Nationalparks

Hier findet ihr einige Informationen zu den bekanntesten Nationalparks in den USA. Dieser Bereich ist bereits etwas älter und wird gerade aktualisiert, die Grundinformationen sind aber nach wie vor korrekt und gültig.

Dienstag, 25 September 2007 09:18

Death Valley N. P.

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Badwater
Der Death Valley N. P. liegt in Kalifornien, direkt an der Grenze zu Nevada. Den Status eines Nationalparks erhielt dieser Park am 31. Oktober 1994. Damit verbunden war eine Erweiterung des unter Schutz stehenden Gebietes um gut 50 %, was ihn in die Spitzengruppe der größten Nationalparks der USA brachte. Bereits am 11. Februar 1933 wurde das Death Valley zum National Monument erklärt und wird seither vom National Park Service verwaltet.

Der Nationalpark liegt im südlichen Teil der Mojave-Wüste und ist in Nord-Süd Richtung von bis zu 3368 m hohen Bergen umgeben. Das führt in den Sommermonaten zu außergewöhnlich hohen Temperaturen im Tal. Einen Weltrekord hält das Death Valley, 1974 war es an 134 Tagen über 38° C heiß. Im gleichen Jahr wurden eine Bodentemperatur von 94° C und eine Lufttemperatur von 53° C gemessen. Der Hitzerekord stammt aus dem Jahre 1913 mit 57° C Lufttemperatur.

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Dienstag, 25 September 2007 10:08

Everglades N. P.

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Parkeingangsschild
Der Everglades N. P. liegt an der Südspitze Floridas, etwa 80 km südwestlich von Downtown Miami. Den Status eines National Parks hat dieser Park am 6. Dezember 1947 erhalten und wird seither vom National Park Service verwaltet.

Der Park ist seit 1976 Biosphärenreservat und steht seit 1979 als Welt(natur)erbe in der UNESCO-Liste. Allerdings steht er seit den 90er Jahren auf der Roten Liste der gefährdeten Nationalparks.

Die Mehrzahl der jährlich über 1 Million Besucher kommt über den Großraum Miami in den Naturpark. Über den U.S. Highway 1 oder dem Turnpike 821 fährt man bis Florida City und weiter über die State Route 9336 zum Haupteingang auf der Ostseite des Parks. Dieser Eingang erschließt den größten zugänglichen Bereich im Süden des Nationalparks bis zum Ort Flamingo. Neben diesem gibt es zwei weitere Eingänge im nördlichen Parkbereich. Im Nordosten liegt der Shark Valley Eingang und an der Golfküste findet man in Everglades City den dritten Eingang.

Der Nationalpark ist ganzjährig zugänglich, wobei nur der östliche Haupteingang 24 Stunden am Tag geöffnet ist.
Er ist mit 6067 qkm (entspricht etwa 78 km x 78 km) der drittgrößte Nationalpark der USA.

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Dienstag, 08 Februar 2022 23:36

Fünf Insider-Tipps, um den Grand Canyon zu entdecken

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Der ikonische Grand Canyon steht bei vielen Reiselustigen auf der Bucket-Liste. Kein Wunder: Schließlich sagte bereits der 26. Präsident der Vereinigten Statten, Theodore Roosewelt, dass der Grand Canyon der einzige Ort sei, den jeder Amerikaner besucht haben muss. Insofern steht es außer Frage, dass auch Menschen aus der ganzen Welt dieses Naturmonument mit eigenen Augen sehen möchten. Das Arizona Office of Tourism präsentiert fünf Insider-Tipps für einen Trip zum Grand Canyon.

Der Grand Canyon Skywalk (Grand Canyon West Rim)
Am westlichen Rand des Grand Canyons, befindet sich der Grand Canyon Skywalk. Besucher können auf der hufeisenförmigen Plattform in luftiger Höhe wandeln und durch den gläsernen Boden bis zu 1.300 Meter in die Tiefe blicken. Die Plattform ragt über 22 Meter von einem Hochplateau in die Schlucht hinein. Vor Ort erhalten Besucher Schuhüberzüge, damit der Glasboden nicht zerkratzt. Der Skywalk verdeutlich gut, wie massiv und beeindruckend der Grand Canyon ist.
 
Mit dem Helikopter auf TourMit dem Helikopter auf TourDen Grand Canyon aus der Vogelperspektive entdecken (Grand Canyon National Park South Rim)
Insgesamt erstreckt sich der Grand Canyon auf fast 450 Kilometern in Arizona. Insofern ist ein guter Weg den Canyon ein wenig zu erkunden, ihn aus der Vogelperspektive zu erleben. Am besten eignet sich der South Rim des Canyons, der aufgrund seiner malerischen Aussicht von jedem Standpunkt aus auch als „Juwel des Südwestens“ bezeichnet wird. Die Helikopterflüge über die berühmteste Schlucht Arizonas starten entweder direkt am Südrand oder in Phoenix, wobei sich die Preise je nach Länge des Flugs und Abflugort stark unterscheiden können. Ein Flug über den Grand Canyon ist zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Erlebnis, wobei das Gebiet im Winter ein deutlich geringeres Besucheraufkommen verzeichnet und der Ausblick ein friedlicherer und ruhigerer ist als im Sommer. Ein weitere Möglichkeit die berühmte Schlucht von oben zu entdecken richtet sich vor allem an Abenteurer: Mit Paragon Skydive können Adrenalinfans bei einem Tandem-Fallschirmsprung buchstäblich in die Schlucht eintauchen. Die Flüge starten am South Rim und bringen die Passagiere auf über 7.000 Meter Höhe, von der sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220 km/h hinabsausen.
 
Mit dem Esel auf dem Bright Angel Trail unterwegsMit dem Esel auf dem Bright Angel Trail unterwegsMit dem Esel durch die Schlucht (Grand Canyon South Rim)
Seit über 100 Jahren haben Canyon-Besucher die Möglichkeit, eine Strecke durch den Grand Canyon auf dem Rücken eines Esels zurückzulegen. Die geführten Touren dauern zwischen zwei Stunden und zwei Tagen und führen die Reiter entlang der Nord- oder Südseite hinab in den Canyon. Eine beliebte Tour findet auf dem Bright Angel Trail statt. Sie dauert fünf Stunden und beinhaltet ein Picknick auf dem Weg. Währenddessen können die Teilnehmer die umgebende Natur einfach auf sich wirken lassen. Die Tour endet an der Phantom Ranch mit einem leckeren Dinner, bevor es am nächsten Tag über einen anderen Weg zurück geht. Reisende, die wenig Zeit mitbringen, sollten sich die zweistündigen Canyon Vistas Touren ansehen. Diese starten am historischen Grand Canyon Village und führen ungefähr acht Kilometer entlang des East Rim Trails – auch hier ist eine wunderschöne Aussicht garantiert.
 
Die Black Suspension BridgeDie Black Suspension BridgeÜber die Black Suspension Bridge (Grand Canyon National Park)
Auch als Kaibab Trail Suspension Bridge bekannt, verbindet die Black Suspension Bridge den South Rim mit dem North Rim im Grand Canyon National Park. Gebaut im Jahr 1928 ist die Brücke über 126 Meter lang und lediglich 1,5 Meter breit. Fahrzeuge sind dementsprechend nicht auf der Brücke erlaubt, man kann sie nur zu Fuß oder auf einem Esel überqueren. Die Black Suspension Bridge eignet sich hervorragend, um eine eventuelle Höhenangst zu überwinden, dafür kommt man in den Genuss von einem wunderschönen Ausblick auf den Grand Canyon, den nicht viele Menschen sehen werden.
 
Der North RimDer North RimDen North Rim entdecken
Während der berühmte South Rim des Grand Canyons ganzjährig besucht werden kann, ist es nur zwischen Mai und Oktober möglich den North Rim zu erkunden. Da es am North Rim im Vergleich zum South Rim weniger touristische Einrichtungen gibt, erlebt man diese Gegend des Grand Canyons meistens deutlich leerer. Insbesondere abseits des Hochsommers bietet sich auch der North Rim für diverse Wanderungen an: Der Uncle Jim Trail, der Widforss Trail oder der Cliff Springs Trail führen beispielsweise auch durch bewaldete Bereiche des Grand Canyons und eignen sich auch für Gelegenheitswanderer. Der North Kaibab Trail hingegen oder auch der Ken Patrick Trail dauern mit bis zu 12 Stunden deutlich länger und sich zudem anstrengender. Die besten Aussichtspunkte findet man übrigens am Point Imperial, der höchste Ort am North Rim, oder beispielsweise am Cape Royal, von wo aus man einen Blick auf den Colorado River genießt.

Weitere Informationen sind auf www.tourism.az.gov und www.visitarizona.com verfügbar.  Arizona auf Facebook: www.facebook.com/arizonatravel. Viele Tipps rund um Arizona und den Grand Canyon gibt es auch in unserem Forum.

Dienstag, 25 September 2007 10:32

Gila Cliff Dwellings N. M.

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Ansicht auf die Höhlenwohnungen
Das Gila Cliff Dwellings N. M. liegt im Südwesten von New Mexico. Den Status eines National Monuments erhielt dieser Park am 16. November 1907 und wird seit 1933 vom National Park Service verwaltet.

Was sind Cliff Dwellings und wer lebte hier? Cliff Dwellings sind Felswohnungen, die hier im Monument in Höhlen errichtet wurden. Sie entstanden aber auch unter großen Felsüberhängen, wie sie z. B. im Mesa Verde N. P. eindrucksvoll zu sehen sind.

Die ersten Behausungen innerhalb der Parkgrenze lassen sich auf 100 n.Chr. datieren. Die Menschen lebten damals in einfachen Grubenhäusern. Erst über 1000 Jahre später bauten Pueblo-Indianer (Pueblo = span. Wort für Dorf) diese Cliff Dwellings. Ob die hier einst lebenden Indianer zu den Anasazi oder zu den weiter westlich lebenden Mogollon-Indianern gehörten, ist bis heute ungeklärt. Die Felswohnungen waren allerdings nur vom Ende des 13. bis Anfang des 14. Jahrhunderts bewohnt. Hier lebten nicht mehr als 10 bis 15 Familien. Zeitgleich mit den Gila Cliff Dwellings wurden viele andere Pueblo-Siedlungen in dieser Region verlassen. Bis heute ist der Grund nicht eindeutig geklärt.

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Dienstag, 25 September 2007 11:48

Goblin Valley S. P.

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Ein Tal voller Kobolde
Der Goblin Valley State Park liegt im Südosten von Utah, westlich vom Utah Highway 24 zwischen Green River und Hanksville. Der State Park wurde am 24. August 1964 vom Staate Utah eingerichtet.

In den späten 20er Jahren des letzten Jahrhunderts durchstreifte Arthur Chaffin, Eigentümer und Betreiber der Hite Ferry (eine Fähre über den Colorado River), dieses Gebiet auf der Suche nach einer Route zwischen den Orten Green River und Caineville. Er war von den Steinformationen sehr beeindruckt, kam aber erst 1949 in das von ihm Mushroom Valley genannte Gebiet zurück, um es zu fotografieren und machte es auf diese Weise bekannt. Als Goblin Valley wurde es 1954 unter Schutz gestellt, um es vor der Zerstörung zu bewahren. Später wurde es zum Goblin Valley State Preserve erklärt.

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Sonntag, 29 April 2007 13:18

Grand Canyon N. P.

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Grand Canyon
Der Grand Canyon N. P. liegt im nordwestlichen Arizona, direkt an der Grenze zu Utah. Den Status eines National Parks hat dieser Park am 26. Februar 1919 erhalten. Bereits am 11. Januar 1908 wurde der Grand Canyon zum National Monument erklärt und wird seit 1916 vom National Park Service verwaltet.

Grand Canyon, sein Name sagt es, eine Schlucht mit grandiosen Ausmaßen. An der breitesten Stelle liegen der Südrand und der Nordrand 30 km auseinander. Die Tiefe beträgt etwa 1500 m (gemessen vom Südrand). Dieser weltberühmte Einschnitt verdankt seine Existenz dem Colorado River. Dieser hat sich über Jahrmillionen in die verschiedenen Gesteinsschichten eingegraben. Vom oberen Canyonrand ist der Colorado leider nur an ganz wenigen Stellen zu sehen.

Jährlich besuchen mehrere Millionen Touristen dieses Naturwunder. Sie kommen überwiegend zum ca. 2100 m hoch gelegenen Südrand. Entlang des Canyons führt eine Parkstraße, an der sich zahlreiche Aussichtspunkte befinden. Allabendlich treffen sich Touristen an den Aussichtspunkten östlich vom Visitor Center und bestaunen das Farbenspiel, das die untergehende Sonne auf die Felswände zaubert.

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Dienstag, 25 September 2007 12:50

Grand Staircase-Escalante N. M.

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entlang des östlichen Abschnitts des Highway 12
Das im Süden Utahs liegende Grand Staircase-Escalante National Monument ist eines der jüngsten, unter Schutz gestellten Gebiete der Vereinigten Staaten. Es wurde im September 1996 durch Präsident Bill Clinton ausgerufen und wird – das ist eine Besonderheit – durch das Bureau of Land Management (BLM) verwaltet und nicht durch den National Park Service (NPS).

Das Monument ist mit 6.800 km² das derzeit größte seiner Art in den unteren 48 Staaten der USA. Es liegt in einer der einsamsten Gegenden der USA und ist von den Nationalparks Bryce Canyon und Capitol Reef, der Glen Canyon Nat. Recreation Area und dem Lake Powell sowie dem Dixie National Forest umgeben. Das Grand Staircase–Escalante National Monument beinhaltet eine beeindruckende Vielfalt an spektakulären Naturwundern zwischen Wüste und Hochgebirge.

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Dienstag, 25 September 2007 13:04

Grand Teton N. P.

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Bergkette der Grand Tetons
Der Grand Teton N. P. liegt im Nordwesten von Wyoming und grenzt südlich direkt an den Yellowstone Nationalpark. Die Bergkette der Grand Tetons erhielt bereits am 26. Februar 1929 den Status eines Nationalparks. Vierzehn Jahre später, am 15. März 1943 wurde das davon östlich gelegene Tal Jackson Hole zum National Monument erklärt. Die Bergkette sowie das Tal wurden am 14. September 1950 zum Grand Teton National Park zusammengefaßt. Der Park wird seit der Gründung vom National Park Service verwaltet.

Auf der Jagd nach Pelztieren durchstreiften französische Fallensteller diesen Landstrich und gaben einer Gipfelgruppe den Namen "Trois Tétons" - drei Brüste. Das menschenleere Land sowie die Einsamkeit beflügelten wohl die Fantasie der Männer beim Anblick dieser Berge. Die "Trois Tétons" sind drei Berggipfel der Teton Range (Bergkette) und Teil der Rocky Mountains. Ihre heutigen Namen sind South Teton, Middle Teton und Grand Teton. Letzterer ist mit 4.198 m der höchste Gipfel.

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Dienstag, 25 September 2007 13:40

Great Basin N. P.

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Parkeingang mit Wheeler Peak
Der Great Basin N. P. liegt im Osten von Nevada, an der Grenze zu Utah. Den Status eines National Parks erhielt dieser Park am 27. Oktober 1986.

Die Geschichte des Parks begann bereits 1885, als Absalom Lehman die Tropfsteinhöhlen am Fuße des Wheeler Peak entdeckte. Die nach ihm benannten Lehman Caves wurden 1922 zum National Monument erklärt und werden seit 1933 vom National Park Service verwaltet. Das kleine Lehman Caves National Monument wurde dann 1986 Teil des neu geschaffenen und insgesamt 312 km² großen Great Basin N.P.

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Dienstag, 25 September 2007 19:54

Guadalupe Mountains N. P.

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Links El Capitan und rechts Guadalupe Peak
Der Guadalupe N. P. liegt im Westen von Texas, etwa 100 Meilen östlich von El Paso, direkt an der Grenze zu New Mexico. Den Status eines Nationalparks erhielt dieser Park am 30. September 1972 und wird seither vom National Park Service verwaltet.

Der Nationalpark liegt am südlichen Ende der gleichnamigen Guadalupe Mountains. Sie sind die Überreste eines 650 km langen Riffs, das aus den Zeiten stammt, als dieses Gebiet noch von Meerwasser bedeckt war. Die Kalkschichten wurden von Ablagerungen überdeckt und zusammengepresst. Durch Hebungen und Faltungen wurden Teile des ehemaligen Riffs emporgehoben. Erosion legte die Kalkschichten wieder frei und bestimmte das heutige Bild der Guadalupe Mountains.

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Dienstag, 25 September 2007 21:06

Hawai'i Volcanoes N. P.

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Kilauea Krater
Der Hawai'i Volcanoes National Park befindet sich auf Big Island und umfasst nicht nur den Kilauea und seine Nachbarkrater, sondern zieht sich vom Küstenbereich im Südosten bis in den Westen zum Gipfelbereich des 4.169 m hohen Mauna Loa.

1906 begann Lorrin Thurston, Verleger des "Honolulu Pacific Commercial Advertiser" und Erforscher von Vulkangebieten, eine Kampagne, um diese faszinierende Landschaft zu schützen. Seine Bemühungen waren jedoch erfolglos. Er schloss sich daher mit Dr. Thomas A. Jaggar zusammen, der sich auf Hawaii niederlassen wollte. Dieser gründete 1912 das Hawaiian Volcano Observatory (HVO) und stand ihm als Direktor bis 1940 vor. Jaggars Ziel war es, vulkanische Vorgänge besser zu verstehen und mit Hilfe des daraus resultierenden Wissens die Gefahren vulkanischer Aktivität weltweit zu verringern.

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Dienstag, 25 September 2007 21:30

Jasper National Park

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In Alberta, am Abzweig des Icefield Parkway vom Yellowhead Highway liegt der mit 10.878 km² größte Nationalpark der kanadischen Rocky Mountains auf einem Plateau im Athabasca Valley.
Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier bereits das Jasper House errichtet, ein kleiner Pelzhandelsposten, der nach Jasper Hawes benannt wurde, welcher den Posten mehrere Jahre führte. 1907 wurde dann der Jasper Nationalpark gegründet und wiederum nach diesem Pelzhandelsposten benannt.

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Spirit Island, Malign Lake
Die Stadt Jasper schoss erst 1911 aus dem Boden, als die Grand Trunk Pacific Railway am Athabasca River entlang zum Yellowhead Pass gebaut wurde. Die Gesellschaft war an der Gründung des Nationalparks maßgeblich beteiligt, denn man wollte sich durch den aufkommenden Tourismus eine weitere Einnahmequelle sichern. An Naturschutz wurde erst sehr viel später gedacht.
Die ersten beiden Autos tauchten 1914 auf. Lange Freude hatten die Besitzer allerdings nicht an ihren Fahrzeugen: Bereits am ersten Tag nach ihrer Ankunft per Eisenbahn stießen sie auf der damals einzigen Parkstraße frontal zusammen.

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