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Colorado N. M. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang   
Montag, 24. September 2007


Links die Felsformation
Das Colorado N. M. liegt im Westen von Colorado, an der Grenze zu Utah. Den Status eines National Monument erhielt dieser Park am 24. Mai 1911.

Die Entstehungsgeschichte des Colorado N. M. ist mit dem Namen John Otto verbunden. Am Anfang des 20. Jahrhunderts kam er in das Gebiet des heutigen Monuments. Er war von der Schönheit der Landschaft so fasziniert, dass er der Meinung war, es müsste zu einem Nationalpark erklärt werden. Er schrieb eine Flut von Briefen an die Politiker in Washington. Daneben baute er unermüdlich Wege auf dem Plateau und in den Canyons, damit anderen Menschen dieses Gebiet ebenfalls zugänglich würde. Für wie verrückt die Leute aus Grand Junction ihn anfangs auch hielten, sie waren von seinem Schaffen und seinem Einsatz beeindruckt und unterstützten ihn bei seinem Vorhaben durch weitere Briefe und Petitionen, um den Schutz dieses Landes durchzusetzen. Seine Hartnäckigkeit wurde im Jahre 1911 belohnt, als Präsident Taft das Land zum Colorado National Monument erklärte. Otto wurde der erste Hüter (Park Ranger) des Monuments für ein symbolisches Gehalt von 1 Dollar im Monat und lebte und wirkte dort noch weitere 16 Jahre.

Das Monument mit seinen für diese Landschaft typischen rotbraunen Sandsteinformationen und Canyons liegt am östlichen Rand des Colorado Plateaus. Im Laufe von Jahrmillionen wurde hier durch Zusammenwirken von Wasser, Frost und Wind eine beeindruckende Landschaft geformt.

Aus dem weiten Tal des Colorado River gelangt man durch einen der beiden Parkeingänge (Ost- oder Westeingang) in das Monument. Vom Parkeingang führt die asphaltierte Straße in Serpentinen 600 Höhenmeter auf das Plateau mit seinen rund 2100 m. Die 23 Meilen lange Parkstraße (Rim Rock Drive) folgt dem Canyonrand und bietet von mehreren Aussichtspunkten eindrucksvolle Einblicke in die Canyons mit Felsformationen wie Independence Monument (ein 150 m hoher Monolith), Coke Ovens (Koksöfen), Window Rock oder Balanced Rock. Aber auch über die Parkgrenze hinaus reicht der Blick auf das Grand Valley mit dem Colorado River.

Dem Besucher stehen im Park einige kurze Naturlehrpfade, aber auch ausgedehnte Wanderpfade bis 27 km Länge zur Verfügung. Viele dieser Trails wurden bereits von John Otto angelegt.

Auf der trockenen Hochebene findet man die typische Wüstenvegetation des Südwestens mit lichten Kiefern-, Utah Wacholder- und Bergmahagonibeständen, während in den Canyons überwiegend Kakteen, Yuccas und Sagebrush (Beifußgewächs) wachsen.

Die Tierwelt ist, wie in den meisten Wüstenregionen, überwiegend nachtaktiv. Im Park leben einige Säugetierarten, darunter Pumas, die man aber nur äußerst selten zu sehen bekommt, sowie Dickhornschafe, Maultierhirsche, Kojoten, Füchse, Stachelschweine, Wüstenhasen und verschiedene Hörnchenarten. Daneben sind Eidechsen, Schlangen und Vögel vertreten.

Das Visitor Center befindet sich etwa 4 Meilen vom Westeingang entfernt. Dort kann man sich über die Geschichte und Entstehung des Parks, über die Geologie sowie die Tier- und Pflanzenwelt informieren. Darüber hinaus wird ein Film angeboten. Für weitere Auskünfte stehen Parkranger zur Verfügung, die auch die Genehmigungen zur Übernachtung im Hinterland ausstellen.

Das Colorado N. M. beherbergt einen großen Campground, der in unmittelbarer Nähe des Canyonrandes liegt. Andere Unterkünfte sind im Park nicht vorhanden.

Die am nächsten gelegenen Orte sind Grand Junction (ca. 4 Meilen ab Osteingang) und Fruita (ca. 2 Meilen ab Westeingang). Besonders Grand Junction hält ein großes Angebot an Unterkünften, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten bereit.

Parkplan: 
www.nps.gov/common/commonspot/customcf/apps/maps/showmap.cfm



Das Team von usa-reise.de bedankt sich bei Wolfgang für die Erstellung dieser Präsentation.

 

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 10. Januar 2015 )
 
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