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Einkaufen & Bezahlen FAQ


Netto- und Bruttopreise - Welche Steuern gibt es in den USA?

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Geschrieben von Daniela
Dienstag, 31. März 2009


Amerika ist auf den ersten Blick ein regelrechtes Shoppingparadies. Oft sieht man Angebote, die den gleichen Preis wie bei uns im Laden ausweisen, nur mit dem $-Zeichen davor. Rechnet man das in Euro um, ist es natürlich billiger. Aber Achtung: Der Amerikaner weist seine Preise in netto aus!

Geht man in Deutschland in ein Geschäft, bezahlt man für sämtliche Waren als Endkunde den ausgewiesenen Preis auf dem Preisschild. Dieser ist brutto und enthält alle Abgaben und Steuern, inklusive der Mehrwertsteuer - im ganzen Land die gleichen Steuersätze.

In den USA gibt es hingegen eine Sales Tax, die unserer Mehrwertsteuer ähnlich ist. Diese wird allerdings erst an der Kasse aufgeschlagen und mit bezahlt. Das anfängliche Schnäppchen kann so recht teuer werden.

Die Sales Tax ist von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden, da in den USA die Länder und Gemeinden diese selbst festsetzen können, zum Teil sind auch Städte innerhalb eines Staates ebenfalls unterschiedlich. Die Sales Tax setzt sich je nach Staat oder Stadt aus verschiedenen Steuern und Abgaben zusammen. So entstehen große Spannen im ganzen Land.

Grundsätzlich ist es nützlich, sich vor Antritt einer Reise mit den Sales Tax des Zielgebietes auseinanderzusetzen. So gibt es auch Dinge, auf die in bestimmten Regionen gar keine Sales Tax erhoben wird, wie z. B. Kleidung oder Medikamente; mancherorts gar jede Art der normalen Lebensmittel, wo man dann aber z. B. für Alkoholika im Gegenzug wieder etliches mehr drauflegen muss.

Eine tolle Übersicht über gültige Sales Tax der USA, mit Aufgliederung der lokalen Besonderheiten oder Zusammensetzung der Prozentsätze, bietet die englische Wikipedia:

Weitere nützliche Informationen:

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Sind Outlets lohnenswert?

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Geschrieben von Daniela
Dienstag, 31. März 2009


Shoppingparadies USA - wer träumt nicht davon, mit schicken Klamotten in Mengen zurückzukehren, viel billiger und schicker als daheim und auch noch Modelle, die es hier gar nicht gibt. Ganz nach amerikanischem Vorbild gibt es mittlerweile auch bei uns sogenannte Outlet-Center. Diese bieten in der Regel als Fabrikverkauf ausgewiesene Geschäfte großer Ketten, vorrangig bei Bekleidungsmarken.
In den USA ist das nicht anders. Outlet-Center gibt es in fast jeder großen Stadt oder nicht allzuweit entfernt und schnell mit dem Auto erreichbar. Dort tummeln sich nicht selten die großen, teuren Kleidermarken und auch weitere bekannte Marken von Spielwaren- oder Kofferherstellern und dergleichen mehr.

Kleidung ist in den USA häufig innerhalb einer Marke um ein gewisses Level preiswerter als in Europa. Wer zum Shoppen nach Amerika fliegt, hätte aber oft gerne noch mehr Ersparnis und das Gefühl, richtige Schnäppchen gemacht zu haben und sucht entsprechende Outletcenter auf. Natürlich kann man hier Vorjahresmodelle und Dauerbrenner (z. B. die 501 einer berühmten Jeansmarke) entsprechend günstiger erhalten, aber Vorsicht ist auch hier geboten. Mitunter locken die Stores mit Angeboten und verkaufen trotzdem einen Teil ihrer Waren zum regulären Preis des normalen Ladens. Man sollte sich also durchaus vorher über die regulären Preise informieren, um zu wissen, wann man wirklich spart.

Schnäppchen kann man aber nicht nur in Outlet-Centers machen, auch in regulären Malls oder Einkaufsstraßen lassen sich tolle Angebote oder Ausverkäufe finden - Schnäppchenjäger sollten beim Stadtbummel einfach die Augen offen halten.

Es gibt darüber hinaus Restpostenmärkte wie "Ross dress for less", "Marshalls" oder "TK Maxx", in denen man mit ein bisschen Glück sehr günstige Markenprodukte finden kann.

Große Outlet-Center sind noch immer lohnenswert, solange man mit Bedacht und Misstrauen an die Angebote herangeht und nicht der hemmungslosen Kauflust verfällt. Man sollte auch die Sales Tax beachten, welche in unterschiedlichen Staaten den Preis entsprechend unterschiedlich erhöht. Häufig kosten innerhalb einer Outlet-Kette die Produkte gleich. 
Hier macht es dann schon einen Unterschied, ob man mehr oder weniger Steuer zahlt oder in Staaten, in denen Kleidung nicht besteuert wird, gar nichts bezahlt.

Einen guten Überblick über Outlet- und andere Malls bekommt man unter

http://www.mallseeker.com


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Tanken mit Kreditkarte - welche Besonderheiten gibt es?

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Geschrieben von Andreas
Dienstag, 31. März 2009



In den USA und Kanada gibt es an Tankstellen häufig die Möglichkeit, direkt an der Zapfsäule zu bezahlen. Das System nennt sich "Pay at the pump". Diese Tankstellen sind am Kartenlesegerät bzw. an den Kreditkartenlogos direkt an der Zapfsäule zu erkennen.

Normalerweise wird eine Vielzahl von Kreditkarten akzeptiert:
MasterCard, Visa Card, American Express, Discover Card, Barclaycard, Diners Club, usw. Auch prepaid Kreditkarten können benutzt werden. Die Transaktion erfolgt hier bei Kreditkarten immer ohne Unterschrift und ohne Geheimzahl (PIN-Code). Debit Cards (Geldkarten) wie die Maestro Card können ebenso verwendet werden, hierbei muss aber immer die Geheimzahl eingegeben werden.

Im Prinzip kann man bei "Pay at the Pump" nichts verkehrt machen. Am Display der Zapfsäule ist jeweils abzulesen, was zu tun ist. Nachdem man die Kreditkarte eingesteckt ("Insert credit card") und wieder herausgezogen hat ("Remove card quickly") kann es sein, dass das Gerät nach einem "5 digit ZIP code", also nach einer 5-stelligen Postleitzahl fragt. Hierbei handelt es sich um ein Sicherheits-Feature, immer mehr Zapfsäulen fragen danach.

Das System ist auf amerikanische ZIP-Codes ausgelegt, mit ausländischen Kreditkarten und Postleitzahlen gibt es jedoch immer wieder Probleme. Manchmal funktioniert die eigene deutsche Postleitzahl, manchmal funktioniert ein beliebiger gültiger US ZIP-Code, in anderen Fällen hilft die Eingabe von '00000'. Oft ist es aber leider so, dass die Transaktion an der Pumpe komplett verweigert wird. An Tankstelle A funktioniert es, an Tankstelle B der gleichen Kette wiederum nicht. Manchmal funktioniert Kreditkarte A, während Kreditkarte B ihren Dienst verweigert. - oder umgekehrt. Auch kann es sein, dass eine Kreditkarte von Bank A funktioniert, selbige Karte - von Bank B ausgestellt - jedoch nicht. Ein System ist dabei nicht zu erkennen.

Man sollte es also einfach ausprobieren. Wenn es nicht funktioniert hat, steht auf dem Display "Please see cashier". In diesem Fall geht man, wie gewohnt, in die Tankstelle und dort  funktioniert die Kreditkarte, denn statt der Eingabe einer Postleitzahl unterschreibt man hier klassisch die Tankrechnung.

Nachdem man getankt hat, fragen die Geräte, ob man eine Quittung haben möchte ("Receipt Yes/No?"). Eine Quittung sollte man grundsätzlich immer mitnehmen. Ist gerade in diesem Moment die Druckerrolle der Zapfsäule leer (das passiert öfter mal), sollte man in die Tankstelle gehen und sich die Quittung vom Kassierer ausdrucken lassen.

Manchmal fragt die Zapfsäule nach dem Tanken auch noch nach einer zusätzlichen Autowäsche: "Car Wash Yes/No?", das man entsprechend quittiert.
 

In unserem Forum sind interessante Threads zu diesem Thema verfügbar:


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Was muss ich beim Kauf technischer Geräte in den USA beachten?

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Geschrieben von Daniela
Dienstag, 31. März 2009


Wer kennt das nicht? Der heißbegehrte MP3-Player lacht einen im Schaufenster in den USA um so viel günstiger an und man ist geneigt, ihn mit nach Hause zu nehmen. Doch mit welchen Problemen und Unterschieden muss man rechnen?

Es gibt einige Dinge, die man beachten sollte, wenn man sich Technik in den USA kauft, die man mit nach Europa nimmt:

  • Garantie: Viele Hersteller geben keine weltweite, sondern regionale Garantien. Diese umfassen meistens (es gibt Unterschiede) die Regionen Nordamerika, Europa, Ozeanien, Asien und Afrika. Das bedeutet, dass man im Garantiefall sein Gerät wieder in die USA schicken muss, was neben Zeit auch Zollaufwand bedeutet. Eine Garantie  für Europa zu kaufen, bieten in der Regel die wenigsten Hersteller an oder es kostet soviel Geld, dass der Spargewinn nicht mehr gegeben ist.
     
  • Strom: Für Geräte mit Netzstecker benötigt man natürlich zu allererst einen Steckdosenadapter. Die meisten Multimediageräte (MP3-Player, Kameras, Notebooks) werden heute mit Multinormnetzteilen produziert, die dann nur noch mit einem entsprechenden Steckerkabel versehen werden. Für diese benötigt man keinen Spannungswandler. Man erkennt sie am Aufdruck: 100V-240V. Steht das nicht darauf oder nur die spezifische Spannung der USA (110V), benötigt man einen Spannungswandler. Ohne diesen bekommt das Gerät zuviel Strom und wird zerstört. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Brand führen!
     
  • Sprachen: Innerhalb Europas bekommt man zu den meisten Geräten multilinguale Anleitungen und entsprechende Software auf dem Gerät, die so ziemlich jede in Europa oder gar weltweit genutzte "wichtige" Sprache enthält. Somit ist das Lesen und Benutzen für Franzosen, Spanier, Deutsche oder Briten problemlos möglich. Bei US-Geräten ist es möglich, dass die Software keine deutsche Sprache enthält, man also mit Englisch Vorlieb nehmen muss. Die Anleitungen bieten hier auch meistens nur nordamerikanische Sprachen, englisch und französisch, mitunter noch spanisch (Mexico) oder portugiesisch (Brasilien). Hier müsste man sich also eine deutsche Anleitung von der Website des Herstellers herunterladen oder bestellen.
     
  • Tastatur: Geräte mit Tastaturen (Laptops, PDAs oder Smartphones) haben in den USA eine US-amerikanische Tastaturbelegung, bieten also keine Umlaute und europäische Sonderzeichen wie das "ß" oder Währungszeichen wie € oder £. Hierauf sollte man achten. Denn auch wenn man bei einem Laptop das Betriebssystem auf Deutsch umstellen kann, müsste man erst die Tasten neu beschriften (oder austauschen), wenn man die deutsche Belegung nicht auswendig kennt. Beim englischen Layout sind weiterhin auch Y und Z vertauscht und andere Zeichen wie Punkt oder Doppelpunkt an anderen Stellen untergebracht.

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Was muss ich beim Kauf von DVDs in den USA beachten?

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Geschrieben von Daniela, aktualisiert von Danilo
Dienstag, 31. März 2009


In Souvenirshops werden nicht selten auch interessante DVDs der Region, Stadt oder Geschichte angeboten. Auch die DVD-Boxen der Lieblingsserie im Originalton sind reizvoll, um sie mit nach hause zu nehmen. Hier tut sich jedoch meistens schnell ein Problem auf:

Europa besitzt den Regionscode 2, Nordamerika die 1. In Europa verkaufte Player spielen in den meisten Fällen nur den Code 2 ab. Damit würde die DVD nicht laufen. Für verschiedene Player gibt es Firmwareupdates, die den Player "region-free" schalten, danach sollte dieser jede mögliche DVD abspielen können.

Bei Computern entsteht folgendes Problem: Die DVD-Laufwerke sind firmwareseitig auf den zuerst genutzten Code eingestellt. In den meisten Fällen also ebenfalls Region 2.

Der abspielbare Code lässt sich ändern, jedoch nur eine begrenzte Anzahl lang. Nach 5x ist damit Schluss und der Rechner nimmt nur noch DVDs der zuletzt eingestellten Region an. Dies ändert auch keine Neuinstallation, da es in der Firmware des Players verankert ist und diese sich in der Regel nicht oder nur mit enormem Aufwand resetten lassen. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit, nachzusehen, ob der Hersteller eine entsprechende Firmware anbietet, die den Player region-free schaltet.

Für den PC gibt es keine legale Lösung, den internen Counter des Players aufzuhalten oder zu umgehen, wenn der Hersteller keine entsprechende Firmware bereithält. Wer sich also häufig aus den USA DVDs mitbringt, die Region 1 enthalten, sollte darüber nachdenken, sich für den TV gleich noch einen DVD Player mitzubringen der Region 1 spielt oder sich einen region-free kaufen. Auch im PC kann man sich natürlich ein zusätzliches DVD Laufwerk einbauen, welches dann ausschließlich Region 1 abspielt.

Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit, auf Region 1 DVDs zu verzichten oder sich region-free DVDs zu kaufen, was aber bei TV-Serien sehr wahrscheinlich nicht aufzufinden ist.

Souvenir-DVDs, die vorrangig für Touristen herausgegeben werden, sind schon eher als region-free oder Regionscode 0 anzutreffen und können auch auf einem Region 2 Player problemlos abgespielt werden.

Bei Blu-ray Discs gilt im Grundsatz das Gleiche wie bei DVDs. Auch hier werden Regionalcodes (A/1 für Amerika, B/1 für Europa) eingesetzt. Allerdings verzichtet so manches Filmstudio auf dessen Umsetzung, so dass sich ein genauer Blick ins Blu-ray Regal lohnen könnte.


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Zahlungsmittel - bar, Kreditkarten, EC-Karte oder Travellerchecks?

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Geschrieben von Daniela
Dienstag, 31. März 2009


Für einen mehrwöchigen Urlaub in den USA wird eine größere Menge Zahlungsmittel benötigt, für Tanken, Einkaufen, Essen, Hotelzimmer u. v. m. Hier hat der Reisende folgende Auswahl:
  • Bargeld
  • Kreditkarten 
  • Maestro-Karte (früher: EC-Karte) 
  • Travellerschecks 

Ohne Bargeld geht es auch im Land der Kreditkarte nicht immer. Allerdings sollte man vor der Reise keine große Menge Dollar kaufen und diese mit sich herumtragen. Bargeld zu bekommen ist auch für Maestro-Kartenbesitzer und erst recht für Kreditkarteninhaber in den USA keine Hürde. Natürlich braucht man etwas Bargeld beim ersten Betreten des Landes. Sei es die Dollarnote für den Bellboy oder das Trinkgeld für den Taxifahrer oder Shuttlebusfahrer. Eine kleinere Summe von maximal 100-200 US$ sollte für die ersten Tage zur Orientierung ausreichen.

Ohne Kreditkarte sollte man keinen USA Urlaub planen. Eine Kreditkarte, im Idealfall Master/Eurocard oder Visacard, ist schon für die Reiseplanung wichtig. Ohne gängige Karte kann man oftmals keinen Mietwagen vorbuchen oder muss vor Ort bezahlen, was bar nur mit vorheriger Absprache möglich ist und oftmals teurer ist, als die Vorabzahlung per Kreditkarte. Eine Prepaid-Karte (Visa Electron) wird hierbei nicht akzeptiert. Auch zum Reservieren und Bezahlen von Hotelzimmern ist eine Kreditkarte nötig, denn bei größeren Beträgen wird Bargeld nur ungern angenommen - und auch ungern vom Reisenden mitgeführt.
Verschiedene Banken bieten unzählige Kreditkarten mit vielen Vorteilen wie kostenfreie Barabhebungen, kostenfreie Auslandseinsätze oder Versicherungen, für die mit der Karte bezahlten Waren und Dienstleistungen. Vergleichen ist empfohlen.

Seit einigen Jahren geben manche Banken keine Maestro-Karten mehr aus, sondern V-Pay-Karten. Achtung, diese funktionieren in den USA nicht.

Weiterhin gibt es Banken, bei denen man den Auslandseinsatz zuvor absprechen bzw. anmelden muss. Hierzu sollte man sich vor Reiseantritt kundig machen. Im Zweifelsfall also bitte bei der eigenen Bank nachfragen.

An vielen Stellen in den USA kann man mittlerweile auch mit einer herkömmlichen Maestro-Karte bezahlen, obgleich die Amerikaner Girokonten in unserer Form nicht kennen und auch die Kontokarten kennt man dort gemeinhin nicht. Bargeld abheben funktioniert damit ebenfalls, kann aber, je nach ausgebender Bank, ein kostspieliges Unterfangen werden.

Travellerchecks geraten langsam aus der Mode. Sie haben durchaus Vorteile, nämlich dass sie bei Verlust versichert sind und ersetzt werden. Allerdings gibt es sie zum Großteil nur noch in Beträgen ab $50 aufwärts, welche vor allem in kleineren Orten und Geschäften gar nicht angenommen werden. Andererseits eignen sie sich gut, um unkompliziert an Bargeld zu kommen. Bezahlt man mit einem TC, erhält man den Restbetrag immer in Barem ausgezahlt. Ob man TCs braucht oder sie angebracht sind, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Eine bessere Möglichkeit, an Bargeld zu kommen, haben Inhaber von z. B. der Postbank Sparcard.
Mit dieser kann man kostenfreie Auslandsabhebungen an allen Geldautomaten mit dem VISA-Logo vornehmen, allerdings ist die Anzahl der Auslandsabhebungen pro Jahr limitiert. Bitte vor der Abreise erkundigen.
Grundsätzlich ist eine gesunde Mischung aus mehreren Zahlungsmitteln zu empfehlen. Etwas Bargeld, Kreditkarte(n) - häufig ist es nützlich zwei Karten von zwei Firmen bei sich zu haben, z. B. eine Mastercard und eine Visacard - und eine dritte Möglichkeit für Bargeld. Ob man hier seine eigene Maestro-Karte wählt oder die Travellerchecks, ist Geschmackssache. Auch die Höhe des mitgeführten Bargeldes ist nach persönlicher Vorliebe anzusetzen.

Achtung: Papis Kreditkarte mitnehmen ist zwar sicher toll, aber grundsätzlich verboten, auch wenn Papi es gut meint! Papis Bank würde ihm  etwas erzählen! Eine Kreditkarte muss IMMER den Namen des Zahlenden enthalten. Möchte man also Papis Kreditkarte nutzen, muss der Papa eine Partnerkarte beantragen. Auf dieser steht dann der eigene Name und man kann sich bei Ausweiskontrolle an der Kasse als berechtigt ausweisen.

Natürlich gibt es auch in unserem Forum Erfahrungswerte und Diskussionen zum Thema:

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Letzte Aktualisierung Samstag, 17. Januar 2015
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