Mit dem Smartphone telefonieren und surfen in den USA Drucken
Informationen - Basisinfos

Schneller Fotogruß aus dem Urlaub
Schneller Fotogruß aus dem Urlaub
Auf Reisen in Europa ist es seit Juni 2017 für alle Staatsbürger der 28 Mitgliedsstaaten möglich, in anderen Staaten ohne zusätzliche Kosten zu surfen und telefonieren. Das EU Roaming hat sich unter der Bezeichnung „Roam like Home“ einen Namen gemacht.

Diese besondere Nutzung des Mobilfunkvertrages gilt nur im europäischen Ausland. Bei Reisen außerhalb der EU können die Betreiber der Funknetze eigene Konditionen für ihre Tarife festsetzen. 

Das betrifft damit auch Reisende, die sich für einen privaten oder beruflichen Trip in den Vereinigten Staaten aufhalten. Wie funktioniert das Roaming in den USA?

„Roam like Home“ nicht in den USA

Der Grundsatz des kostenfreien Roaming ist derzeit in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Island, Norwegen und Liechtenstein möglich. Für die Nutzung von mobilem Internet und Ferngesprächen müssen Verbraucher in anderen Staaten wie der USA mehr Geld für ihre gewöhnliche SIM-Karte bezahlen.

Kann im Ausland sehr schnell teuer werden: Hand als Navi
Kann im Ausland sehr schnell teuer werden: Hand als Navi
Die Europäische Union hat zum Schutz der Verbraucher Limits gesetzt, die alle Netzbetreiber einhalten müssen. Die Kostenbremse für das mobile Internet wurde auf aktuell 59,50 Euro festgesetzt. Damit sollen Verbraucher geschützt werden, die unwissend das mobile Internet nutzen. 

Für Reisen außerhalb der EU empfiehlt es sich generell, eine neue SIM-Karte zu kaufen. Sie ermöglicht die Nutzung von mobilem Internet im Reiseland ohne Kostenfalle.

Mobiles Internet in den USA

Hohe Roaminggebühren durch die Handynutzung in den Vereinigten Staaten gehören mit einer SIM-Karte für das Land der Vergangenheit an. Die spezielle SIM-Karte ermöglicht es, in den USA günstig mobil surfen und telefonieren zu können ohne Angst vor einer hohen Handyrechnung.

Die Karten sind passenden für jedes Mobiltelefon. Mini, Micro, Nano – eine SIM-Karte kann auf Wunsch zu jeder Größe angepasst werden. Flexibel sind auch die Konditionen der Karte, die sich perfekt an die Wünsche des Verbrauchers richten. 

Die SIM-Karte für USA-Reisen bietet ein begrenztes oder unbegrenztes Guthaben für Anrufe innerhalb der Vereinigten Staaten oder für Anrufe in über 205 Staaten weltweit. Die gleiche Freiheit bietet sich beim verfügbaren Datenvolumen.

Den Kontakt nach daheim halten
Den Kontakt nach daheim halten
Wichtige Einstellungen im Smartphone

Manchmal wird auch dann das Datenvolumen strapaziert, wenn das Handy nicht in Nutzung ist. Im Hintergrund arbeitende Apps verbrauchen durch Aktualisierungen oder das Herunterladen von Daten das kostbare Datenvolumen im Ausland. 

Die Einstellung bei einem Smartphone mit Android oder iOS lassen sich anpassen, sodass keine Daten im Hintergrund heruntergeladen werden. 

Wie genau sich der Betrieb im Hintergrund limitieren lässt, verrät die Bedienungsanleitung des jeweiligen Herstellers.

Vorsicht ist bei Hotlines geboten, die von den USA aus angerufen werden. Wer aus seinem Ferienhaus in Florida etwa den deutschen Mietwagenanbieter über eine 0800-er Nummer anruft, zahlt dafür in den USA mitunter hohe Minutenpreise. Das kann unter Umständen dazu führen, dass das Telefonguthaben schnell aufgebraucht ist.

An Bord kann telefonieren teuer werden
An Bord kann telefonieren teuer werden
Besonderheiten bei Flug- und Schiffsreisen

Eine SIM-Karte für die USA beschränkt die Nutzung auf das Festland der Staaten. Generell gilt diese Beschränkung für alle SIM-Karten weltweit. Die Nutzung des Smartphones auf einer Kreuzfahrt von Aida oder während eines Fluges durch die USA kann unter Umständen sehr hohe Kosten verursachen.

Wählt sich das Smartphone automatisch in eine Satellitenverbindung auf hoher See oder im Flugzeug ein, entstehen sehr schnell hohe Kosten. Es empfiehlt sich, den Mobilfunkempfang während solcher Reisen manuell abzustellen.

Viele Informationen rund um das Thema Smartphone in den USA findet man auch in unserem Forum.

Fotos: PxHere / Oleg Magni u.a.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. April 2020 um 14:15 Uhr