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Unterwegs in der Natur FAQ


Gebühren, Eintrittskarten und Permits - was ist alles zu beachten?

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Geschrieben von Daniela, aktualisiert von Birgit
Montag, 6. April 2009


Für den Besuch eines Nationalparks benötigt man keine besondere Erlaubnis. Man bezahlt am Eingang für sich oder sein Auto samt Insassen und kann in den Park. Wer mit mehreren Personen reist oder immer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich einen Annual Pass America The Beautiful für $80 zulegen. Diesen kann man ebenfalls im Park kaufen. Hat man zuvor bereits Eintrittsgelder bezahlt, Quittungen vorlegen, diese Gelder werden beim Kauf des Passes angerechnet. Häufig rechnet sich der Pass bereits nach dem 3. Park. Er ist 12 Monate gültig und gestattet dem Fahrer und allen Passagieren in einem Personenfahrzeug den Zutritt. Vor allem im Südwesten, wo die höchste Parkdichte herrscht, ist der Pass uneingeschränkt zu empfehlen.

State Parks haben zum Teil Eintrittsgebühren, viele sind jedoch auch kostenfrei. Hier hilft, wenn vorhanden, das Visitor Center weiter, ansonsten informiert in der Regel ein Schild über die Gebühr, welches direkt an einer Sammelbox montiert ist.

Auch weitere Naturschutzgebiete sind zum Teil gebührenpflichtig. In der Regel erfährt man dies, sobald man sich in einem solchen Gebiet befindet. Schilder oder Kassenhäuschen oder auch Einlassstationen mit Rangern sorgen dann fast automatisch für alles weitere.

Innerhalb verschiedener Parks oder Schutzgebiete, vorrangig in Wilderness Areas, sind Permits nötig, wenn man in bestimmten Gegenden wandern oder campen möchte. Vor allem in zutrittsgeregelten Gebieten, wie etwa dem Gebiet, in dem "The Wave" liegt, darf man ausschließlich mit Permit hinein und dies ist auf eine bestimmte Personenanzahl pro Tag begrenzt.

Zuweilen muss man sich am Parkplatz vor einer Wanderung in eine Liste eintragen. Das dient dazu, zu kontrollieren, ob alle Besucher wohlbehalten von einer Besichtigung / Wanderung zurückgekehrt sind."

Welche Gebiete permitpflichtig sind, wie man sie erhält und was es kostet (für den Aufwand ist häufig eine geringe Teilnahmegebühr zu entrichten, die bei Misserfolg nicht zurückerstattet wird), erfährt man beim jeweiligen Verwalter des Gebietes.

In Indianergebiet zahlt man oftmals eine reguläre Gebühr für das Betreten des Indianerreservats plus weitere Gebühren für Eintritt (Antelope Canyon zum Beispiel) oder geführte Touren (Monument Valley zum Beispiel, wo nur eine vorgegebene Route mit dem Auto ohne Führer befahrbar ist). Ohne Gebühr zu zahlen, darf man sich nicht abseits der ausgeschilderten und offiziellen Wege aufhalten.


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Letzte Aktualisierung Montag, 19. Januar 2015
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Gefährliche Tiere - was muss man beachten?

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Geschrieben von Daniela, aktualisiert von Birgit
Montag, 6. April 2009


Gefährliche Tiere gibt es überall, wo die Natur noch unberührt ist. Doch die Gefahr, ihnen zu begegnen, ist trotzdem relativ gering. Giftschlangen sind vorrangig nachtaktiv und wenn man in der Dämmerung durchs Gestrüpp läuft, sollte man darauf achten, wo man hintritt. Meistens trifft man jedoch auf ungefährliche Vertreter der Nattern.

Auch Bären begegnet man gar nicht so oft, wie man es anhand von Berichten vermuten würde. In Parks, wo mit Bären gerechnet werden könnte, gibt es für Camper Boxen, in denen sie ihre Lebensmittel bärensicher verschließen können. Bären nähern sich Menschen meist nur selten und kommen meist nur dann plündern, wenn niemand da ist.
 
In einigen Gebieten wie dem Yellowstone Nationalpark ist es empfehlenswert Bärenspray mitzunehmen, falls einem doch mal einer dieser Gesellen gefährlich nahe kommt und sich von Wanderern provoziert fühlt. Dieses gibt es meistens vor Ort in Shops zu kaufen.
In den Visitor Centern kann man Hinweise für den Fall der Fälle erhalten, wie man sich bei einer unfreiwillig nahen Begegnung verhalten sollte.

In den Everglades in Florida leben Alligatoren und in Küstennähe auch Krokodile, doch sie sind nicht gefährlich, solange man ausreichend Abstand hält. Man sollte sich vorausschauend bewegen, um sie beizeiten zu sehen, dann kann man einen respektvollen Abstand wahren.

Natürlich gibt es in Wäldern die "üblichen Verdächtigen" wie Spinnen und Moskitos. Hier sollte man sich dann mit der gleichen Obacht fortbewegen, die man auch daheim im Wald an den Tag legt. Amerikanische Moskitos sind etwas aggressiver als unsere, daher Mücken-Mittel erst vor Ort kaufen, die europäischen werden nicht viel ausrichten können.


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Letzte Aktualisierung Sonntag, 8. Februar 2015
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Lohnen sich geführte Touren?

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Geschrieben von Daniela, aktualisiert von Birgit
Montag, 6. April 2009


Lohnen sich geführte Touren in Schutzgebieten? Wie so oft im Leben gibt es auch hierauf keine allgemein gültige Antwort.

In Indianergebieten werden häufig geführte Touren angeboten, zu Zielen, die man allein nicht erkunden darf. Beispielsweise gibt es im Monument Valley nur einen auf eigene Faust befahrbaren Rundweg, weitere Fleckchen im Park sieht man nur, wenn man sich einer geführten Tour anschließt. Gleiches gibt es bei den Antelope Canyons, wo geführte Touren zu weiteren Slotcanyons angeboten werden, die nicht frei zugänglich sind. Hier lohnt es sich durchaus, eine solche Tour bei entsprechendem Interesse zu buchen.
Beide Antelope Canyons kann man inzwischen normalerweise nur noch mit Führung besichtigen, den Lower Antelope Canyon darf man allerdings als Fotograf (also mit professioneller/aufwändiger Kamera und Stativ) nach wie vor ohne Zeitlimit individuell besichtigen.

Fast immer lohnenswert sind Touren bei Nacht oder im Sonnenuntergang, da hier Orte und Ausblicke geboten werden, die man sonst nicht zu sehen bekommt (etwa weil der Park auf eigene Faust in der Dunkelheit nicht durchwandert werden darf).

Leider gibt es aber auch etliche Angebote für Touren, die schlichtweg überflüssig sind. Viele Parks sind problemlos auf eigene Faust zu erkunden und benötigen keine extra geführten Touren, um entdeckt zu werden. Man sollte entsprechende Angebote immer gut prüfen und sich mit erfahrenen Reisenden austauschen.


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Letzte Aktualisierung Montag, 19. Januar 2015
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Mit dem Auto in die Parks - lohnt es sich ohne Wanderungen?

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Geschrieben von Daniela
Montag, 6. April 2009


Plant man seine erste Reise, stößt man unweigerlich auf Erzählungen von tollen Trails zum Hiken, Berichte von kraxeln und klettern und fragt sich sogleich: Lohnt es sich überhaupt, mit dem Auto in solche Parks zu fahren? Kurz und knapp: ja!

Zwar wurden die Parks und Schutzgebiete geschaffen, um die natürlichen Zeitzeugen zu schützen und Naherholungsgebiete zu schaffen, doch Amerika ist und bleibt ein Autofahrerland. Nicht zuletzt bietet sich damit auch Leuten, die schlecht zu Fuß sind, die Möglichkeit, sich an den Attraktionen der Natur zu erfreuen.

In den meisten Parks existieren Parkplätze in der Nähe von Aussichtspunkten, es verkehren Shuttlebusse und es gibt häufig auch vorgegebene Wege, die mit dem Auto befahren werden dürfen und an verschiedenen markanten Punkten entlangführen, so dass man häufig nur wenige Schritte vom Parkplatz benötigt. Ausnahmen gibt es natürlich. In relativ kleinen Parks oder wo man einfach mit dem Auto schlecht nah heranfahren kann, muss man etwas abseits parken und sich zu Fuß auf den Weg machen. Weiterhin gibt es bestimmte Gebiete, wie in erster Linie die Wilderness Areas, wo Fahrzeuge grundsätzlich nicht erlaubt sind.

Man muss ehrlicherweise hinzufügen, dass man natürlich weitere, ganz tolle Naturschönheiten bewundern kann, wenn man sich lang und weit zu Fuß bewegt und durch relativ unberührtes Gelände wandert. Doch auch wer kein Wanderfreund, schlecht zu Fuß oder einfach nur etwas bequem ist, erlebt durchaus sehr viele Naturschönheiten mit dem Fahrzeug. Gerade im Südwesten, welcher zwar eine hohe Parkdichte aufweist, sonst aber sehr weitläufig ist, kommt man mit dem Auto an sehr viele schöne Punkte heran und fährt auf den Scenic Byways ebenfalls durch grandiose Landschaften.


Informationen zu Schutzgebieten, Geländekarten und Regelungen zum Fahrzeugverkehr, bieten die jeweiligen Verwalter auf ihren Websites:

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Letzte Aktualisierung Sonntag, 8. Februar 2015
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Verpflegung in Naturschutzgebieten - wieviel Wasser sollte ich trinken? Welche Versorgungsmöglichkeiten gibt es?

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Geschrieben von Daniela, aktualisiert von Birgit
Montag, 6. April 2009


Groß ausgebaute Anlagen, wie das Grand Canyon Village, sind in den Nationalparks eher die Ausnahme. Hier gibt es vom Supermarkt bis zur Post alles, was man benötigt.

Doch wer sich ein Stück abseits der Hauptaussichtspunkte aufhält, findet schon recht schnell keinerlei Versorgungsmöglichkeiten mehr vor. Für Tageswanderungen empfehlen Ranger in der Regel 1 Gallone Wasser (3,79 l) pro Person, empfohlen werden weiterhin salzige und energiereiche Snacks für unterwegs. Wer in Ortschaften ausserhalb der Parks nächtigt, kann sich hier in den Geschäften mit allem notwendigen versorgen. Gastronomieangebote gibt es in der Regel nur dort, wo eine komplette Infrastruktur im oder nahe am Nationalpark geschaffen wurde, wie etwa am Grand Canyon.

Trinkwasser ist in den USA kontrolliert und kann bedenkenlos getrunken werden. Allerdings ist es oft stark gechlort und schmeckt daher nicht. In Parks (und auch andernorts) gibt es aber oftmals ausgewiesene Trinkwasserstellen, an denen das Wasser gefiltert ist.

In kleineren State Parks, die mitunter nur aus einem Aussichtspunkt und 1 oder 2 kurzen Wanderwegen bestehen, gibt es häufig keinerlei Einrichtungen. Auch hier muss man sich zuvor selbst versorgen. Im Südwesten, wo es auch im Spätsommer tagsüber noch recht warm werden kann, empfiehlt es sich, immer etwas mehr Wasser mitzuführen und im Auto eine Kühlbox zu nutzen, damit Lebensmittel nicht unappetitlich werden.

Stehen in einem Schutzgebiet Hotels, haben diese oftmals auch ein Restaurant. Die Preise sind natürlich höher als vergleichbare Angebote außerhalb der Parks.

Zu den Schutzgebieten und ihrer jeweiligen Ausstattung findet man Informationen auf den Websites der Verwalter:

Natürlich gibt es auch in unserem Forum reichhaltige Informationen und Diskussionen zu Trails, Zielpunkten und anderen wichtigen Faktoren rund ums Hiking.


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Letzte Aktualisierung Montag, 19. Januar 2015
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Wandern und hiken - welche Besonderheiten gibt es?

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Geschrieben von Daniela
Montag, 6. April 2009


In den meisten Parks gibt es vielfältige, ausgeschildete Wanderwege zu den markantesten und bekanntesten Naturdenkmälern. In den Visitor Centern erhält man in der Regel reichhaltiges Material zu Wanderwegen und zu Ausnahmeregelungen, die Gebiete betreffen, für die man ein Backcountry Permit benötigt. Dieses erlaubt das unabhängige Wandern im Hinterland, in dem oftmals weitere nicht selten spektakuläre Ziele liegen, wo aber keine offiziell ausgeschilderten Wanderwege existieren und der Besucheransturm gemindert und etwas reguliert werden soll. In Wilderness Areas ist das Wandern ausschließlich mit Permit erlaubt.

Wer hiken möchte, findet im Internet reichhaltiges Kartenmaterial für GPS Geräte, Topo-Maps mit eingezeichneten Trails und Zielpunkten. Hierfür sollte man gut gerüstet sein und ein GPS Gerät haben oder ein Navi, welches Koordinaten anzeigt, sonst kann man sich im Hinterland schnell hoffnungslos verirren und dort kommt mitunter sehr selten ein Parkranger vorbei.

Weiterhin sollte man entsprechend fit sein, vernünftige Ausrüstung für das Vorhaben besitzen (in Wanderschuhe sollte man ruhig den ein oder anderen Euro mehr investieren!) und vor allem mit ausreichend Wasser und Verpflegung losmarschieren, da es Im Hinterland keine Wasserstellen und Verpflegungsmöglichkeiten gibt. Weiterhin existieren dort auch keine Müllkörbe, man sollte also einen Müllbeutel dabei haben und diesen auch artig benutzen.

In manchen Gegenden ist das Wandern bei Schlechtwetter nicht selten gefährlich. Wenn es stark geregnet hat, sind Wege unpassierbar - oder entsprechend wandelt man in knöchel- bis knietiefem Wasser. Ist schlechtes Wetter angesagt, sollte man in manchem Gebiet das Hiken durchs Hinterland besser verschieben. Vor allem im Südwesten entstehen durch starken Regen nicht selten Springfluten oder reißende Bäche. Park Ranger oder Mitarbeiter des Visitor Centers geben hier gerne und gut Auskunft, Tipps und Empfehlungen.

Informationen zu Wanderregelungen und Kartenmaterial bieten die Verwalter auf ihren Websites:

Natürlich gibt es auch in unserem Forum reichhaltige Informationen und Diskussionen zu Trails, Zielpunkten und anderen wichtigen Faktoren rund ums Hiking.


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Welche Regeln und Gesetze gelten in den geschützten Gebieten?

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Geschrieben von Daniela
Montag, 6. April 2009


In allen Schutzgebieten gelten gewisse Grundsätze, die man nicht extra in Regeln niederschreiben muss.

Der Besucher eines Schutzgebietes sollte:
  • ...sich mit seinem Fahrzeug nur dort bewegen, wo es gestattet ist
  • ...nur auf ausgewiesenen Plätzen campen.
  • ...selbstverständlich keinen Müll zurücklassen
  • ...keinen Pflanzen und Tieren Schaden zufügen
  • ...sich stets respektvoll gegenüber der Natur und ihrer Lebewesen verhalten
  • ...ausgewiesene Wanderwege nicht verlassen, außer er hat eine Wandererlaubnis fürs Hinterland
  • ...nichts aus dem Gebiet entfernen, was die Natur geschaffen und hinterlassen hat
  • ...sich stets angemessen auch gegenüber anderen Besuchern, Einheimischen und Parkmitarbeitern verhalten
  • ...Bitten und Anweisungen der Ranger oder Landbesitzer befolgen
  • ...nicht auf den Sandsteinfiguren oder -bögen wild herumklettern
  • ...keine Haustiere mitbringen, wenn es nicht ausdrücklich erlaubt ist
  • ...die für die Nutzung (nicht überall) anfälligen Gebühren bezahlen

Sind spezielle Ausnahmen und Eigenheiten für ein Gebiet vorhanden, informieren die Verwalter darüber. Im Visitor Center gibt es Broschüren, Ranger vor Ort helfen gerne weiter oder die Verwalter haben die Informationen auf ihren Websites zur Verfügung gestellt:
In Indianerreservaten sollte man sich den Gepflogenheiten der Indianer anpassen. Durch ihre Traditionen sind für sie viele Dinge in der Natur heilig und besitzen einen besonderen Status. Ebenso haben Indianer eine abweichende Lebensweise und -einstellung. Auch wenn uns das ein oder andere vielleicht nicht ganz verständlich ist, wir müssen es respektieren. Indianerreservate unterstehen nicht der USA und ihrer Regierung und sind quasi Privatland, wo die Indianer ihre eigenen Regeln aufstellen können. Demnach hat man sich danach zu richten, worum die Indianer bitten oder was sie als Regeln aufstellen.

Grundsätzlich gilt: Leave nothing but footprints, take nothing but photographs.


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Welche Schutzgebiete gibt es in Amerika?

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Geschrieben von Daniela, aktualisiert von Birgit und Malte
Montag, 6. April 2009


Die USA besitzen eine Vielzahl verschiedenster Naturschönheiten, die sie bis heute in unterschiedlichen Formen unter Schutz gestellt haben und dies immer noch tun.

Folgende Schutzgebiete trifft der Naturliebhaber in den USA an:

Nationalparks
  • Die USA haben ca. 60 Schutzgebiete als National Parks ausgewiesen. Eine alphabetische Auflistung aller National Parks findet man bei Wikipedia

  • State Parks
  • Es gibt in den USA über 5800 State Parks. Diese unterstehen den jeweiligen Bundesstaaten und sind unabhängig von der Nationalparkverwaltung. Eine gute Übersicht bietet Stateparks.com mit allen Parks zu den jeweiligen Bundesstaaten. Ebenso bietet die Wikipedia eine Übersicht und Parkbeschreibungen. Hier ist die englische Wikipedia umfangreicher.
     
  • National Recreation Areas
    Diese Gebiete werden zum Teil vom NPS verwaltet, zum Teil aber auch von anderen Organisationen wie dem U.S. Forest Service oder dem Bureau of Land Management (BLM). Eine kurze Übersicht bietet die englische Wikipedia.
     
  • National Monument
    Ein National Monument kommt im Status dem Nationalpark am nächsten. Sie unterstehen ebenfalls verschiedener Verwaltungen wie dem NPS, dem Forest Service, dem BLM, dem U.S. Fish and Wildlife Service oder dem U.S. Departement of Agriculture. Auch hier bietet die (deutsche) Wikipedia eine Liste mit allen National Monuments der Vereinigten Staaten.
     
  • National Forest
    Die National Forests unterstehen ausschließlich dem U.S. Forest Service und schützen die Baumbestände des Landes. Der größte befindet sich mit über 69.000 km² in Alaska.
     
  • National Historic Site, National Historic Park, National Historic Landmark
    Diese Gebiete unterstehen nicht zwangsläufig bestimmten Naturschutzrichtlinien und werden zum Teil vom NPS oder der Regierung verwaltet; es existieren jedoch auch viele in Privatbesitz.
     
  • Wilderness Areas
    Diese Gebiete sollen dauerhaft vor menschlichem Einfluss geschützt werden. Ein mittlerweile sehr berühmtes Beispiel ist das Gebiet, in dem "The Wave" liegt. In Wilderness Areas wird der Besuch strikt und rigoros geregelt, so dass nur wenige Menschen pro Tag und ausschließlich zu Fuß Zutritt erhalten. Sechs dieser Bereiche unterstehen dem Fish and Wildlife Service und sind für normale Besucher nicht zugänglich sondern ausschließlich zu wissenschaftlichen Studienzwecken mit besonderer Erlaubnis zugänglich. Weitere Areas stehen unter den Verwaltungen des BLM, des U.S. Forest Service und des NPS. Fahrzeuge sind verboten, auch Fahrräder. Vereinzelt ist außer dem Wandern auch Reiten und Kanu gestattet. Fast überall ist nach gesetzlichen Regelungen das Angeln zulässig, in BLM und U.S. Forest Service verwalteten Gebieten auch die Jagd. Eine Übersicht der Wilderness Areas bietet die englische Wikipedia.
     
  • National Wildlife Refuge, National Wildlife Management Area
    Gebiete dieser Art gibt es über 500 in den USA. Sie unterstehen dem U.S. Fish and Wildlife Service und dienen dem Schutz und der Erhaltung natürlicher Lebensräume für verschiedenste Tierarten zu Land und Wasser.
     
  • Indianerreservate
    Viele Gebiete, vor allem im Südwesten, befinden sich auf Indianerland. Hier machen die Indianer die Regeln. Das Monument Valley ist ein Navajo Tribal Park, auch der Antelope Canyon befindet sich auf Navajo Gebiet. Ebenso ist der Grand Canyon Skywalk abseits des Grand Canyon National Park auf Indianergebiet errichtet worden. Es gibt weitere Stämme im Südwesten, die auf ihrem Land Schutzgebiete und Naturschönheiten ausgewiesen haben.
Eine hervorragende Beschreibung ist nachfolgende, verfasst von Malte:


Neben diesen bekanntesten Gebieten gibt es weitere Unterteilungen wie National Game Preserve, National Preserve, National Seashores und Lakeshores, National Memorial (Mount Rhusmore und die Freiheitsstatue als prominente Beispiele), National Battlefield, National Cemetery, National River, National Parkway, National Historic Trail. Diese werden vorwiegend vom NPS verwaltet.


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Wetter und Wasser - welche Temperaturen und welches Klima kommen auf mich zu?

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Geschrieben von Daniela
Montag, 6. April 2009


So groß wie die USA sind, so vielfältig sind ihre Klimabereiche. In den USA gibt es alles. Hitze, Kälte, Hurricanes, Schneesturm - und all das auch tatsächlich bis ins Extrem. An der Südostküste besteht hohe Gefahr für Hurricanes. Über die aktuelle Lage und eventuelle Gefahren, informiert das National Hurricane Center.

Im Südwesten liegt bildlich gesprochen nur ein Steinwurf zwischen schneereichem Wintersportgebiet und Badewetter. Das Colorado-Plateau bietet durch seine großen Höhenunterschiede sehr gegensätzliches Wetter. Im Sommer ist es oftmals bis zu 40 Grad heiß, im Winter kann man in Utah Skilaufen gehen. In den Übergangsmonaten herrschen nachts fast schon frostige Temperaturen, während man tagsüber trotzdem schwitzt. Ähnlich ist es in Nevada. Einerseits Wüste, andererseits ist das nächste Wintersportgebiet nördlich von Las Vegas mit dem Auto relativ schnell erreichbar. Im Death Valley ist es nahezu das ganze Jahr brütend heiß, lediglich in den Wintermonaten ist nachts eine sehr deutliche Abkühlung zu verspüren.

Im Norden der USA ist es im Sommer fast überall mild bis warm, die Winter bringen Schnee. Im Nordosten kann es auch regelrechte Kältekatastrophen geben, Winter mit meterhohem Schnee, Schneestürmen und minus 20 Grad sind dort nicht unbekannt.

In Kalifornien heißt es zwar immer, es würde nicht regnen, aber Los Angeles ist kein dauersonniges Badeparadies. Auch das Meer eignet sich dort nur im Sommer zum ausgiebigen Baden. In San Diego, das weiter im Süden liegt, hat man längere Sommer und damit ideale Bedingungen zum Baden gehen.
In Nordkalifornien, im Raum der San Francisco Bay, herrschen das ganze Jahr relativ konstante, milde Temperaturen. Obwohl es hier auch schöne Strände gibt, sollte man nicht mehr als den großen Zeh in den Pazifik halten - außer man ist extrem abgehärtet. Durch die Seeluft ist es allgemein recht kühl an der Küste, während man ein paar Kilometer weiter landeinwärts durchaus warme Sonne genießen kann. Hierdurch wird auch der berühmt-berüchtigte Nebel über dem Golden Gate verursacht.

Obwohl es in Alaska einige Gletscher gibt und dieser Bundesstaat sehr weit im Norden liegt, ist es hier auch im Sommer durchaus sonnig warm, wenn man nicht gerade selbst die Gletscher erklimmt. Entsprechend aber sind die Winter recht lang und sehr knackig kalt.

Das genaue Gegenteil hingegen ist Hawai'i, wo es lange, warme bis heiße Sommer und sehr milde Winter gibt. Hier gibt es allenfalls mal etwas Regen.

Durch den Klimawandel allerdings sei dazu gesagt, dass die hier notierten Dinge zwar meistens so sind, es aber auch gänzlich anders sein kann. Im Herbst 2008 gab es schließlich in Las Vegas urplötzlich über Nacht soviel Schnee, dass der Flughafen mehrere Tage geschlossen werden musste; auch in Los Angeles schneite es einige Tage lang.

Man sollte sich vorab stets beim Online-Wetterdienst seines Vertrauens informieren.


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