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Las Vegas PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang   
Dienstag, 25. September 2007


Umgebung von Las Vegas
Las Vegas liegt im südöstlichen Zipfel von Nevada, in unmittelbarer Nähe zu Kalifornien und Arizona. Das Spielerparadies liegt in einer vegetationsarmen Wüstenlandschaft, etwa 600 Meter über dem Meeresspiegel. Im Osten der Stadt erstreckt sich der durch den Colorado River gebildete Stausee Lake Mead. Im Westen erheben sich Gebirgsformationen bis ca. 3.600 m, in denen im Winter sogar Ski gelaufen werden kann.

Las Vegas wurde 1855 von Mormonen an einem alten spanischen Handelsweg gegründet. Sie ließen sich an einer Stelle nieder, an der sie einige artesische Brunnen fanden. Diese Brunnen sind mitverantwortlich für die spanische Namensgebung, denn "las vegas" bedeutet "grüne Auen".

Die Stadt hat eine sehr abwechslungsreiche Vergangenheit. Kurz nach der Gründung brach der Goldrausch aus, worauf die Mormonen diesen Landstrich wieder verließen. In den sechziger Jahren baute die Armee dort ein Fort, und nach 1900 wurde sie zur Eisenbahnstadt. Mit dem Bau des Hoover-Damms 1935 kamen viele Menschen und Wirtschaftskraft in die Region. Die Geschichte der Stadt als Spielerparadies und Amüsiermetropole begann 1947 mit der Eröffnung des Flamingo Hotels, das noch heute in Las Vegas am "Strip" steht.

Fremont Street in Downtown
Zuerst entwickelte sich das Glücksspiel in den Downtown Kasinos der Fremont Street. Mit zunehmenden Besucherzahlen und winkenden Gewinnen auf Seiten der Kasinobetreiber wurde es in Downtown zu eng. Weiter südlich gab es am Las Vegas Boulevard noch großen Erschließungsraum und so entstand dort eine zweite Spielermeile. Hier waren die Kasinos wesentlich weitläufiger und mit riesigen, kostenlosen Parkplätzen ausgestattet. Jahr für Jahr wurde weiter ausgebaut, Hotelkasino um Hotelkasino kam hinzu und im gleichen Maße stieg die Zahl der Besucher. Es reichte nun nicht mehr aus, sich nur auf den Spieltrieb der Besucher zu konzentrieren, es musste ein zweiter Anziehungsmagnet gefunden werden. Dieser wurde im Entertainment gefunden. Jedes Kasino, das etwas auf sich hielt, musste eine Show anbieten, egal ob mit einer Tanzshow, weltbekannten Sängern, Zirkuskünstlern oder großen Boxveranstaltungen.

das Hotel & Kasino Paris mit Eiffelturm
Die Hotelkasinos mit ihren Shows wurden weltbekannt und so wurde der "Strip", ein etwa 3,5 Meilen langer Abschnitt des Las Vegas Boulevards, das Herzstück des Glücksspiels und des Entertainments. Die nächste Steigerung waren die Themenhotels mit zum Teil gigantischen Ausmaßen, die mit immer neuen Gestaltungsideen und Attraktionen um die Gunst der Besucher buhlten. Zum ersten Mal wurde der gesamte Kasinokomplex einem Thema unterstellt, was bereits im äußeren Erscheinungsbild zu sehen war. Das Caesars Palace stellt die römische Geschichte dar, während das Luxor sich der ägyptischen annahm. Bereits beim Vorbeigehen lädt das Treasure Island jeden Abend zu einer Seeschlacht ein, am Mirage bricht regelmäßig ein Vulkan aus und das Bellagio wirbt mit musikbegleitenden Wasserspielen um Gäste. Andere Kasinos entführen den Gast in ferne Städte wie nach New York, Paris oder Venedig. Besonders um die neuen Hotelpaläste weht ein Hauch von Luxus, was sich insbesondere an den Übernachtungspreisen ablesen lässt. Diese Hotelkasinos bieten fast "alles" unter einem Dach: Shoppingmeilen, Freizeitaktivitäten und Restaurants, denn der Gast soll sein Geld im Hause ausgeben.

Dieser Konkurrenz waren die Downtown-Kasinos um die Fremont Street nicht gewachsen, denn sie konnten nicht mit vergleichbaren Angeboten aufwarten. Ihr Untergang war schon fast besiegelt, als in letzter Sekunde die Idee entstand, die Fremont Street zu überdachen und mit Millionen von Lampen auszustatten. Mehrmals am Abend wird dem staunenden Publikum die Fremont Street Experience, eine Light- and Soundshow, vorgeführt. Dadurch haben sich die Besucherzahlen in Downtown wieder positiv entwickelt, aber ob die Show dies dauerhaft garantieren kann? Es wäre der Fremont Street zu wünschen.

Ein paar Gemeinsamkeiten weisen alle Kasinos auf. Sie haben keine Fenster, keine Uhren und der Ausgang ist schlecht zu finden. Warum wohl? Auch der Lärmpegel ist in allen Kasinos recht hoch, denn die Slot Machines (einarmige Banditen) erzeugen ein ständiges Klimpern und Bimmeln, das sich bei einem Gewinn noch steigert und im gesamten Kasinobereich zu hören ist. Aber die Besucher scheinen es zu mögen. Jährlich strömen Millionen Besucher aus aller Welt in die Kasinos und an die Spieltische dieser Stadt. Egal ob jung oder alt, einfacher Arbeiter, Yuppie aus der Bankenbranche oder ergraute Rentnerin, sie alle stehen und sitzen unaufhörlich an den Spielautomaten, beim Roulett, an Karten- und Würfeltischen, beim Bingo-Spiel oder Pferderennen und geben sich der Freude und Lust am Spielen hin. Sie sind so gefesselt, dass sie die Zeit und oft genug ihren Kontostand vergessen.

Das Vergnügen muss nicht allein im Spielen liegen. Genau so interessant und faszinierend kann es sein, in die Rolle des Zuschauers zu schlüpfen und den kollektiven Spielrausch zu beobachten.

Blick vom Stratosphere Tower auf den Strip
Einen der schönsten Aussichtspunkte auf die Stadt bietet der fast 300 Meter hohe Stratosphere Tower am nördlichen Ende vom "Strip". Entweder man begibt sich auf die Aussichtsplattform oder man hat in luftiger Höhe eine Tischreservierung im Restaurant. Ein guter Zeitpunkt ist ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang, wenn auf dem "Strip" so nach und nach die Neonreklamen erstrahlen. Ist es erst einmal dunkel, liegt einem die farbenprächtige Kulisse des Spielerparadieses zu Füßen, ein spektakuläres Panorama.

Nicht weniger spektakulär ist eine nächtliche Fahrt über den "Strip" durch die Glitzerwelt der Leuchtreklamen. Aber Vorsicht, der Fahrer sollte sich nicht zu sehr vom Verkehr ablenken lassen, denn dieses Schauspiel wollen sich Abend für Abend auch viele andere Touristen in ihren Autos ansehen. Für Las Vegas-Neulinge empfiehlt sich daher für das erste Mal der Bus oder bequeme Laufschuhe.

Las Vegas ist ebenfalls für seine vielen Wedding Chapels (Hochzeitskapellen) bekannt, in denen ohne viele Formalitäten Trauungen vorgenommen werden. Dabei hat man die Auswahl, ob man herkömmlich in der Hochzeitskapelle oder bei einer Fahrt über den "Strip" auf dem Rücksitz einer Stretchlimousine getraut werden will. Die Angebote sind ausgefallen und vielfältig. Sehr gerne lässt man bei der Hochzeitszeremonie Elvis wieder auferstehen, der eines seiner bekannten Lieder live zum Besten gibt. Klar sollte man sich darüber sein, dass diese Hochzeit genau so gültig ist, als stünde man vor einem deutschen Standesbeamten.

Die Stadt hat aber nicht nur Kasinos, Shows und Wedding Chapels zu bieten. Wer möchte, kann sich Originalgemälde von Renoir oder das Guggenheim-Museum anschauen. In der Umgebung von Las Vegas kann man Ausflüge unternehmen, u.a. zum Lake Mead (jegliche Art von Wassersport), zum Hoover Dam, zum Red Rock Canyon (im Westen) und zum Valley of Fire (im Norden).

Las Vegas bietet Unterkünfte in jeder Preisklasse. Von billig unter der Woche bis besonders teuer am Wochenende, aber wer sich rechtzeitig bemüht, kann bestimmt ein "Schnäppchen" machen. Selbst für Wohnmobilfahrer gibt es Campgrounds, sogar am "Strip". Für das leibliche Wohl gibt es zahlreiche Restaurants und je nach Kasino werden preiswerte, aber auch exklusive Buffets angeboten.

Mehr Bilder zu Las Vegas aus unserem Fotoarchiv.

Allgemeine Informationen erhält man im Info-Point.

Weitere Informationen bietet:

www.visitlasvegas.de


Weitere Links:

Lageplan vom Strip und von Downtown

Stadtplan mit Zoom-Funktion


Das Team von usa-reise.de bedankt sich bei Kalle und Wolfgang für die Erstellung dieser Präsentation.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 30. Januar 2015 )
 
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