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Death Valley - Was ist zu beachten?
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Geschrieben von Birgit
Dienstag, 6. März 2012


Das Death Valley ist eine unwirtliche Wüstenregion und darf sich einiger Superlative rühmen. So handelt es sich um den trockensten Nationalpark der USA, um die heißeste Region der USA und um die Region, in der der tiefste Punkt der USA - oder genauer gesagt: der westlichen Hemisphäre -  liegt. Das Death Valley ist seit 1994 Nationalpark.

Die hier herrschende Hitze führt zu einigen Besonderheiten, die beim Bereisen dieser Region zu bedenken sind. So steigen die Temperaturen in den Sommermonaten (von Mai bis September) teilweise auf bis zu 50 °C, im Hochsommer liegen auch nachts die Temperaturen bei etwa 30 °C durchschnittlich.

Klimatabelle

Camping und Wanderungen dürften im Sommer zu einer eher unangenehmen Angelegenheit bis zur Unmöglichkeit werden. In den meisten der Reiseberichte auf usa-reise.de ist von Besuchern, die im Sommer hier waren, zu lesen, dass sie das klimatisierte Auto nur wenige Minuten für einige Schritte und ein paar Fotos verlassen haben. Nur ganz hart Gesottene nehmen an dem jährlichen Badwater Ultramarathon im Juli teil. In der weniger heißen Zeit sind Wanderungen allerdings möglich.

In der heißen Jahreszeit verbieten die meisten Vermieter das Befahren des Death Valley mit Womos, auch Reiseveranstalter wählen dann für Busrundreisen oftmals eine andere Route. Auch PKW-Fahrern wird geraten, bei sehr hohen Temperaturen bei der ansteigenden Ausfahrt aus dem Death Valley die Klimaanlage auszuschalten, um ein Überhitzen des Motors zu vermeiden.

Ist es demnach gefährlich das Death Valley zu befahren? Wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen trifft, wird einem nichts passieren, sofern man auch auf den viel befahrenen Hauptstraßen bleibt. Man sollte darauf achten, genügend Trinkwasser mitzunehmen und im Falle einer Panne beim Auto zu bleiben. Tanken kann man (teuer) in Furnace Creek und beim Panamint Spring Resort, eher sollte man schon vorher für einen vollen Tank sorgen. Wer abgelegene Gebiete besuchen will, hinterlässt zu seiner eigenen Sicherheit besser bei Bekannten oder im Hotel eine Information, wo er sich aufhält und wann er zurück sein wird.

Auf Nationalparkgebiet gibt es nur wenige Unterkünfte. Man sollte rechtzeitig reservieren. Ausweichmöglichkeiten sind beispielsweise Beatty östlich des Death Valley, was man mit einem Besuch in der Ghosttown Rhyolite verbinden kann, oder Lone Pine westlich des Death Valley, von wo man auch gleich noch einen Abstecher in die Alabama Hills machen kann. Auch Pahrump auf der süd-östlichen Seite des Death Valley bietet Unterkünfte, wenn man nicht mehr bis Las Vegas durchfahren möchte.

Sehenswertes im Death Valley bei einem ersten Besuch je nach vorhandener Zeit bei Zufahrt über die 178 von Shoshone aus in folgender Reihenfolge:
Badwater Basin (der tiefste Punkt der USA, 85,5 m unter NN)
Devil´s Golf Course (harte, scharfkantige und spitze Salzstrukturen)
Artist´s Palette (bunte Gesteinsformationen)

Weiter auf der 190 zunächst in Richtung Süd-Osten ein Abstecher zu Dante´s View (Aussichtspunkt in 1669 Metern Höhe) und Zabriskie Point.

Dann bei der Weiterfahrt auf der 190 in Richtung Norden bzw. Westen:
Furnace Creek (grüne Oase)
Mesquite Sand Dunes (Sandwüstenlandschaft bei Stovepipe Wells)

Weitere Infos auf der Website des Nationalpark Service:

http://www.nps.gov/deva/index.htm


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Letzte Aktualisierung Dienstag, 27. Januar 2015
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