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Wohnmobil-Urlaub in den USA - Was Touristen wissen sollten
Geschrieben von Thomas   
Freitag, 30. September 2016

Mit dem Wohnmobil durch die USA: Ein Traum vieler Freunde der Vereinigten Staaten. Damit das Vorhaben gelingt, müssen Touristen aber viele Faktoren in die Planung einbeziehen. Welcher Führerschein wird benötigt? Wo erhält man geeignete Fahrzeuge und welche Routen eignen sich für die Tour mit dem Motorhome, wie Wohnmobile von Amerikanern gerne genannt werden? Wir haben für dich recherchiert und wichtige Fakten erläutert.

Welchen Führerschein brauchst du?

Motorhomes mit einem Gesamtgewicht zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen lassen sich in der Regel mit dem Führerschein Klasse B beziehungsweise Klasse 3 in den USA fahren. Allerdings können wir an dieser Stelle keine Garantie für die Richtigkeit dieser Feststellung geben. Falls du über den Führerschein Klasse B verfügst, raten wir dir bei den jeweiligen Fahrzeug-Vermietern konkret anzufragen. Bitte um eine schriftliche Bestätigung, damit du auf der sicheren Seite bist. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass Wohnmobile in den USA häufig deutlich schwerer sind, als diejenigen Modelle, die man aus Deutschland kennt. Daher ist auch bezüglich des Gesamtgewichts Vorsicht geboten. Einige Staaten verlangen eine Commercial Drivers License beziehungsweise Special Drivers License. Weitere Informationen zu den Führerschein-Anforderungen kannst du im amerikanischen Blog für Camper-Freunde Changin Gears nachlesen.

Wo findest du passende Fahrzeuge?

Egal ob Las Vegas, Denver oder San Francisco: Die USA halten zahlreiche Metropolen bereit, die sich mit Wohnmobil hervorragend erreichen lassen. Die Highways sind bestens ausgebaut und verbinden alle wichtigen Ziele miteinander. Was du brauchst, ist ein zuverlässiges und komfortables Wohnmobil. Vorteilhaft ist, dass amerikanische Motorhomes meistens optimal ausgestattet sind. Grundsätzlich ist es elementar das Fahrzeug vor Reisebeginn von Deutschland aus zu buchen. So ersparst du dir nicht nur lange Wartezeiten, sondern auch die zeitaufwändige und unangenehme Suche nach einem geeigneten Anbieter vor Ort. Buchst du nicht vorab, beginnt womöglich direkt nach der Landung in den USA der Stress und das wäre für einen abenteuerlichen Urlaub auf den besten Highways des Kontinents mehr als schade. Hinzu kommt, dass Urlauber beim Mieten vor Ort oft mehr bezahlen und schlechtere Versicherungskonditionen in Kauf nehmen müssen. Die Buchung von Reisemobilen lässt sich in Deutschland bequem in Reisebüros tätigen. Sie kooperieren mit den amerikanischen Vermietern und handeln faire Preise aus. Es gibt aber auch deutsche Unternehmen, die sich auf Amerikareisen mit dem Wohnmobil spezialisiert haben und einen individuellen Service präsentieren. Als Beispiel dient Phoenix Motorhomes mit eigener Fahrzeugflotte und Spezialisierung auf den Westen Nordamerikas. Auf dem Onlinemagazin Startup-Report wird auf den Wohnmobil-Vermieter Phoenix Motorhomes aufmerksam gemacht und erläutert: „Neben einigen anderen Anbieter offeriert dieser Vermieter Wohnmobile für Rundreisen unterschiedlicher Dauer, wobei die Mobile verschieden groß und damit angepasst sind auf die jeweiligen Wünsche der Reisenden. Außerdem wird die Einführung in das Fahrzeug, das sich doch ein wenig anders fährt als ein übliches Auto, genau vorgenommen.“ Zudem werden Wohnmobil-Mieter laut dem zusammengefassten Erfahrungsbericht im Beitrag am Flughafen beziehungsweise dem Hotel abgeholt und von dort aus geht es zur Station, um das Mietobjekt in Empfang zu nehmen. Nach Bedarf erhalten Mieter Tipps und Empfehlungen zu attraktiven Routen.

Tipps:

·         Beim Mieten von Wohnmobilen solltest du stets auf die Freimeilen achten. Die Preise beziehen sich auf eine bestimmte Kilometeranzahl. Wird diese überstiegen, weil die Reiseroute falsch berechnet ist, lassen sich viele Anbieter die zusätzlich Gefahren Meilen teuer bezahlen.

·         Es gibt in den USA Regionen, in die du nicht fahren darfst. Tust du es dennoch, riskierst du hohe Geldstrafen. Informiere dich rechtzeitig und detailliert darüber, wo du fahren darfst.

Wo soll´s denn hingehen?

Du stehst mit deiner Planung noch ganz am Anfang und weißt noch nicht, wo es hingehen soll? Die folgende Tabelle enthält einige Empfehlungen zu den schönsten Reisezielen:

USA-Region

Empfehlung

Nordwesten

Zwischen Mai und September sicherst du dir das beste Wetter im Nordwesten der USA. Highlights sind hier die beiden Staaten Washington und Oregon. Das Spektrum reicht von idyllischen Kleinstädten bis hin zu Vulkanlandschaften. Der U.S. Highway 101 ist die ideale Straße für Wohnmobil-Reisende, denn sie führt an der gesamten Westküste von Olympia bis nach Los Angeles über knapp 2.500 Kilometer. Viele Sehenswürdigkeiten der USA liegen quasi auf dem Weg. So führt der Highway beispielsweise über die Golden Gate Bridge.

Südwesten

Im Südwesten ist der Einfluss von Mexiko deutlich zu spüren. Las Vegas, Nevada, New Mexico, Colorado, Mexiko und Arizona zählen zur Region. Ein Muss ist das Colorado-Plateau. Es befindet sich im Vierländereck von New Mexico, Arizona, Colorado und Utah. Die verschiedenen Hochebenen beherbergen einzigartige Natur auf einer Fläche, die Deutschland fast gleichkommt. Kuriose Felsformationen findest du in den zahlreichen Nationalparks wie dem Petrified-Forest- oder dem Arches-Nationalpark.

Ostküste

Super-Metropolen wie New York, Philadelphia oder Columbia prägen die Ostküste der Vereinigten Staaten. Aufgrund des Atlantiks kannst du hier erholsame Tage an einzigartigen Stränden verbringen.  Aber eben auch tolle Städte erkunden und Natur pur genießen. Im Südwesten sollte ein Abstecher nach Florida auf dem Programm stehen. Neben atemberaubenden Stränden findest du hier außergewöhnliche Sumpflandschaften und natürlich das Disneyland in Orlando.

 

Weitere Tipps zum Wohnmobil-Urlaub hinsichtlich Budget und Planung haben wir hier thematisiert.

 

Nachweise der Fotos: pixabay.com (Foto 1+3 „USA-Reiseblogger“, Foto 2 „BKD“)