Menu Content/Inhalt

Startseite arrow Informationen arrow Nationalparks 


ALLE |0-9 |A |B |C |D |E |F |G |H |I |J |K |L |M |N |O |P |Q |R |S |T |U |V |W |X |Y |Z

Inhaltsverzeichnis Informationen Nationalparks

Suche nach Schlagwort : grand canyon, north rim, south rim, national, park, grand canyon village


Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang   
Mittwoch, 26. September 2007


Zufahrt in die Coyote Buttes
Die Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness liegt an der Grenze der beiden Staaten Utah und Arizona, westlich der Stadt Page. Sie erstreckt sich südlich vom US Highway 89, überwiegend entlang des Paria Rivers bzw. des Paria Canyons bis zum Colorado River. Dieses Schutzgebiet wurde am 28. August 1984 eingerichtet. Es wird seit der Gründung vom Bureau of Land Management (BLM) verwaltet. Der in Arizona liegende Teil des Schutzgebietes ist Bestandteil des erst im Jahre 2000 eingerichteten Vermilion Cliffs National Monuments.

Erschlossen wird die Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness weitgehend durch den US Highway 89, der Page mit Kanab verbindet. Von ihm führen ausschließlich unbefestigte Pisten in das Schutzgebiet, deren Befahrbarkeit wesentlich von den Wetterverhältnissen abhängt. Während und nach Regenfällen sind viele Pisten unpassierbar.

Die bekanntesten und zugänglichsten Gebiete der Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness sind der Paria Canyon, der Buckskin Gulch und die Coyote Buttes. Alle vorgenannten Gebiete sind Fee Areas, d. h. es ist eine Eintrittsgebühr zu entrichten. Für die South und North Coyote Buttes sowie für den Paria Canyon ist darüber hinaus ein besonderes Permit (Erlaubnis) erforderlich, da hier die Natur vor zu viel Tourismus geschützt werden soll.

Diese beeindruckende Landschaft ist ein Eldorado für Wanderer und Abenteurer. Allerdings ist sie nicht für Spaziergänger geeignet, denn es gibt keine ausgebauten Wanderwege. Hier ist man auf gutes Schuhwerk, Orientierungssinn, Wegbeschreibungen, Kartenmaterial oder auch auf den Kompass angewiesen.

Felskegel (Cones) auf dem Weg zur Wave
Das Schutzgebiet liegt auf dem Colorado Plateau und besticht durch seine ungewöhnlichen Sandsteinformationen. Diese findet man besonders im westlichen Teil, den Coyote Buttes. Die bekannteste und spektakulärste Formation ist "The Wave" in den North Coyote Buttes, eine aus Sandstein geformte Welle. Dem Besucher dieser ungewöhnlichen Formation wird es aber nicht leicht gemacht. Zuerst muss man sich eines der begehrten und auf wenige Stücke pro Tag begrenzten Permits besorgen, danach ist eine 8 Meilen lange unbefestigte Piste mit dem Fahrzeug zu bewältigen und abschließend steht einem eine mindestens 2,5 Meilen lange Wanderung (einfache Strecke) durch unmarkiertes Gelände bevor. Außer der vorgenannten Welle findet man eine Reihe anderer herrlicher Felsformationen wie Dome, Kegel und Skulpturen in verschiedensten Pastelltönen.

The Wave
Der Paria Canyon und der Buckskin Gulch sind sogenannte Slot Canyons. Dabei handelt es sich um enge, tiefe Schluchten, die bei trockenem Wetter durchwandert werden können. Die größte Gefahr geht von Niederschlägen aus, besonders wenn sie unbemerkt am Oberlauf niedergehen. Dann steigt die Gefahr einer flash flood, einer Wasserwelle, die durch den schmalen Canyon schießt und einige Meter hoch sein kann. Dies trifft besonders auf den Paria Canyon zu, der allein auf einer Länge von 30 Meilen den Park durchquert. Sollte sich zu dieser Zeit jemand im Canyon aufhalten, besteht eigentlich keine Überlebenschance. Vor einer Wanderung in einem Slot Canyon sollte man sich also unbedingt nach den Wetterverhältnissen erkundigen.

Die Tierwelt ist, wie in den meisten Wüstenregionen, überwiegend nachtaktiv. Im Park leben einige Säugetierarten, darunter Rotwild und Dickhornschafe, die man aber nur äußerst selten zu sehen bekommt, sowie Kojoten, Wüstenhasen und verschiedene Hörnchenarten. Wie im gesamten Südwesten leben dort ebenfalls Eidechsen, Schlangen und viele Vogelarten.

In der Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness gibt es am Highway 89 eine kleine Ranger Station (kann in den Wintermonaten geschlossen sein). Dort kann man sich über die Trail- und Wetterverhältnisse sowie über die Geologie informieren. Für weitere Auskünfte stehen Parkranger zur Verfügung.

Das Schutzgebiet beherbergt einen Campground, der allerdings nur über eine unbefestigte Piste zu erreichen ist. Ein einfacher privater Campground liegt etwas weiter westlich von der Ranger Station direkt am Highway. Andere Unterkünfte sind in der Wilderness Area nicht vorhanden.

Die am nächsten gelegene Stadt ist Page, ca. 30 Meilen östlich der Ranger Station, mit einem umfangreichen Angebot an Unterkünfte, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.

Mehr Bilder zur Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness aus unserem Fotoarchiv.

Allgemeine Informationen erhält man im Info-Point.

Sehr vereinfachter Parkplan mit Adobe® Reader®:
http://www.blm.gov/pgdata/etc/medialib/blm/az/paria.Par.39908.File.dat/permit-fee-area.pdf



Das Team von usa-reise.de bedankt sich bei Wolfgang für die Erstellung dieser Präsentation.

 

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 5. Januar 2013 )
 
< Zurück   Weiter >