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Wetter und Wasser - welche Temperaturen und welches Klima kommen auf mich zu?
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Geschrieben von Daniela
Montag, 6. April 2009


So groß wie die USA sind, so vielfältig sind ihre Klimabereiche. In den USA gibt es alles. Hitze, Kälte, Hurricanes, Schneesturm - und all das auch tatsächlich bis ins Extrem. An der Südostküste besteht hohe Gefahr für Hurricanes. Über die aktuelle Lage und eventuelle Gefahren, informiert das National Hurricane Center.

Im Südwesten liegt bildlich gesprochen nur ein Steinwurf zwischen schneereichem Wintersportgebiet und Badewetter. Das Colorado-Plateau bietet durch seine großen Höhenunterschiede sehr gegensätzliches Wetter. Im Sommer ist es oftmals bis zu 40 Grad heiß, im Winter kann man in Utah Skilaufen gehen. In den Übergangsmonaten herrschen nachts fast schon frostige Temperaturen, während man tagsüber trotzdem schwitzt. Ähnlich ist es in Nevada. Einerseits Wüste, andererseits ist das nächste Wintersportgebiet nördlich von Las Vegas mit dem Auto relativ schnell erreichbar. Im Death Valley ist es nahezu das ganze Jahr brütend heiß, lediglich in den Wintermonaten ist nachts eine sehr deutliche Abkühlung zu verspüren.

Im Norden der USA ist es im Sommer fast überall mild bis warm, die Winter bringen Schnee. Im Nordosten kann es auch regelrechte Kältekatastrophen geben, Winter mit meterhohem Schnee, Schneestürmen und minus 20 Grad sind dort nicht unbekannt.

In Kalifornien heißt es zwar immer, es würde nicht regnen, aber Los Angeles ist kein dauersonniges Badeparadies. Auch das Meer eignet sich dort nur im Sommer zum ausgiebigen Baden. In San Diego, das weiter im Süden liegt, hat man längere Sommer und damit ideale Bedingungen zum Baden gehen.
In Nordkalifornien, im Raum der San Francisco Bay, herrschen das ganze Jahr relativ konstante, milde Temperaturen. Obwohl es hier auch schöne Strände gibt, sollte man nicht mehr als den großen Zeh in den Pazifik halten - außer man ist extrem abgehärtet. Durch die Seeluft ist es allgemein recht kühl an der Küste, während man ein paar Kilometer weiter landeinwärts durchaus warme Sonne genießen kann. Hierdurch wird auch der berühmt-berüchtigte Nebel über dem Golden Gate verursacht.

Obwohl es in Alaska einige Gletscher gibt und dieser Bundesstaat sehr weit im Norden liegt, ist es hier auch im Sommer durchaus sonnig warm, wenn man nicht gerade selbst die Gletscher erklimmt. Entsprechend aber sind die Winter recht lang und sehr knackig kalt.

Das genaue Gegenteil hingegen ist Hawai'i, wo es lange, warme bis heiße Sommer und sehr milde Winter gibt. Hier gibt es allenfalls mal etwas Regen.

Durch den Klimawandel allerdings sei dazu gesagt, dass die hier notierten Dinge zwar meistens so sind, es aber auch gänzlich anders sein kann. Im Herbst 2008 gab es schließlich in Las Vegas urplötzlich über Nacht soviel Schnee, dass der Flughafen mehrere Tage geschlossen werden musste; auch in Los Angeles schneite es einige Tage lang.

Man sollte sich vorab stets beim Online-Wetterdienst seines Vertrauens informieren.


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Letzte Aktualisierung Sonntag, 8. Februar 2015
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