst jetzt wusste und glaubte man, dass die Erzählungen der Trapper keine Fantasien waren. Glücklicherweise erkannte man schon damals die Einzigartigkeit dieser schützenswerten Landschaft.

Wer kümmerte oder sorgte sich zur damaligen Zeit um den Erhalt der Natur? Eigentlich niemand. Weltweit, und nicht nur in den USA, wurde die Natur als Rohstofflieferant angesehen und ausgebeutet. Unter diesem Gesichtspunkt sind allein die Idee eines Nationalparks und die Umsetzung um so höher einzuschätzen.

Veröffentlicht in Nationalparks
Freitag, 28 September 2007 08:54

White Sands N. M.


Image
Gipsdünen
Das White Sands N. M. liegt im Süden von New Mexico. Den Status eines National Monuments erhielt dieser Park am 18. Januar 1933 und wird seither vom National Park Service verwaltet.

White Sands – weißer Sand – ist eigentlich nicht richtig, denn hierbei handelt es sich um Gips. Es ist weltweit die größte Gipswüste mit ungefähr 700 km².

Woher kommt dieser Gips? In die umliegenden Berge sind verwitternde Gipsschichten eingelagert. Der Gips wird durch Regenfälle als Calciumsulfat herausgelöst und über viele kleine Bäche in den Lake Lucero in der südwestlichen Ecke von White Sands N. M. geschwemmt. Da der See keinen Abfluss hat, verdunsten in den Sommermonaten große Wassermengen und legen weite Flächen des flachen Sees trocken. Zurück bleiben Gipskristalle, die von vorherrschend aus Südwesten wehenden Winden aufgenommen und zu Dünen angehäuft werden. So findet eine Wanderbewegung der Dünen nach Nordosten statt.

Veröffentlicht in Nationalparks
Freitag, 28 September 2007 00:01

Sequoia + Kings Canyon N. P.


Image
Die beiden Parks liegen im kalifornischen Hochgebirge, der Sierra Nevada. Hauptsächlich im Sequoia Nationalpark stehen die gewaltigen Riesensequoien (sequoiadendron giganteum). Die Bäume wachsen nur an den Westhängen des Parks.

Der Gewaltigste ist der General Sherman Tree mit einer Höhe von 85 m, einem Durchmesser von 11 m und einem Umfang von 31 m. Sein Alter wird auf 2.500 Jahre geschätzt. Er steht im Giant Forest, umgeben von ähnlichen Riesen wie "The President" und "Senate Group".

Veröffentlicht in Nationalparks
Donnerstag, 27 September 2007 21:20

Rocky Mountain N. P.


Image
Spraque Lake mit Rocky Mountains
Der Rocky Mountain N. P. liegt im Norden von Colorado, etwa 100 km nordwestlich von Denver. Den Status eines National Parks erhielt dieser Park bereits am 26. Januar 1915. Seit 1916 wird er vom National Park Service verwaltet.

Der Nationalpark liegt inmitten der Rocky Mountains, die von Kanada über Colorado bis nach Texas verlaufen. Innerhalb der Parkgrenze überragen mehr als 50 Gipfel die 4.000 m. Der höchste von ihnen, der Longs Peak, ist 4.345 m hoch. Durch diese Hochgebirgswelt führt die Trail Ridge Road, eine Parkstraße mit vielen Aussichtspunkten, die den Nationalpark von Ost nach West durchquert. Sie verläuft über viele Kilometer in Höhen von über 3.000 m und erreicht ihren höchsten Punkt auf 3.713 m. Hier ist der Wind normalerweise ein ständiger Begleiter und es ist 10 bis 15 Grad kälter als in den Ebenen. In Abhängigkeit von den Schneeverhältnissen ist die Straße vom Memorial Day (letztes Wochenende im Mai) bis Mitte Oktober geöffnet. Die Bergszenerie wirkt auf dem hohen Streckenabschnitt der Parkstraße allerdings nicht sehr grandios, denn die umliegenden Viertausender erheben sich deutlich weniger als 1.000 m vor den Blicken der Besucher.

Veröffentlicht in Nationalparks
Donnerstag, 27 September 2007 14:01

Petrified Forest N. P.


Image
versteinerte Stammstücke hinter dem Petrified Forest Museum
Der Petrified Forest N. P. liegt im nordöstlichen Arizona. Den Status eines National Parks hat dieser Park am 9. Dezember 1962 erhalten. Bereits am 8. Dezember 1906 wurde der Petrified Forest zum National Monument erklärt und wird seit 1916 vom National Park Service verwaltet.

Der sich in Nord-Süd-Richtung erstreckende Park ist in zwei Teilbereiche gegliedert. Die Mitte und der Süden gehören zum eigentlichen Petrified Forest, während im Norden die Painted Desert liegt.

Veröffentlicht in Nationalparks
Donnerstag, 27 September 2007 01:59

Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness

Die Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness liegt an der Grenze der beiden Staaten Utah und Arizona, westlich der Stadt Page. Sie erstreckt sich südlich vom US Highway 89, überwiegend entlang des Paria Rivers bzw. des Paria Canyons bis zum Colorado River. Dieses Schutzgebiet wurde am 28. August 1984 eingerichtet. Es wird seit der Gründung vom Bureau of Land Management (BLM) verwaltet. Der in Arizona liegende Teil des Schutzgebietes ist Bestandteil des erst im Jahre 2000 eingerichteten Vermilion Cliffs National Monuments.

Erschlossen wird die Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness weitgehend durch den US Highway 89, der Page mit Kanab verbindet. Von ihm führen ausschließlich unbefestigte Pisten in das Schutzgebiet, deren Befahrbarkeit wesentlich von den Wetterverhältnissen abhängt. Während und nach Regenfällen sind viele Pisten unpassierbar.

Veröffentlicht in Nationalparks
Donnerstag, 27 September 2007 01:19

Organ Pipe Cactus N. M.


Image
Organ Pipe Cactus
Das Organ Pipe Cactus N. M. liegt im südlichen Arizona, direkt an der mexikanischen Grenze. Den Status eines National Monuments hat dieser Park am 13. April 1937 erhalten und wird seither vom National Park Service verwaltet.

Der Park liegt im nördlichen Bereich der Sonora-Wüste, die sich bis weit nach Mexiko hinein erstreckt. Für den Parknamen stand der Organ Pipe Cactus (Orgelpfeifen-Kaktus) Pate, den es innerhalb der USA nur noch in diesem Park und seiner näheren Umgebung gibt. Geprägt wird das Landschaftsbild in den Ebenen von den bis zu 15 m hohen Saguaro Kakteen. Innerhalb der Parkgrenzen gedeihen ca. 25 weitere Kakteenarten. Neben den Kakteen überwiegen strauchähnliche Pflanzen wie Creosotbush, Mesquite und Paloverde. Die Hauptblütezeit reicht von März bis Juni. Wegen der Hitze am Tage sind die meisten Tiere der Wüste nachtaktiv. Tagsüber sind Vögel, verschiedene Eidechsenarten und - mit etwas "Glück" - auch Schlangen zu beobachten.

Veröffentlicht in Nationalparks
Donnerstag, 27 September 2007 00:28

Olympic National Park


Der Olympic Nationalpark liegt im äußersten Nordwesten der USA, im Staat Washington, an der Grenze zu Kanada.

 

Der Park wurde 1909 zuerst zum National Monument und 1938 zum Nationalpark erklärt. Er bedeckt eine Fläche von 3.600 Quadratkilometern. Der höchste Berg dieses Parks, der Mount Olympus mit einer Höhe von 2.430 m, wird von Eisfeldern und Gletschern umgeben. In den tieferen Lagen haben sich dichte Regenwälder gebildet. Besonders im Westen des Parks, zum Pazifik hin, ist der Regenwald durch die feuchten Luftmassen extrem ausgeprägt.

Veröffentlicht in Nationalparks