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Sonstige Reisefragen FAQ


Kriminalität in den USA?

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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009



Kriminalität in den USA: Viele nennen das als Grund, warum sie in dieses Land nicht reisen möchten. Natürlich, man hört und sieht sehr viele Nachrichten. Was auch logisch ist, in den USA leben mehr als 3mal soviel Menschen wie in Deutschland, daher leben dort auch sicher 3 mehr, die Böses tun.

In den touristisch interessanten Gebieten liegt jedoch die prozentuale Wahrscheinlichkeit, überfallen zu werden, ungefähr genauso hoch, wie in jeder durchschnittlichen deutschen Stadt. Hier wie dort gilt: Sich informieren, welche Stadtteile ab welcher Uhrzeit eher zu meiden sind und dort meist nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht mehr allein und mit der teuren Kamera um den Hals umher laufen.

Wer sich weiterhin vorrangig in Städten aufhält und dort nicht gerade in der letzten Ecke einer dunklen Gasse parkt, sollte auch kein Problem mit einem aufgebrochenen Auto haben. Auf dem Land ist häufig meilenweit niemand, so dass dort auch entsprechend die bösen Jungs keine Ambitionen haben, auf die zwei Touristen am Tag zu warten, die vorbeikommen könnten. Grundsätzlich gilt natürlich: Vorher informieren, mit Bedacht bewegen und sich möglichst integrieren und nicht den reichen Touri "heraushängen" lassen. Vor Ort kann man auch an der Hotelrezeption nachfragen, ob das Gebiet um das Hotel herum sicher ist bzw. welche Gegenden des Ortes man besser meiden sollte.

Ausnahme: Auf Hawai'i werden mitunter sehr häufig Fahrzeuge aufgebrochen. Hier sollte man (wie man es sowieso auch sonst üblicherweise tun sollte) alle Wertsachen und Papiere aus dem Fahrzeug entfernen, wenn man es abstellt. Das Mietfahrzeug ist in der Regel über den Vermieter ausreichend versichert, ohne dass man hinterher groß zur Kasse gebeten wird.

Näheres dazu können Sie in den Hawai'i-FAQs lesen.
 

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Letzte Aktualisierung Sonntag, 13. Januar 2013
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Maßeinheiten in den USA & Kanada

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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009


In Deutschland wird das sogenannte metrische System benutzt. Wir kennen als Maßeinheiten u. a.: Zentimeter, Dezimeter, Meter, Kilometer; Milliliter und Liter; Gramm und Kilogramm. Dieses System existiert auch in Kanada. So gesehen ist Reisen nach Kanada leichter als in die USA.

In den USA existiert ein gänzlich anderes System. Am geläufigsten sind davon hierzulande: Meilen, Gallone und Zoll (daher hat der Zollstock seinen Namen), meistens auch noch Fuß. Die USA sind neben Myanamar und Liberia das einzige Land, welches noch dieses, heute angloamerikanisches System genannte, benutzt.

Nachfolgend die wichtigsten Einheiten, die für einen USA Reisenden wichtig sind:


Längenmaße
  • inch (Zoll) - 1 in. = 2,54cm
  • foot (Fuß) - 1 ft. = 12 inch = 30,48cm
  • yard (Schritt) - 1 yd. = 3 feet = 91cm
  • mile (Meile) - 1 mi. = 1760 yard = 5280 feet = 1,61km (1609,344m)
  • league (Wegstunde) - 1 lea. = 3 mile = 4,83km


Flüssigkeiten
  • fluid ounce (flüssige Unze) - 1 fl.oz. = 2,96cl = 29,6ml
  • pint (Pint) - 1 pt. = 4,73dl = 473ml
  • quart (Quart) - 1 qt. = 1/4 gallon = 9,46dl = 946ml
  • gallon (Gallone) - 1 gal. = 3,79l
  • petrol barrel (Erdölbarrel) 1 bl. = 42 gal. = 1,59hl
  • barrel (Wein: Fass) - 1bl. = 1,19hl


Massen
  • ounce (Unze) - 1 oz. = 28,35g
  • pound (Pfund) - 1 lb. = 453g


Temperatur
  • Fahrenheit (°F): 0°C = 32°F; 0°F = -17,78°C
Weitere Informationen - auch jene zu Konfektionsgrößen - sind in unseren Basisinfos zu finden.


Ableitend davon wird der US-Reisende mit folgendem konfrontiert:

mph = miles per hour = Meilen pro Stunde und fps = feet per second = Fuß pro Sekunde.
Amerikanische Fahrzeuge werden im Verbrauch nicht mit Liter pro 100 km angegeben, sondern mit miles per gallon (mpg) = Meilen pro Gallone.

Wer sich damit aufs Erste überfordert sieht, sollte sich mal auf seinem Handy umschauen. Manche Hersteller liefern von Haus aus einen Universalumrechner mit, der schnell und einfach die Daten umrechnen kann. Alternativ kann man beim Hersteller schauen, ob er ein solches Tool anbietet.

Für mehr Informationen zu weiteren Einheiten des angloamerikanischen Systems, seiner Geschichte und Unterschiede, empfiehlt sich ein Blick in die Wikipedia.


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Letzte Aktualisierung Sonntag, 13. Januar 2013
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Strom & Technik - was ist bei der Nutzung von mitgebrachten Geräten zu beachten?

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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009


Fliegt man in den Urlaub, kommt man in den meisten Fällen nicht herum, technische Gerätschaft mitzunehmen. Da wären Kleinigkeiten wie MP3-Player und Handy, Kamera samt Ladegerät, Fotoapparat, mitunter auch Rasierer oder Fön, manchmal auch der Laptop. Begibt man sich auf den nordamerikanischen Kontinent, gibt es folgendes zu beachten:

  • Stromstecker: Unsere Euro-Stecker passen NICHT in die US-Dosen. Wer gelegentlich Filme und Serien schaut, weiß das gemeinhin. Hier benötigt man also mindestens einen Steckeradapter. Diese gibt es meistens günstig in Online-Auktionshäusern. In Baumärkten oder Technikmärkten sind oftmals Weltreisestecker zu bekommen, die jedoch gleich alle möglichen Stecker aufweisen und nur ein Gerät aufnehmen. In der Regel lohnt das nur, wenn man definitiv weiß, man fährt auch noch in andere Gegenden. Wer nur nach Nordamerika reist, benötigt nur diesen Adapter und legt sich möglicherweise mehrere zu, sonst kann man immer nur ein Gerät zeitgleich an den Strom hängen. Alternativ tut es auch eine Verteilerdose, die mit einem Steckeradapter versehen ist.
     
  • Stromspannung: Die Spannung ist im nordamerikanischen Netz lediglich 110V. Das heißt: Der deutsche Fön funktioniert zwar, pustet aber nur lauwarme Luft, die kaum ein Haar in Bewegung versetzt, Sofern man ihn nicht direkt am Gerät auf 110 V umstellen kann. Dieser kann also getrost zu Hause bleiben. Die meisten Netzteile für Laptops, Kameraladegeräte etc. besitzen heutzutage Multinormnetzteile, da häufig Massenware produziert und nur noch der regionspezifische Netzstecker drangebastelt wird. Erkennbar sind diese am Aufdruck 100V-240V. Besitzt man kein Multinormnetzteil, ist ein Spannungswandler notwendig. Diesen kann man in Elektrofachmärkten oder Baumärkten erhalten - natürlich gibt es auch hier zahlreiche Internetangebote. Meistens finden sich auch direkt kompakte Geräte mit dem gewünschten US-Stecker, ohne dass man wieder für die ganze Welt einkaufen muss. Geräte mit Multinormnetzteil benötigen nur den bereits erwähnten Steckeradapter. Das Laden von Akkus dauert aufgrund der geringeren Spannung länger als zuhause.
     
  • DVDs: Europäische DVDs haben Region 2, nordamerikanische die Region 1. Im jeweils anderen Land funktionieren die DVDs in der Regel nicht, außer der Player ist region-free. Wer also seinen Lieblingsfilm mit in den Urlaub nehmen will, bewappnet sich am besten mit einem Laptop oder tragbaren DVD-Player, sonst kann er ihn auf dem Hotel-DVD-Player nicht ansehen.
     
  • Wer auf Selbstverpflegung aus ist und z. B. mit Instantsuppen liebäugelt, sollte sich einen Wasserkocher vor Ort zulegen - einen deutschen mitzunehmen, ist insofern nicht empfehlenswert, da man nahezu ewig wartet, bis das Wasser heiß ist.
     
  • 12V Autoadapter: Auch amerikanische Autos haben einen 12V-Zigarettenanzünder und wer seine Geräte hierüber unterwegs versorgen möchte , kann das mit mitgebrachtem Equipment problemlos tun, da in der Regel das Netzteil bzw. der Adapter die Spannung entsprechend wandelt.

WICHTIG: Steckeradapter und Spannungswandler unbedingt vorher zu Hause kaufen und keinesfalls vergessen! Adapter für Eurogeräte auf US-Steckdosen sind in den Staaten nur mühselig aufzufinden und dann oft auch nicht sehr preiswert zu bekommen. Darüber sollte man sich im Urlaub nicht ärgern müssen.


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Letzte Aktualisierung Sonntag, 13. Januar 2013
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Tabak & Alkohol - Was ist bei Kauf und Konsum zu beachten?

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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009



Amerika ist das Land der Nichtraucher. Rauchen ist in allen öffentlichen Gebäuden strikt verboten, jedoch gibt es häufig Raucherinseln vor der Tür.
Wie in Deutschland auch, liegt das Mindestalter für Tabakkonsum bei 18 Jahren, einige Staaten haben die Grenze für den Verkauf auf 19 Jahre angehoben.

Lediglich Puerto Rico und die US Virgin Islands erlauben Alkoholkonsum bereits ab dem Alter von 18 Jahren."

In fast allen Staaten ist es ungesetzlich, auf offener Straße sichtbar Alkohol zu trinken (wer in Filmen mal Obdachlose gesehen hat, diese haben ihre Flaschen meist in Papiertüten verpackt, so dass der Alkohol nicht mehr offensichtlich ist) und auch öffentlich zur Schau zu stellen, weswegen man sein Sixpack idealerweise immer in einer Tüte beim Verlassen des Geschäftes zum Auto transportiert.

Üblich ist in den USA häufig ein Altersnachweis beim Kauf von Alkohol, auch wenn der Kunde sichtbar deutlich über 21 Jahre ist. Einige Bundesstaaten haben starke Einschränkungen, wann Alkohol verkauft werden darf. In der englischen Wikipedia ist eine Liste nach Bundesstaaten geordnet einzusehen, wo notiert ist, welche Einschränkungen und Ausnahmen des Legal Drinking Age gelten.

In Kanada liegt das erlaubte Alter für Alkoholkonsum sowie Tabakkonsum weitreichend bei 19 Jahren, in einigen Gebieten bei 18 Jahren. 
 

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Letzte Aktualisierung Sonntag, 13. Januar 2013
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Telefon & Internet - Welche Möglichkeiten gibt es? Welche Kosten kommen auf mich zu?

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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009


Oftmals möchte man auch in den USA nicht auf seine Emails verzichten und möchte die Daheimgebliebenen auch gerne öfter über den Stand der Dinge informieren. Mit heutiger Technik scheint das zuerst alles kein Problem. Ein paar Dinge gibt es jedoch schon zubeachten:

Telefon

  • Mobiltelefone: Wer sein Handy mitnehmen möchte, benötigt mindestens ein Tribandtelefon. Wer sich außerhalb großer Ballungsgebiete wie Los Angeles aufhält, ist mit einem Quadbandhandy besser beraten, denn auf dem Land existiert in den USA vorwiegend nur das GSM 850 Netz.
     
  • Handygebühren: Das eigene deutsche E/D-Netz funktioniert in der Regel problemlos, sofern der eigene Vertrag für Roaming freigeschaltet ist. Der Nachteil daran sind jedoch die zum Teil extrem hohen Roaminggebühren. Hinzu kommt, dass man diese selbst bezahlt, wenn man aus Deutschland angerufen wird, während der Anrufer nur den normalen Tarif ins Handynetz oder gar netzintern bezahlt. Hier empfiehlt es sich, wer länger oder regelmäßig in die USA fliegt, eine amerikanische Simkarte zu besorgen. Ein guter deutscher Anbieter, der diese Karten verleiht und nach dem Urlaub eine Rechnung schickt ist Cellion. Hier kann man zu günstigen Tarifen innerhalb der USA und auch nach Hause telefonieren und bezahlt anschließend bequem per Rechnung.
     
  • CallingCards: Für Telefonzellen und zum Teil auch Handynutzung gibt es CallingCards. Diese weisen ein bestimmtes Guthaben auf und ermöglichen das relativ preisgünstige Telefonieren, sind für Auslandstelefonate aber nicht allzu empfehlenswert, da der Tarif doch sehr hoch sein kann. Informationen dazu bietet das Portal Cyberscans.com unter Prepaid Phone Cards oder Instant PIN Calling Cards.
     
  • Kreditkarten: Man kann auch mit der Kreditkarte telefonieren, indem man entweder die AT&T anruft 1-800-CALL ATT und dann die 1 für Kreditkartengespräche drückt. Anschließend wählt man die Zielnummer, tippt die Kartennummer und das Verfallsdatum ein. Oder man findet ein Telefon, bei dem man die Karte direkt einstecken kann und spart sich die lästige Tipperei. Die Kosten für Kreditkartengespräche liegen jedoch oftmals deutlich über den CallingCards.
     
  • Laptop: Nach Hause telefonieren ist über Skype immer noch am günstigsten. Besitzt die Familie daheim ebenfalls einen PC mit Lautsprecher und Mikro, einfach ein Headset mitnehmen und über fast jeden existenten Messenger (MSN, ICQ, Skype, AOL) direkt online telefonieren. Hierfür fallen dann nur die Internetkosten (siehe unten) an, oftmals kann man dann sogar die Webcam nutzen (wenn es die Übertragungsrate hergibt) und den Laptop mal aus dem Fenster vom Hotelzimmer blicken lassen für die Lieben zu Hause.


Internet

  • Ohne eigenen Laptop: Öffentlich zugängliche PCs gibt es oft in Bibliotheken, die auch in kleineren Städten zu finden sind. Hier kann man sich problemlos zum Lesen der eigenen Emails niederlassen und das im Regelfall kostenfrei. Mitunter sind solche Rechner auch in Hotels und Motels zu finden, können hier aber auch eine Nutzungsgebühr kosten. Größere Hotelketten bieten darüber hinaus oft auch einen eigenen Internetraum, für den ebenfalls stundenweise oder halbstundenweise Gebühren anfallen.
    In großen Städten sind auch Internetcafes zu finden, hier sollte man sich vorher im Internet über das Zielgebiet informieren. World of Internetcafes und Netcafes.com sind Suchmaschinen für Internetcafes weltweit.
     
  • Mit dem eigenen Laptop: In Städten wie San Francisco mit hoher Studentendichte ist es nicht ungewöhnlich, offene W-Lan-Netze zu finden. Der WLAN Assistent des Rechners findet diese und wählt sich ein, wenn kein Passwort verlangt wird.
    In Hotels/Motels existieren heutzutage fast überall LAN/W-LAN Netze, die entweder kostenfrei oder für eine Tagespauschale nutzbar sind. Bei WLAN leidet oftmals die Übertragungsgeschwindigkeit, wenn man zu weit vom Knotenpunkt weg ist oder sich zuviele Nutzer zeitgleich anmelden. Bei LAN-Dosen reicht das eigene, mitgebrachte LAN-Kabel häufig zum Anschließen aus.
    Wer in der "Pampa" online gehen möchte, ist in der Regel gezwungen, sein Handy als Bluetooth-WLAN-Modem zu nutzen oder seine SIM-Karte in den Rechner zu stecken - zu häufig horrenden Gebühren. Dies sollte man also nur im Notfall nutzen.
     
  • Hotspots: Wer eine T-Com-Hotspotflat hat, kann sich damit theoretisch kostenfrei an jedem Hotspot weltweit einwählen. Dazu benötigt es nur die eigenen T-Com Daten, die man auf dem Anmeldebildschirm eingibt. Kostenfrei nutzbare Hotspots (AT&T) findet man weiterhin in Starbucks Filialen und in Buchhandlungen wie Barnes and Nobles.

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Tips - wie läuft das mit dem Trinkgeld?

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Geschrieben von Birgit
Sonntag, 13. Januar 2013


Amerika ist das Land des Trinkgeldes. Service wird großgeschrieben und es wird erwartet, dass er entsprechend honoriert wird. Deutsche werden in den USA allerdings als die schlechtesten "Tipper" angesehen.
Geschuldet ist dies einem einfachen Umstand. Bei uns sind Trinkgelder tatsächlich ein Extra. Die Grundgehälter reichen in der Regel zum Leben aus, die Angestellten sind krankenversichert.
In den USA ist dies nicht der Fall. Vor allem Kellner erhalten oftmals nur ein geringes Fixgehalt und sind daher auf das Trinkgeld zum Leben angewiesen.

Jeder, der eine Serviceleistung erbringt, bekommt ein Trinkgeld. Natürlich gibt es Ausnahmen. Regierungsangestellte (Ranger, Postbeamte) dürfen keine Tips annehmen. Auch Angestellte diverser Supermarktketten dürfen dies nicht, da der Service seitens der Betreiber selbstverständlich ist. Hier weisen mitunter auch Schilder darauf hin.
Es ist jedoch nicht unüblich, nachzufragen, ob ein Tip erlaubt ist oder erwartet wird.

Da wir als schlechte Tipper gelten, werden bei Restaurants mitunter die Trinkgelder als Service Charge bereits auf der Rechnung ausgewiesen. Doppelt tippen muss dann nicht sein. Stehen sie nicht darauf, sind 15 bis 20 % üblich. In Bars gibt es $1-2 pro Drink, beim Busfahrer, der mit den Taschen hilft, $1-2 pro Tasche etc. Auch Tourguides bekommen üblicherweise Trinkgeld, Taxifahrer natürlich auch, nicht zu vergessen das Housekeeping im Hotel.
Entgegen deutscher Gewohnheit bekommt jedoch der Tankwart kein Trinkgeld.

Ausführliche Diskussionen und Erfahrungswerte sind in unserem Forum zu finden. Dort gibt es auch detailliertere Informationen zu Berufsgruppen und üblichen Verhaltensweisen:

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Welche Kosten muss man für eine USA-Reise einplanen?

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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009


Wer sich das erste Mal an das Abenteuer USA wagt, sieht sich vorrangig mit einer Frage konfrontiert: Was kostet mich der Spaß? Nicht wenige müssen sich eine solche Reise erst zusammensparen und benötigen dafür und für die Planung Richtwerte, an die man sich halten kann.

Leider lässt sich nicht pauschal sagen, eine Reise von X Tagen Dauer kostet immer XX Euro. Das geht schlichtweg nicht, weil jeder eine andere Art des Reisens bevorzugt. Die einen geben sich mit Camping zufrieden, andere mieten ein Wohnmobil, wieder andere mieten preiswerte Motels und versorgen sich mit Fastfood und Lebensmittelkauf im Supermarkt, wieder andere wollen im Urlaub Luxus und buchen gute Hotels und suchen häufig Restaurants auf.

Schon die Flugpreise gehen weit auseinander. Wer umsteigt und länger unterwegs ist und eher an kleineren Flughäfen landet, als in den großen Touristenzentren, fliegt billiger, als jemand, der nicht umsteigen möchte und in der Hochsaison nach Los Angeles fliegt und das schon Monate im Voraus bucht. Siehe hierzu auch die FAQ Wo bekomme ich die günstigsten Preise?.
So ergeben sich nicht selten Spannen von 300 bis 1000 Euro pro Person und Flug.

Ähnlich große Spannen kann man bei den Kosten für Übernachtungen rechnen. Wer sein Bett nur zum Schlafen nutzt, kommt preiswerter aus, als jemand, der einen gewissen höheren Standard erwartet. Ersterer zahlt womöglich durchschnittlich $70 fürs Zimmer, letzterer ist problemlos mit $140 und mehr dabei. Nicht zuletzt spielt hierbei auch die Region eine Rolle - New York oder San Francisco kosten immer etwas mehr, als andere Städte; Unterkünfte in Nationalsparks sind häufig teurer, als abseits in naheliegenden kleineren Ortschaften.

Mietwagen unterscheiden sich ebenfalls deutlich. Wer mit einem kompakten Zweitürer reist, ist billiger dran, als der Fahrer eines Fullsize oder Luxus SUV.

Eine Beispielrechnung für den durchschnittlichen Anspruch für zwei Personen, Rundreise Südwesten:
  • Flug von Deutschland an die Westküste, ohne Umsteigen, nicht auf Last-Minute-Angebote spekulierend und zeitig gebucht: ab 800 Euro pP.
  • 20 Nächte für durchschnittlich 70 Euro: 1400 Euro gesamt oder 700 Euro pP.
  • Mietwagen für drei Wochen, Midsize SUV ab Kalifornien (Zusatzfahrer inklusive): ca. 600 Euro gesamt oder 270 Euro pP.
  • Benzin für rund 4500 km: hoch angesetzt 400 Euro oder 200 Euro pP.
Zu diesen nun addierten 1950 Euro pP. kommen noch die persönlichen Belange und weiteren Ausgaben. Wer sich von Supermarktkäufen und preiswertem FastFood ernährt, kommt natürlich billiger als der konsequente Restaurantgast.

Einzurechnen sind auch Eintrittsgelder für Nationalparks (meist rechnet sich der Annual Pass für $80 bei zwei Personen im Fahrzeug schon beim 3. Nationalpark), Vergnügungsparks (Disneyworld Anaheim ist kein billiges Unterfangen!) oder Ausstellungen und Museen; weiterhin auch Kosten für z. B. öffentliche Transportmittel (Cable Car in San Francisco etc.) oder Taxifahrten. Zusätzlich muss man natürlich noch eigene Ausgaben für Souvenirs und Shopping einplanen, so dass man schlussendlich mit wenigstens nochmal 1000 Euro Spesen für diesen Zeitraum rechnen sollte.

Selbstverständlich ist hier noch Sparpotenzial vorhanden:

Wer kurzfristig Flüge bucht, kann möglicherweise sparen, wenn direkt bei der Airline gebucht wird und bekommt die gleiche Route, wie hier im Beispiel vorgesehen (Direktflug ohne Umstiege).
Wer konsequent billige Motels bucht oder außerhalb der Hauptsaison unterwegs ist, kann bei den Übernachtungen nochmal ordentlich sparen.
Beim Mietwagen rechnen sich hingegen durchaus wiederum Frühbucherrabatte.

Nicht zuletzt ist auch der Dollarkurs entscheidend. Steht der Euro so hoch wie im Sommer 2008 mit durchschnittlich $1,60, lebt man in den USA deutlich billiger. Steht der Euro bei $1,30, ist der Sparfaktor schon erkennbar geringer, was sich bei einer Summe von 3000 Euro doch deutlich bemerkbar macht. Ein wichtiger Faktor heutzutage ist obendrein noch der stark schwankende Ölpreis.

Wer ein Wohnmobil mietet, spart sich die Übernachtungen, zahlt aber bei der Campermiete und dafür benötigten Stellplätzen und Gebrauchsutensilien drauf, hat aber bei großen Campern den Vorteil einer eigenen Küche, zur kostengünstigen Selbstverpflegung.


In unserem Forum gibt es zum Thema Reisekosten eine sehr interessante Diskussion, die verschiedenste Informationen, Vorschläge, Ansätze und Fakten liefert:

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Letzte Aktualisierung Sonntag, 13. Januar 2013
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Welche Kranken- und/oder Reiseversicherung benötige ich?

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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009

 
Wer keine Kreditkarte mit eingeschlossener Reiserücktrittsversicherung hat, aber auf Nummer Sicher gehen möchte, falls doch irgendetwas ist, kann die vom Reisebüro oder Vermittler angebotenen Rücktrittsversicherungen nutzen und zukaufen. Hier allerdings besonders auf das Kleingedruckte achten, damit im Bedarfsfall nicht doch ein erheblicher Teil der Kosten an einem selbst hängen bleibt.

In den USA kommen die deutschen Krankenkassen nicht für Behandlungen auf. Aus diesem Grund ist eine internationale Reisekrankenversicherung ein Muss. Vor Abschluss einer internationalen Reisekrankenversicherung ist abzuklären, welche Kosten übernommen werden. Auf jeden Fall sollten die Kosten für den Notarzt, den Transport in ein Krankenhaus sowie die Behandlungskosten im Krankenhaus beinhalten, inklusive eventuell verordneter Medikamente.
Ehe man die Reise antritt, ist es empfehlenswert zu prüfen, ob die Rechnung vom Krankenhaus oder Arzt ausreicht oder die Versicherung noch zusätzliche Informationen des behandelnden Arztes verlangt.
Vor Ort ist im Krankheitsfall die Rechnung meist mit einer gültigen Kreditkarte zu begleichen. Wieder zurück in der Heimat, reicht man die Originalrechnungen bei der Auslandskrankenversicherung ein. Es ist ratsam, zuvor aus Sicherheitsgründen Kopien der Originalrechnungen zu erstellen.

Eine besondere Reiseversicherung benötigt man in den meisten Fällen nicht. Wer eine umfangreiche und wertintensive Kameraausrüstung besitzt, sollte sich auf diesem Gebiet umsehen. Die meisten spezifischen Kameraversicherungen schließen den Diebstahl aus geschlossenen Hotelzimmern oder Autos mit ein, decken auch Raub bei Überfall mit ab. Das hilft einem zwar während des Aufenthaltes nicht, wenn man keine Bilder mehr knipsen kann, tröstet aber wenigstens finanziell über den Schaden hinweg und ermöglicht den Kauf einer neuen Ausrüstung. Bei Hausratversicherungen inklusive Urlaubsschutz besteht bei diesen hochwertigen Gerätschaften jedoch mitunter die Gefahr, dass die Versicherungen sich dennoch weigern, wenn das Equipment nicht spezifisch angegeben ist oder eine andere Klausel solche Dinge ausschließt und unter Hausrat nur die Grundnotwendigkeiten des Lebens beinhaltet.

 

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Letzte Aktualisierung Samstag, 21. Januar 2012
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Welche Reiseführer sind empfehlenswert?

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Geschrieben von Daniela
Mittwoch, 1. April 2009


Zur Planung einer längeren Reise in die USA, vor allem natürlich für Rundreisen, sind Reiseführer sehr gefragt. Im Laufe der Zeit haben sich Favoriten unserer User herauskristallisiert, die wir Ihnen hier empfehlen möchten:


Allgemeine Reiseführer:
  • Stefan Loose (Der Westen, Der Osten und Kalifornien)
  • Verlag Reise-Know-How: USA-Der ganze Westen, Kalifornien und Südwesten, Hawai'i
  • Verlag Iwanowski: USA Westen, USA Südwesten, USA Ostküste, USA Nordosten, USA Nordwesten, USA Süden | Kanada Westen, Kanada Osten 
  • Verlag National Geographic: Traveler USA Nationalparks
  • Verlag VistaPoint: Kalifornien und Südwesten

Für einzelne Städte/Staaten werden gerne folgende Verlage/Reihen empfohlen:
  • Moon Handbooks (staatenweise, englisch)
  • Vis-a-Vis Führer
  • Lonely Planet (englisch, nur wenige deutsche Ausgaben erhältlich)
  • "Richtig Reisen" aus dem DuMont Verlag

Die Reiseführer unterscheiden sich häufig im Umfang. Man sollte im Buchladen einen Blick hineinwerfen und selbst entscheiden, worauf man am meisten Wert legt.
Je kompakter, desto gepresster und kürzer sind in der Regel auch die Informationen. Je dicker ein Reiseführer ist, desto ausführlicher beschreibt er die Ziele und davon häufig auch viele mehr. Die meisten werden jährlich neu aufgelegt und halten damit auch die aktuellsten Informationen bereit.


Karten/Tourbooks:

Für seine Mitglieder hält der ADAC gegen geringe Gebühr in Deutschland, in den USA kostenfrei gegen Vorlage der Mitgliedskarte, die AAA Tourbooks, AAA Campbooks und verschiedene Kartenmaterialien (Städte und Staaten) bereit. Gleiches gilt für ÖAMTC Mitglieder.
Atlanten und Karten, die von unseren Mitgliedern gern genutzt werden sind Hallwag Karten und Rand McNally Atlanten.


Spezifischere, englischsprachige und weitere Buchempfehlungen gibt es in unseren Forenthemen:


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