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Reisen mit umfangreicher Fotoausrüstung - was sollte ich bei der Aus- und Wiedereinreise in die EU beachten?
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Geschrieben von Daniela
Sonntag, 8. März 2009


Viele Urlauber sind mittlerweile auch im Foto/Videobereich mit umfangreicheren Ausrüstungen ausgestattet und dies bringt unweigerlich neue zu beachtende Punkte mit sich.

Beim Reisen mit einer umfangreichen und teuren Ausrüstung gibt es ein paar Dinge zu beachten und ein paar Empfehlungen:
  • Eine teure DSLR-Ausrüstung und der Laptop gehören ins Handgepäck. Keine Airline der Welt würde diese Werte freiwillig versichern und im Frachtraum transportieren.
  • Akkus müssen seit neuesten Bestimmungen im Handgepäck sein, am besten im entsprechenden Gerät. Ersatzakkus sind einer bestimmten Lithiummenge unterworfen und müssen einzeln verpackt in wieder verschließbare Plastiktüten oder in die Originalverpackung.
  • Große, stabile Stative so weit zerlegen wie möglich und im Aufgabegepäck verstauen. Da große Stative und Stativköpfe bei der Durchleuchtung verdächtig aussehen könnten, am besten ganz oben in den Koffer packen.
  • Wer analog mit Negativ- oder Diafilm fotografiert, sollte Filme vor der Durchleuchtung aus dem Handgepäck nehmen. Vorher dem Beamten Bescheid sagen und die Filmdosen manuell kontrollieren lassen, um Verdächtigkeiten auszuschließen.

Weiterhin ist folgendes zu empfehlen:

Wer mit solch einer Ausrüstung wieder in die EU einreist und auf einen sehr genauen Zollbeamten trifft, kann Gefahr laufen, dass dieser nicht glaubt, man hätte davon nichts in den USA gekauft. Für diese Eventualität sollte man immer Kopien der Originalrechnungen mit sich führen (oder Scans auf dem Laptop, wenn man einen hat), um nachweisen zu können, dass die Artikel bereits in der EU versteuert wurden (also auch bei bereits ordnungsgemäß eingeführter Ware den Zollbescheid).

Hilfreich ist für eine umfangreiche Ausrüstung folgendes Vorgehen:

Einige Tage vor der Reise mit einer angefertigten Liste aller Gegenstände, der Ausrüstung sowie den Rechnungen bei einem lokalen Zollbüro vorsprechen und um eine Nämlichkeitsbescheinigung bitten. Dies ist ein Formular, in dem Gegenstände eingetragen werden, die zur Wiedereinfuhr bestimmt sind und mit einer Nämlichkeit versehen werden. Eine derartige Nämlichkeit ist z. B. die Seriennummer - bei technischen Geräten meistens kein Problem. Diese notiert man auf seiner Liste. Der Zollbeamte notiert in der Liste lediglich "siehe Anhang" und tackert die Liste ans Formular.

Wer nun bei der Wiedereinreise vom Zoll herausgepickt wird, legt die Liste samt Ausrüstung vor, lässt abgleichen und kann sich so um einiges schneller und stressfreier auf den Heimweg machen.

Stand: 26. Januar 2011






Letzte Aktualisierung Mittwoch, 26. Januar 2011
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