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Roadtrip-Organisation – Tipps zum Abschluss der Reiseversicherung
Geschrieben von Thomas   
Sonntag, 28. Februar 2016
Wenn der langersehnte Roadtrip durch die USA kurz bevorsteht, ist die Organisation in der Regel abgeschlossen. Die Koffer sind gepackt, die Tickets gebucht und die Unterkünfte reserviert. Ein wesentlicher Aspekt, der keinesfalls vernachlässigt werden sollte, betrifft den Schutz vor unvorhergesehenen Unkosten. Mit einer Reiseversicherung lassen sich viele Risiken absichern. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Versicherungen Sinn machen und wie Sie beim Abschluss von Policen sparen können.

1.    Reiserücktrittsversicherung

Es gibt gute Gründe für eine Reiseversicherung, wie im Informationsportal für Verbraucher der Europ Assistance Versicherungs-AG erläutert wird: "Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihre Reise perfekt vorbereitet, müssen diese dann aber wegen Krankheit stornieren beziehungsweise abbrechen." Das Spektrum der Ereignisse, die eine kurzfristige Absage eines USA-Trips notwendig machen, ist jedoch noch vielfältiger. Auch eine Schwangerschaft, ein Todesfall, Prüfungstermine, Gerichtsverhandlungen, Naturkatastrophen oder Arbeitsplatzverlust können die Reisestornierung zur Folge haben. Verfügen Sie in solchen Fällen nicht über eine Reiserücktrittsversicherung, müssen Sie mit markanten Stornogebühren rechnen. Gerade bei kostspieligen Reisen über mehrere Wochen durch die USA sind Unkosten und Ärger enorm. Schließlich müssen Sie beim Stornieren einer gebuchten Reise für etwas zahlen, das Sie gar nicht nutzen. Bei Flugreisen, die zehn Tage vor Abflug storniert werden, sind beispielsweise 45 Prozent Stornogebühren üblich.

Mit einer Reiserücktrittsversicherung sorgen Sie vor. Muss ein Roadtrip wegen eines wichtigen Grundes abgesagt werden, erstatten Versicherer die Stornokosten. Vorsicht geboten, ist beim Abschluss der Versicherung bezüglich der versicherten "Gründe" für einen Reiserücktritt. Denn der Umfang des Versicherungsschutzes variiert teilweise stark. Klären Sie vor Vertragsabschluss, wie sich der Leistungsumfang zusammensetzt und wie hoch die Kostenübernahme im Detail ist. Zudem sollten Sie nachfragen, ob Sie im Leistungsfall als Versicherter besondere Pflichten erfüllen müssen. Fehler in der Vorgehensweise könnten Abzüge mit sich bringen. Während manche Reiseversicherer sowohl die Stornogebühren als auch die Rückreisekosten sowie Kosten für verlorene Urlaubstage übernehmen, konzentrieren sich andere Versicherer darauf Ausnahmen zu formulieren, um möglichst wenig leisten zu müssen.

2.    Reiseabbruchversicherung

Muss die Reise abgebrochen werden, ist eine Reiseabbruchversicherung elementar. Sie ist bei vielen Reiserücktrittskostenversicherungen im Leistungsspektrum enthalten. Reiseabbruchversicherungen schützen vor den Zusatzkosten, die beim Abbrechen einer Reise entstehen. Je nach Versicherer erhalten Sie sogar den Wert von bereits in Anspruch genommenen Leistungen zurück beziehungsweise zumindest einen Teil davon.

3.    Reisegepäckversicherung

Eine Reisegepäckversicherung ist nur empfehlenswert, wenn der Versicherer zahlt, sollte das Gepäck während des Fluges verloren gehen oder mit Verspätung am Zielort angekommen. Denn genau das, passiert auf Überseeflügen vergleichsweise häufig. Besonders hoch ist das Risiko bei Anschlussflügen. Müssen Sie im Urlaub in den USA ohne ihr Gepäck auskommen, entstehen Ihnen Unkosten durch den notwendigen Neukauf von Kleidung und Co. Einige Reisegepäckversicherer schützen Kunden vor diesem Risiko und übernehmen Ersatzkäufe wie diese. Ist stattdessen nur der Gepäckverlust innerhalb des Hotels vom Versicherungsumfang abgesichert, wäre die Versicherung unnötig. Denn in einem Hotel geht Gepäck eher selten verloren.
 
Wer teure Elektrogeräte mitführt, sollte beim Versicherer klären, ob diese unter Versicherungsschutz stehen. Dies ist leider oft nicht der Fall. Touristen, die grob fahrlässig handeln und ihr Reisegepäck beispielsweise am Flughafen unbeaufsichtigt lassen, sollten nicht damit rechnen, dass der Versicherer bei einem Diebstahl zahlt. Die Leistungsfreiheit der Versicherungsgesellschaft wäre die Folge. Einige Standardversicherungsbedingungen schließen auch Wertsachen wie Kreditkarten oder Bargeld vom Versicherungsschutz aus. Auf der Reise-Informationsplattform USA Tipps wurde zum Thema Reisegepäckversicherung ein hilfreicher Ratgeber erstellt, der unter anderem darüber informiert, was versichert ist und in welchen Fällen Versicherungen zahlen. 


4.    Auslandskrankenversicherung

Bei Reisen in Länder außerhalb der europäischen Landesgrenzen ist eine Auslandskrankenversicherung entscheidend. Da die gesetzliche oder private Krankenversicherung die medizinische Grundversorgung dort nicht deckt, könnten bei einer Erkrankung in den USA hohe finanzielle Belastungen zustande kommen, die aus eigener Tasche geleistet werden müssen. Schon der Rücktransport in die Heimat wäre enorm teuer. Hinzu kommt, dass die Behandlungskosten in den USA rund acht- bis zehnmal höher liegen als hierzulande.
Auslandskrankenversicherungen sind sehr preiswert, weshalb sich der Abschluss einer Police lohnt.  Im Idealfall gestaltet sich der Versicherungsschutz weitreichend, so dass nicht nur die landestypische Standardbehandlung bezahlt wird. Schließlich können die medizinischen Standards im Ausland geringer ausfallen, als Sie es von Deutschland gewohnt sind.

Die Wirtschaftsnachrichten GmbH verdeutlicht im Video, warum Sie ohne Auslandskrankenversicherung nicht verreisen sollten:

 

 

Viele Versicherungsgesellschaften präsentieren innerhalb ihres Portfolios sogenannte Rundum-Sorglos-Versicherungspakete, die zugeschnitten auf das jeweilige Reiseziel alle wesentlichen Leistungen enthalten. Die hier aufgeführten vier Reiseversicherungen dürfen bei derartigen Kombi-Angeboten nie fehlen.

Spartipp und weiterführende Hinweise

Aufgrund der Beiträge ist der Abschluss einer Reiseversicherung über ein Jahr für geplante USA-Trips lohnenswert. Denn sie werden oft deutlich günstiger angeboten, als eine individuelle Absicherung für einen festgelegten Reisezeitraum von wenigen Wochen oder Monaten. Und sollten Sie innerhalb der versicherten zwölf Monate noch andere Reisen unternehmen, müssen Sie sich über den Versicherungsschutz keine weiteren Gedanken machen.

Stiftung Warentest hat in einem Special weiterführende Tipps zum Thema Reiseversicherung zusammengefasst und erklärt, worauf generell geachtet werden sollte, um vom optimalen Versicherungsschutz zu profitieren.

In unserem Artikel zu Einreise, Flüge und Bargeld, finden Sie ergänzende Hinweise für Ihren USA-Roadtrip.