Hattiesburg. Hattiesburg, Mississippi. Kennt man, oder? Nein? Sollte man? Sollte man! wäre übertrieben. Schadet nichts! wäre ungerecht. Also was jetzt? Auf nach Hattiesburg!
Hattiesburg ist auch bekannt unter dem Namen "Hub City", da es Ende des 19. Jahrhunderts ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt war. Die Stadt liegt sehr zentral in Mississippi, es sind weniger als 100 Meilen bis zur Landeshauptstadt Jackson, genauso wie zur Golfküste, nach New Orleans oder Mobile in Alabama.
Empfehlen würden wir auf jeden Fall einen Abstecher nach Downtown Hattiesburg. Im historischen Stadtkern lässt es sich trefflich bummeln. Viele historische Gebäude wurden liebevoll restauriert und tragen ihren Teil zur Atmosphäre des Viertels bei. Zahlreiche Geschäfte, Cafés und Galerien sind hier zu finden, besonders zu erwähnen ist das Saenger Theater, das wieder im Glanz des Art-Deco von 1929 erstrahlt.
Das Mississippi Delta - das ist die Heimat des Blues. Genau im Herzen des Deltas liegt Clarksdale, sein Geburtsort. Namen wie Muddy Waters, John Lee Hooker, Son House, Ike Turner und viele andere sind mit Clarksdale und dem umgebenden Coahoma County untrennbar verbunden.
Blues hört man nicht nur, man muss diese Musik fühlen, spüren und erleben und dafür gibt es keinen besseren Ort als Clarksdale, denn Clarksdale ist kein musikalisches Disneyland, Clarksdale ist echt und authentisch. B.B. King sagte einmal "Beim Blues geht es um Gefühle, Hoffnung, Aufregung und echte Emotionen", und genauso präsentiert sich Clarksdale dem Reisenden:

Der Vater der Muppets, Jim Henson, wurde 1936 hier geboren und wuchs in Stoneville auf, im Westen von Leland. Als Kind verbrachte er viel Zeit am Ufer des Deer Creek, wo er die Idee zur Figur "Kermit der Frosch" bekam. Der Namensgeber von Kermit ist vermutlich Jim Hensons Freund Theodore Kermit Scott, mit dem er damals in den 40-er Jahren zusammen am Deer Creek spielte und eben auch Frösche fing.
Heute steht an der Wiege Kermits ein kleines Museum (Eintritt frei), wo sich neben der Hauptfigur Kermit auch zahlreiche Muppets-Memorabilia finden, genauso wie natürlich ein Souvenirshop.
Victoria, ganz an der äußersten Südspitze von Vancouver Island gelegen, ist die Hauptstadt der Provinz British Columbia. Etwa 300.000 Menschen nennen den Großraum Victoria ihr Zuhause und dennoch bleibt die Stadt überschaubar.
Viktorianische Architektur, rote Doppeldeckerbusse und Pferdedroschken versetzen den Besucher in die Kolonialzeit des British Empire zurück, aber auch die für Westkanada typischen Totempfähle fehlen nicht im Stadtbild Victorias. Dadurch entsteht eine äußerst stilvolle Verschmelzung der "alten" und der "neuen" Welt.
Was für die USA San Francisco ist, das ist Vancouver für Kanada. Die Stadt gilt als "Kanadas Perle am Pazifik" und liegt im Flussdelta des Fraser River direkt am Pazifik. Ihren Namen verdankt die Stadt dem britischer Kapitän George Vancouver, der 1792 in dieser Gegend unterwegs war, um sie zu vermessen und zu kartographieren, doch die eigentliche Stadtgründung schreibt man einem ganz anderen Mann zu.
1858 wurde Gold im Fraser River entdeckt und innerhalb weniger Wochen waren 30,000 Amerikaner auf der Suche nach dem schnellen Reichtum in die Gegend geströmt. Mit ihnen kam auch John Deighton, wegen seiner Gesprächigkeit von allen nur "Gassy Jack" genannt. Er ließ sich am Burrard Inlet nieder und eröffnete dort einen Saloon. Damit war der Grundstein für das erste Stadtviertel gelegt: "Gastown".
San Francisco liegt etwa auf halber Höhe des lang gestreckten Staates Kalifornien, direkt an der Pazifikküste. Die Stadt ist an drei Seiten von Wasser umgeben, im Westen vom Pazifik, im Norden und Osten von der San Francisco Bay. Diese großen Wasserflächen sind für das ganzjährig milde, öfter auch neblig trübe Klima mitverantwortlich. Im Sommer sind die Temperaturen wesentlich angenehmer als im heißen Los Angeles und im Winter ist es nur selten unter plus 10°C.
San Francisco - City by the Bay - hat etwa eine Dreiviertelmillion Einwohner. In der gesamten Bay Area leben etwa 7 Millionen Menschen. Neben den US-Amerikanern findet man ein buntes Volksgemisch aus ehemaligen Mexikanern, Chinesen, Japanern und vielen Menschen europäischer Abstammung, wie Italienern, Deutschen, Iren und Engländern.
Las Vegas liegt im südöstlichen Zipfel von Nevada, in unmittelbarer Nähe zu Kalifornien und Arizona. Das Spielerparadies liegt in einer vegetationsarmen Wüstenlandschaft, etwa 600 Meter über dem Meeresspiegel. Im Osten der Stadt erstreckt sich der durch den Colorado River gebildete Stausee Lake Mead. Im Westen erheben sich Gebirgsformationen bis ca. 3.600 m, in denen im Winter sogar Ski gelaufen werden kann.
Las Vegas wurde 1855 von Mormonen an einem alten spanischen Handelsweg gegründet. Sie ließen sich an einer Stelle nieder, an der sie einige artesische Brunnen fanden. Diese Brunnen sind mitverantwortlich für die spanische Namensgebung, denn "las vegas" bedeutet "grüne Auen".
Die Stadt hat eine sehr abwechslungsreiche Vergangenheit. Kurz nach der Gründung brach der Goldrausch aus, worauf die Mormonen diesen Landstrich wieder verließen. In den sechziger Jahren baute die Armee dort ein Fort, und nach 1900 wurde sie zur Eisenbahnstadt. Mit dem Bau des Hoover-Damms 1935 kamen viele Menschen und Wirtschaftskraft in die Region. Die Geschichte der Stadt als Spielerparadies und Amüsiermetropole begann 1947 mit der Eröffnung des Flamingo Hotels, das noch heute in Las Vegas am "Strip" steht.


Charleston liegt im Bundesstaat South Carolina direkt an der Atlantikküste und wird wegen der zahlreichen Kirchen auch The Holy City genannt. Die Stadt zählt zu den ältesten europäischen Ansiedlungen auf dem amerikanischen Kontinent.
1670 landeten hier die ersten englischen Siedler, um sich am Westufer des Ashley Rivers, der die heutige Stadt im Süden erschließt, niederzulassen. Einige Jahre später verlegte man die Siedlung an ihren heutigen Ort, auf die Halbinsel zwischen den Flüssen Ashley River und Cooper River, um einen besseren Zugang zum Meer zu haben.
Die Stadt entwickelte sich damals schnell zur fünftgrößten Stadt Amerikas und hatte den höchsten Güterexport aller Kolonialstädte.
Nicht umsonst zogen sich in der Blütezeit im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert die reichen Plantagenbesitzer von ihren Grundstücken in der Umgebung hierhin zurück, um der Insektenplage und der feuchten Hitze zu entgehen. Die ganz Reichen besaßen gleich mehrere Plantagen, welche heute noch zu besichtigen sind, u.a. die Boone Hall Plantation und die Magnolia Plantation.
Calgary liegt in der kanadischen Provinz Alberta, nur etwa eine Autostunde von den Rocky Mountains entfernt, direkt am Zusammenfluss des Elbow und des Bow Rivers. Daher hat auch Calgary seinen Namen: Calgary bedeutet im Gälischen "schnell fließendes klares Wasser".
Calgary hat lange im Schatten der Provinzhauptstadt Edmonton gestanden, doch seit 1988 die olympischen Winterspiele hier ausgetragen wurden, muss wohl keiner mehr erklären, wo sich Calgary befindet.
Auch heute noch ist die Präsenz der vergangenen Spiele nicht zu übersehen. An vielen Ecken sind noch die berühmten fünf Ringe zu finden und auf dem Olympic Plaza, wo einst die Medaillen an die Sieger übergeben wurden, erinnern heute Gedenkplaketten an die Helden der Spiele und jeder einzelne Pflasterstein mit eingravierten Namen an die Zuschauer.
Natchez ist eine der ältesten Städte Mississippis, gegründet im Jahre 1716 und damit mehr als 100 Jahre älter als die Hauptstadt Jackson und immer noch 2 Jahre älter als New Orleans.
Die Geschichte von Natchez ist äußerst wechselhaft: Vor der Stadtgründung wurde das Gebiet von den Natchez Indianern besiedelt, 1716 errichteten französiche Siedler rund um Fort Rosalie die ersten Gebäude. 1763 wurde die Stadt britisch, 1779 spanisch, schließlich 1798 amerikanisch und die erste Hauptstadt des damaligen Mississippi Territoriums, was es auch 1817 bei der Gründung des heutigen Bundesstaates Mississippi blieb. Vor allem in der Zeit vor dem Bürgerkrieg erlebte die Stadt einen kräftigen Aufschwung dank der Baumwolle, die von den zahlreichen Plantagen in Mississippi und auf der anderen Seite des Flusses in Louisiana nun per Dampfschiff abtransportiert werden konnte.
Zu dieser Zeit ließen sich Dank des fruchtbaren Landes und des Flusses als Transportweg ernorme Reichtümer anhäufen. Baumwolle war Trumpf, der Wohlstand der oberen Bevölkerungsschicht gewaltig und das Geld wurde gerne ausgegeben, am liebsten für prunkvolle Villen, die mit den exklusivsten Möbeln und Kunstgegenständen ausgestattet waren, die man für Geld in Amerika und Europa kaufen konnte. Keine Kosten und Mühen wurden gescheut und viele dieser eindrucksvollen Wohnsitze sind glücklicherweise noch heute in und um Natchez zu bestaunen.
Oxford ist ein malerisches historisches Städtchen im Norden von Mississippi. Dank der sehenswerten Stadtmitte ("The Square") mit seinen beliebten Restaurants, einzigarten Boutiquen und kleinen Geschäften, den eichenbestandenen Wohngegenden sowie der freundlichen Einwohner könnte man es fast für eine Kulisse für einen Film halten, der irgendwo im Süden spielt (in der Tat wurden bereits einige Filme in Oxford gedreht). Als man der Stadt den Namen Oxford gab hoffte man, wie die bekannte Schwester in England, einmal Universitätsstadt zu werden, was auch 1848 geschah, als die University of Mississippi ("Ole Miss") in Oxford ihre Heimat fand, die das Leben in Oxford auch heute noch bestimmt.
Die Stadt Tupelo, ganz im Norden des Staates Mississippi in der Nähe von Memphis, TN gelegen, ist vor allem Elvis-Fans ein Begriff, wurde Elvis doch hier geboren und auch das Geschäft, wo er seine erste Gitarre erwarb, befindet sich hier und hat nach wie vor geöffnet.
Entsprechend ist die Hauptattraktion Elvis' Geburtshaus, in dem er am 8. Januar 1935 geboren wurde. Das kleine Holzhaus wurde vorsichtig restauriert und befindet sich nun wieder im Zustand des Jahres 1948, als Elvis Presley und seine Familie nach Memphis zogen.