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Eine Tour durch die interessantesten Museen North Carolinas PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas   
Samstag, 26. Mai 2012

Von Flugpionieren, Stararchitekten und Sit-Ins

Einen ganzen Bildungsurlaub könnte man in North Carolina verbringen. Der US-Bundesstaat an der Atlantikküste ist Heimat vieler Museen, Gedenkstätten und Galerien, von denen viele globale Anerkennung genießen. Geschichte wurde hier schon seit der Kolonialzeit geschrieben, im 20. Jahrhundert sogar Weltgeschichte – politisch und technisch.

Der Restaurantcounter im Civil Rights Museum
Platz nehmen darf man sich hier zwar nicht mehr, aber im alten Woolworth-Kaufhaus von Greensboro dreht sich alles um das wichtigste Sit-In (Sitzstreik) der amerikanischen Geschichte. Vier schwarze Studenten setzten sich 1. Februar 1960 an den nur weißen vorbehaltenen Restaurantcounter und wollten damit gegen die Rassentrennung demonstrieren. Mehrere Hundert andere unterstützten sie bis zum 25. Juli 1960 als die Trennung in weiße und schwarze Bereiche endlich aufgegeben wurde. Heute beherbergt das Kaufhaus das International Civil Rights Center and Museum - der Counter befindet sich noch am alten Platz. Zahlreiche Veranstaltungen, Theateraufführungen und Begegnungen mit Aktivisten der Bürgerrechtsbewegung geben einen sehr persönlichen Einblick in diesen Teil der US-Historie. (http://www.sitinmovement.org)

Die Schweizer können nicht nur Schokolade, sondern auch Kunst: Das Bechtler Museum of Modern Art versammelt in Charlotte auf 3.400 Quadratmetern Werke der berühmtesten modernen Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung ist benannt nach der Familie von Andreas Bechtler, die aus der Schweiz nach Charlotte gezogen war und mehr als 1.400 Kunstwerke der Moderne zusammentrug. Der extravagante Museumsbau, entworfen vom Schweizer Stararchitekten Mario Botta, beinhaltet Gemälde, Drucke, Zeichnungen und Skulpturen bekannter Künstler wie Alberto Giacometti, Joan Miro, Jean Tinguely, Max Ernst, Andy Warhol, Le Corbusier, Sol Lewitt, Edgar Degas, Nicolas de Stael, Barbara Hepworth und Picasso (http://bechtler.org/).

Von hier aus starteten die Gebrüder Wright zu ihrem ersten Flug
Eine eigene Reise wert sind die zahlreichen Museen North Carolinas, die sich dem Traum vom Fliegen verschrieben haben. Der ganze Staat ist von der Luftfahrt fasziniert, was kein Wunder ist: die Gebrüder Wright ließen an der Küste North Carolinas am 17. Dezember 1903 das erste wackelige Motor-Flugzeug abheben ließen. Der Jungfernflug fand in Kill Devil Hills statt und natürlich ist der namensgebende Hügel heute eine Pilgerstädte für Piloten und Flugzeugfans aus aller Welt. Ein 18 Meter hoher Granitpfeiler markiert die Stelle, an der die Wrights den ersten mutigen Sprung wagten. (www.nps.gov/wrbr) Und rings um den Hügel gibt es Wissenswertes über die legendären Himmelstürmer und das Fliegen zu lernen. Am Flughafen von Dare County würdigt das Dare County Regional Airport Museum einen anderen großen Mann der Luftfahrtgeschichte: John David Driskill. Driskill brachte sich das Fliegen selbst bei und galt als einer der besten Testpiloten Amerikas (www.co.dare.nc.us/Airport/Museum.htm).

Wer sich für militärische Flugzeuge interessiert, sollte sowohl das Pope Air Force Base Museum in Fayetteville als auch das Seymour Johnson Air Force Base Museum in Goldsboro besuchen. Dort sind so beeindruckende Maschinen wie die Curtiss P-40N Warhawk, die Fairchild C-119C, die Sabre und die F4C Phantom II ausgestellt. In Fayetteville befindet sich das Airborne & Special Operations Museum (www.asomf.org), in dessen Lobby Besucher schon von zwei riesigen Fallschirmen empfangen werden und das die Geschichte der taktischen Luftoperationen von 1940 bis heute anschaulich darstellt. Der goldenen Zeit der Luftfahrt, den 1930er und 1940er Jahren, hat sich das Western North Carolina Air Museum in Hendersonville verschrieben (http://wncairmuseum.com).

Ein besonders Herz haben die Museumsdirektoren North Carolinas für Familien mit Kindern. Gleich mehrere Einrichtungen vermitteln Wissen bunt, spaßig und anschaulich. In diesen Museen heißt es: Anfassen ausdrücklich erwünscht! Weltbekannt ist das Discovery Place in Charlotte (www.discoveryplace.org). Hier können Alt und Jung Objekte in luftige Höhen schießen, erfahren, wie es sich anfühlt, auf einem Nagelbett zu liegen oder einen Regenwald durchschreiten. Im benachbarten Huntersville steht zudem das Discovery Place KIDS, das Kinder mit einem Lerngarten oder einer Unterwasserwelt lockt und außerdem Puppenshows, Vorlesestunden und Demonstrationen zu monatliche wechselnden Themen anbietet (www.discoveryplacekids.org). Kreativ werden können die Kleinsten zudem im ArtQuest in Greensboro. Der Phantasie sind in diesem einzigartigen Kunststudio im Green Hill Center for Art keine Grenzen gesetzt. (www.greenhillcenter.org)

Allgemeine Informationen zu Museen im Bundesstaat North Carolina:

www.visitnc.com/journeys/highlights/must-see-museums
www.visitnc.com/journeys/articles/must-see-museums/1/aviation-museums-in-north-carolina

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen zu den im Text erwähnten Themen sind (meist in englischer Sprache) auf den dort genannten Websites zu finden. Verbrauchern steht für alle Fragen rund um North Carolina die North Carolina Division of Tourism, c/o Wiechmann Tourism Service GmbH, Scheidswaldstraße 73, 60385 Frankfurt, Telefon +49 69 25538 260, Telefax +49 69 25538 100 zur Seite. Deutschsprachige Informationen zu North Carolina gibt es auch im Internet: Unter http://www.facebook.com/NorthCarolinaTourismus und www.VisitNC.de kann der „Tar Heel State” rund um die Uhr besucht werden.

 
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