Chiricahua National Park: Bizarre Felslandschaften und Artenvielfalt
Der neue Chiracahua National Park liegt rund 2 Stunden östlich von Tucson und nahe der Stadt Willcox. Das Naturgebiet ist für seine markanten Felstürme und übereinander gestapelten Felsblöcke bekannt. Vor rund 27 Millionen Jahren schufen Vulkane die Grundlage für die ungewöhnlichen Formationen, die Wind und Wasser über Jahrmillionen formten.
Der rund 4.870 Hektar große Park liegt in den Chiricahua Mountains, einer sogenannten Sky Island. Mit zunehmender Höhe verändern sich in diesen isolierten Gebirgszügen Klima und Vegetation, sodass unterschiedliche Lebensräume von Wüstenvegetation und Grasland bis hin zu Laub- und Nadelwäldern entstehen. Die große Artenvielfalt bietet auch exzellente Möglichkeiten für Tierbeobachtungen. Empfehlenswerte Wanderwege zur Erkundung des Parks sind der Massai Point Nature Trail und der Natural Bridge Trail.
Auch kulturell ist das Gebiet als traditionelle Heimat der Chiracahua-Apachen spannend.
Für Besucher ändert sich durch den neuen Status zunächst wenig. Die Wanderwege, Aussichtspunkte, Panoramastraßen und Campingmöglichkeiten bleiben erhalten. Die Region steht bereits seit 1924 unter staatlichem Schutz; mit der neuen Einstufung erhält sie jedoch zusätzliche Aufmerksamkeit.


