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Was muss ich beim Kauf technischer Geräte in den USA beachten?
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Geschrieben von Daniela
Dienstag, 31. März 2009


Wer kennt das nicht? Der heißbegehrte MP3-Player lacht einen im Schaufenster in den USA um so viel günstiger an und man ist geneigt, ihn mit nach Hause zu nehmen. Doch mit welchen Problemen und Unterschieden muss man rechnen?

Es gibt einige Dinge, die man beachten sollte, wenn man sich Technik in den USA kauft, die man mit nach Europa nimmt:

  • Garantie: Viele Hersteller geben keine weltweite, sondern regionale Garantien. Diese umfassen meistens (es gibt Unterschiede) die Regionen Nordamerika, Europa, Ozeanien, Asien und Afrika. Das bedeutet, dass man im Garantiefall sein Gerät wieder in die USA schicken muss, was neben Zeit auch Zollaufwand bedeutet. Eine Garantie  für Europa zu kaufen, bieten in der Regel die wenigsten Hersteller an oder es kostet soviel Geld, dass der Spargewinn nicht mehr gegeben ist.
     
  • Strom: Für Geräte mit Netzstecker benötigt man natürlich zu allererst einen Steckdosenadapter. Die meisten Multimediageräte (MP3-Player, Kameras, Notebooks) werden heute mit Multinormnetzteilen produziert, die dann nur noch mit einem entsprechenden Steckerkabel versehen werden. Für diese benötigt man keinen Spannungswandler. Man erkennt sie am Aufdruck: 100V-240V. Steht das nicht darauf oder nur die spezifische Spannung der USA (110V), benötigt man einen Spannungswandler. Ohne diesen bekommt das Gerät zuviel Strom und wird zerstört. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Brand führen!
     
  • Sprachen: Innerhalb Europas bekommt man zu den meisten Geräten multilinguale Anleitungen und entsprechende Software auf dem Gerät, die so ziemlich jede in Europa oder gar weltweit genutzte "wichtige" Sprache enthält. Somit ist das Lesen und Benutzen für Franzosen, Spanier, Deutsche oder Briten problemlos möglich. Bei US-Geräten ist es möglich, dass die Software keine deutsche Sprache enthält, man also mit Englisch Vorlieb nehmen muss. Die Anleitungen bieten hier auch meistens nur nordamerikanische Sprachen, englisch und französisch, mitunter noch spanisch (Mexico) oder portugiesisch (Brasilien). Hier müsste man sich also eine deutsche Anleitung von der Website des Herstellers herunterladen oder bestellen.
     
  • Tastatur: Geräte mit Tastaturen (Laptops, PDAs oder Smartphones) haben in den USA eine US-amerikanische Tastaturbelegung, bieten also keine Umlaute und europäische Sonderzeichen wie das "ß" oder Währungszeichen wie € oder £. Hierauf sollte man achten. Denn auch wenn man bei einem Laptop das Betriebssystem auf Deutsch umstellen kann, müsste man erst die Tasten neu beschriften (oder austauschen), wenn man die deutsche Belegung nicht auswendig kennt. Beim englischen Layout sind weiterhin auch Y und Z vertauscht und andere Zeichen wie Punkt oder Doppelpunkt an anderen Stellen untergebracht.

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Letzte Aktualisierung Samstag, 17. Januar 2015
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