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Goblin Valley S. P. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang   
Dienstag, 25. September 2007


Ein Tal voller Kobolde
Der Goblin Valley State Park liegt im Südosten von Utah, westlich vom Utah Highway 24 zwischen Green River und Hanksville. Der State Park wurde am 24. August 1964 vom Staate Utah eingerichtet.

In den späten 20er Jahren des letzten Jahrhunderts durchstreifte Arthur Chaffin, Eigentümer und Betreiber der Hite Ferry (eine Fähre über den Colorado River), dieses Gebiet auf der Suche nach einer Route zwischen den Orten Green River und Caineville. Er war von den Steinformationen sehr beeindruckt, kam aber erst 1949 in das von ihm Mushroom Valley genannte Gebiet zurück, um es zu fotografieren und machte es auf diese Weise bekannt. Als Goblin Valley wurde es 1954 unter Schutz gestellt, um es vor der Zerstörung zu bewahren. Später wurde es zum Goblin Valley State Preserve erklärt.

Der kleine State Park liegt, wie das gesamte südliche Utah, auf dem Colorado Plateau. Durch Erosion wurden weichere Sand- und Steinschichten abgetragen, und zurück blieben wenige Meter hohe Steinfiguren in großer Anzahl. Je nach Phantasie des einzelnen Besuchers stellen diese bräunlichen Kobolde (Goblins) überdimensionale Pilze, Gesichter, Tierfiguren, Dinosaurier oder auch Außerirdische dar. Hier bekommen Fotografen besonders viele Motive vor ihre Kameralinse.

War das die Vorlage für E.T. ?
Vom Utah Highway 24 führt eine etwa 11 Meilen lange Straße zum Parkeingang. Die daran anschließende kurze Parkstraße führt zuerst am kleinen Campground vorbei, bis man nach einigen hundert Metern an ihrem Ende einen Aussichtspunkt mit Parkmöglichkeiten erreicht. Von hier aus kann man in die Welt der Kobolde eintauchen. Besondere Wanderwege sind dafür nicht angelegt und so kann man sich zwischen den Steinfiguren beliebig bewegen.

Die beste Besuchszeit ist der frühe Vormittag oder der späte Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und so ein wärmeres Licht auf die Kobolde legt. Außerdem können die Temperaturen in dem schattenlosen Tal um die Mittagszeit ins Unerträgliche steigen.

Pflanzen spielen in dem State Park fast keine Rolle, denn zwischen den Kobolden findet man kaum einen Grashalm. Die Tierwelt ist, wie in den meisten Wüstenregionen, überwiegend nachtaktiv. Im Park leben einige Säugetierarten, wie Kojoten, Füchse, Wüstenhasen und verschiedene Hörnchenarten. Die Reptilien sind mit Eidechsen und Schlangen vertreten.

Im Park gibt es leider kein Visitor Center. Es stehen nur Informationstafeln zur Verfügung.

Der State Park beherbergt einen kleinen, aber gut ausgestatteten Campground. Andere Unterkünfte sind im Park nicht vorhanden.

Die am nächsten gelegenen Orte sind Hanksville (ca. 24 Meilen südlich) und Green River (ca. 48 Meilen nördlich) mit einem kleinen Angebot an Unterkünften, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.

Mehr Bilder zum Goblin Valley S.P. aus unserem Fotoarchiv.

Lage: http://www.stateparks.utah.gov/sites/stateparks.utah.gov/files/gvspoverview.png

Campgroundplan: http://www.stateparks.utah.gov/sites/stateparks.utah.gov/files/GVSPcampground.jpg

Broschüre mit Lageplan:
stateparks.utah.gov/sites/stateparks.utah.gov/files/GoblinValleyBrochure.pdf



Das Team von usa-reise.de bedankt sich bei Wolfgang für die Erstellung dieser Präsentation.

 

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