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PKW, SUV oder Camper (RV) für die Reise?
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Geschrieben von Daniela
Samstag, 7. März 2009


Welcher Fahrzeugtyp für die eigene Reise der richtige ist, hängt von vielerlei Faktoren und nicht zuletzt der eigenen Vorliebe ab. Nachfolgend sind daher die Vor- und Nachteile der jeweiligen Typen geschildet, um bei der Entscheidung zu helfen:

  • PKW

    Ein PKW ist in unterschiedlichen Varianten zu haben - 2/4/5-türig oder als Cabrio. Die Vielfalt ist bei den Vermietern groß.
    Die Vorteile eines PKW sind:
    • relativ moderater Spritverbrauch
    • für Städtetouren prima geeignet
    • preiswerter als die anderen Typen
    Nachteile:
    • weniger Platz für Gepäck
    • Hotels/Motels notwendig
    • für mehrere Passagiere unbequem
    • in unwegsamen Gebieten, wie im Südwesten, schnell überfordert
    • im Gelände grundsätzlich seitens der Vermieter nicht gestattet

     
  • SUV (Sports Utility Vehicle)
    Für den Südwesten werden von den meisten Reisenden SUVs empfohlen. Das hat natürlich Gründe. Die Vorteile von SUVs:
    • mehr Wendigkeit im Gelände
    • höhere Bodenfreiheit auf nicht asphaltierten Straßen
    • mehr Platz fürs Gepäck
    • größere Modelle können notfalls für zwei Personen auch als Schlafplatz dienen
    • auf langen Strecken und mit mehreren Personen bequemer
    • zuschaltbare AWD oder 4WD (immer seltener im Angebot) für Fahrten im bergigen Gelände
    Nachteile:
    • relativ hoher Spritverbrauch
    • teurer als PKW
    • bei kleinen Klassen (Midsize SUV) braucht man trotzdem Hotels/Motels

     
  • Camper/Wohnmobil/RV
    Camper haben natürlich das unschlagbare Argument der unendlichen Bewegungsfreiheit, spontan die Reiseroute ändern zu können. Und auch sonst locken RVs mit vielen Vorteilen.
    Vorteile:
    • keine Hotels/Motels nötig
    • viel Platz
    • bequem
    • Campgrounds sind nahezu überall zu finden
    • Möglichkeit der spontanen Routenänderung (länger bleiben/früher weiterfahren/woanders hinfahren)
    • Annehmlichkeiten wie eigenes WC, eigene Küche, kein dauerndes Koffer ein- und auspacken
    Nachteile:
    • in vielen Nationalparks sind einige Strecken nicht für RV-zugänglich
    • in Städten wird es schnell eng
    • nicht alle Campgrounds haben RV-Stellplätze oder Hook-ups für Strom und Wasser
    • sehr hoher Spritverbrauch
    • gerade im Südwesten sind viele Naturziele aufgrund nicht asphaltierter Straßen und Schotter- oder Buckelpisten nicht zugänglich 
        
    Allerlei Fragen, Diskussionen und Erfahrungen zu jeder Fortbewegungsform finden sich natürlich auch in unserem Forum.

    Jedes Modell hat also ausreichend Vor- und Nachteile, die man gegeneinander abwägen muss. Wer nur ein paar Städte besuchen möchte, braucht sicher keinen SUV oder Camper. Wer auf totale Freiheit und Spontanität steht, wird einen Camper immer vorziehen. Wer eine gute Mischung aus Natur, Stadt, Bewegungsfreiheit sucht, wird wohl gemeinhin zum SUV greifen und mit Zelt, Hotels und Motels kombinieren. Eine pauschale Empfehlung kann man nicht abgeben. Wohnmobile eigenen sich durchaus gut zum Reisen mit Kindern, da die zeit- und nervenraubende Zeremonie des Ein- und Ausladens, Ein- und Auscheckens entfällt und man jederzeit überall stehen bleiben kann.
Diese FAQ wurde mit größter Sorgfalt geschrieben. Sollten Sie einen Fehler entdecken, sind wir für  eine Mail an korrekturen@usa-reise.de  dankbar.


Letzte Aktualisierung Samstag, 17. Januar 2015
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