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Telefon & Internet - Welche Möglichkeiten gibt es? Welche Kosten kommen auf mich zu?
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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009


Oftmals möchte man auch in den USA nicht auf seine Emails verzichten und möchte die Daheimgebliebenen auch gerne öfter über den Stand der Dinge informieren. Mit heutiger Technik scheint das zuerst alles kein Problem. Ein paar Dinge gibt es jedoch schon zubeachten:

Telefon

  • Mobiltelefone: Wer sein Handy mitnehmen möchte, benötigt mindestens ein Tribandtelefon. Wer sich außerhalb großer Ballungsgebiete wie Los Angeles aufhält, ist mit einem Quadbandhandy besser beraten, denn auf dem Land existiert in den USA vorwiegend nur das GSM 850 Netz.
     
  • Handygebühren: Das eigene deutsche E/D-Netz funktioniert in der Regel problemlos, sofern der eigene Vertrag für Roaming freigeschaltet ist. Der Nachteil daran sind jedoch die zum Teil extrem hohen Roaminggebühren. Hinzu kommt, dass man diese selbst bezahlt, wenn man aus Deutschland angerufen wird, während der Anrufer nur den normalen Tarif ins Handynetz oder gar netzintern bezahlt. Hier empfiehlt es sich, wer länger oder regelmäßig in die USA fliegt, eine amerikanische Simkarte zu besorgen. Ein guter deutscher Anbieter, der diese Karten verleiht und nach dem Urlaub eine Rechnung schickt ist Cellion. Hier kann man zu günstigen Tarifen innerhalb der USA und auch nach Hause telefonieren und bezahlt anschließend bequem per Rechnung.
     
  • CallingCards: Für Telefonzellen und zum Teil auch Handynutzung gibt es CallingCards. Diese weisen ein bestimmtes Guthaben auf und ermöglichen das relativ preisgünstige Telefonieren, sind für Auslandstelefonate aber nicht allzu empfehlenswert, da der Tarif doch sehr hoch sein kann.  
     
  • Kreditkarten: Man kann auch mit der Kreditkarte telefonieren, indem man entweder die AT&T anruft 1-800-CALL ATT und dann die 1 für Kreditkartengespräche drückt. Anschließend wählt man die Zielnummer, tippt die Kartennummer und das Verfallsdatum ein. Oder man findet ein Telefon, bei dem man die Karte direkt einstecken kann und spart sich die lästige Tipperei. Die Kosten für Kreditkartengespräche liegen jedoch oftmals deutlich über den CallingCards.
     
  • Laptop: Nach Hause telefonieren ist über Skype immer noch am günstigsten. Besitzt die Familie daheim ebenfalls einen PC mit Lautsprecher und Mikro, einfach ein Headset mitnehmen und über fast jeden existenten Messenger (MSN, ICQ, Skype, AOL) direkt online telefonieren. Hierfür fallen dann nur die Internetkosten (siehe unten) an, oftmals kann man dann sogar die Webcam nutzen (wenn es die Übertragungsrate hergibt) und den Laptop mal aus dem Fenster vom Hotelzimmer blicken lassen für die Lieben zu Hause.


Internet

  • Ohne eigenen Laptop: Öffentlich zugängliche PCs gibt es oft in Bibliotheken, die auch in kleineren Städten zu finden sind. Hier kann man sich problemlos zum Lesen der eigenen Emails niederlassen und das im Regelfall kostenfrei. Mitunter sind solche Rechner auch in Hotels und Motels zu finden, können hier aber auch eine Nutzungsgebühr kosten. Größere Hotelketten bieten darüber hinaus oft auch einen eigenen Internetraum, für den ebenfalls stundenweise oder halbstundenweise Gebühren anfallen.
    In großen Städten sind auch Internetcafes zu finden, hier sollte man sich vorher im Internet über das Zielgebiet informieren. World of Internetcafes ist eine Suchmaschine für Internetcafes weltweit.
     
  • Mit dem eigenen Laptop: In Städten wie San Francisco mit hoher Studentendichte ist es nicht ungewöhnlich, offene W-Lan-Netze zu finden. Der WLAN Assistent des Rechners findet diese und wählt sich ein, wenn kein Passwort verlangt wird.
    In Hotels/Motels existieren heutzutage fast überall LAN/W-LAN Netze, die entweder kostenfrei oder für eine Tagespauschale nutzbar sind. Bei WLAN leidet oftmals die Übertragungsgeschwindigkeit, wenn man zu weit vom Knotenpunkt weg ist oder sich zuviele Nutzer zeitgleich anmelden. Bei LAN-Dosen reicht das eigene, mitgebrachte LAN-Kabel häufig zum Anschließen aus.
    Wer in der "Pampa" online gehen möchte, ist in der Regel gezwungen, sein Handy als Bluetooth-WLAN-Modem zu nutzen oder seine SIM-Karte in den Rechner zu stecken - zu häufig horrenden Gebühren. Dies sollte man also nur im Notfall nutzen.
     
  • Hotspots: Wer eine T-Com-Hotspotflat hat, kann sich damit theoretisch kostenfrei an jedem Hotspot weltweit einwählen. Dazu benötigt es nur die eigenen T-Com Daten, die man auf dem Anmeldebildschirm eingibt. Kostenfrei nutzbare Hotspots (AT&T) findet man weiterhin in Starbucks Filialen und in Buchhandlungen wie Barnes and Nobles.

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Letzte Aktualisierung Montag, 2. Februar 2015
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