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Welche Kosten muss man für eine USA-Reise einplanen?
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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009


Wer sich das erste Mal an das Abenteuer USA wagt, sieht sich vorrangig mit einer Frage konfrontiert: Was kostet mich der Spaß? Nicht wenige müssen sich eine solche Reise erst zusammensparen und benötigen dafür und für die Planung Richtwerte, an die man sich halten kann.

Leider lässt sich nicht pauschal sagen, eine Reise von X Tagen Dauer kostet immer XX Euro. Das geht schlichtweg nicht, weil jeder eine andere Art des Reisens bevorzugt. Die einen geben sich mit Camping zufrieden, andere mieten ein Wohnmobil, wieder andere mieten preiswerte Motels und versorgen sich mit Fastfood und Lebensmittelkauf im Supermarkt, wieder andere wollen im Urlaub Luxus und buchen gute Hotels und suchen häufig Restaurants auf.

Schon die Flugpreise gehen weit auseinander. Wer umsteigt und länger unterwegs ist und eher an kleineren Flughäfen landet, als in den großen Touristenzentren, fliegt billiger, als jemand, der nicht umsteigen möchte und in der Hochsaison nach Los Angeles fliegt und das schon Monate im Voraus bucht. Siehe hierzu auch die FAQ Wo bekomme ich die günstigsten Preise?.
So ergeben sich nicht selten Spannen von 300 bis 1000 Euro pro Person und Flug.

Ähnlich große Spannen kann man bei den Kosten für Übernachtungen rechnen. Wer sein Bett nur zum Schlafen nutzt, kommt preiswerter aus, als jemand, der einen gewissen höheren Standard erwartet. Ersterer zahlt womöglich durchschnittlich $70 fürs Zimmer, letzterer ist problemlos mit $140 und mehr dabei. Nicht zuletzt spielt hierbei auch die Region eine Rolle - New York oder San Francisco kosten immer etwas mehr, als andere Städte; Unterkünfte in Nationalsparks sind häufig teurer, als abseits in naheliegenden kleineren Ortschaften.

Mietwagen unterscheiden sich ebenfalls deutlich. Wer mit einem kompakten Zweitürer reist, ist billiger dran, als der Fahrer eines Fullsize oder Luxus SUV.

Eine Beispielrechnung für den durchschnittlichen Anspruch für zwei Personen, Rundreise Südwesten:
  • Flug von Deutschland an die Westküste, ohne Umsteigen, nicht auf Last-Minute-Angebote spekulierend und zeitig gebucht: ab 800 Euro pP.
  • 20 Nächte für durchschnittlich 70 Euro: 1400 Euro gesamt oder 700 Euro pP.
  • Mietwagen für drei Wochen, Midsize SUV ab Kalifornien (Zusatzfahrer inklusive): ca. 600 Euro gesamt oder 270 Euro pP.
  • Benzin für rund 4500 km: hoch angesetzt 400 Euro oder 200 Euro pP.
Zu diesen nun addierten 1950 Euro pP. kommen noch die persönlichen Belange und weiteren Ausgaben. Wer sich von Supermarktkäufen und preiswertem FastFood ernährt, kommt natürlich billiger als der konsequente Restaurantgast.

Einzurechnen sind auch Eintrittsgelder für Nationalparks (meist rechnet sich der Annual Pass für $80 bei zwei Personen im Fahrzeug schon beim 3. Nationalpark), Vergnügungsparks (Disneyworld Anaheim ist kein billiges Unterfangen!) oder Ausstellungen und Museen; weiterhin auch Kosten für z. B. öffentliche Transportmittel (Cable Car in San Francisco etc.) oder Taxifahrten. Zusätzlich muss man natürlich noch eigene Ausgaben für Souvenirs und Shopping einplanen, so dass man schlussendlich mit wenigstens nochmal 1000 Euro Spesen für diesen Zeitraum rechnen sollte.

Selbstverständlich ist hier noch Sparpotenzial vorhanden:

Wer kurzfristig Flüge bucht, kann möglicherweise sparen, wenn direkt bei der Airline gebucht wird und bekommt die gleiche Route, wie hier im Beispiel vorgesehen (Direktflug ohne Umstiege).
Wer konsequent billige Motels bucht oder außerhalb der Hauptsaison unterwegs ist, kann bei den Übernachtungen nochmal ordentlich sparen.
Beim Mietwagen rechnen sich hingegen durchaus wiederum Frühbucherrabatte.

Nicht zuletzt ist auch der Dollarkurs entscheidend. Steht der Euro so hoch wie im Sommer 2008 mit durchschnittlich $1,60, lebt man in den USA deutlich billiger. Steht der Euro bei $1,30, ist der Sparfaktor schon erkennbar geringer, was sich bei einer Summe von 3000 Euro doch deutlich bemerkbar macht. Ein wichtiger Faktor heutzutage ist obendrein noch der stark schwankende Ölpreis.

Wer ein Wohnmobil mietet, spart sich die Übernachtungen, zahlt aber bei der Campermiete und dafür benötigten Stellplätzen und Gebrauchsutensilien drauf, hat aber bei großen Campern den Vorteil einer eigenen Küche, zur kostengünstigen Selbstverpflegung.


In unserem Forum gibt es zum Thema Reisekosten eine sehr interessante Diskussion, die verschiedenste Informationen, Vorschläge, Ansätze und Fakten liefert:

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Letzte Aktualisierung Montag, 2. Februar 2015
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